Pneumotorax

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Pneumotorax

Beitragvon Maxell » Dienstag 6. Juni 2006, 08:30

Hallo Zusammen,
habe mir heute mal gedacht schau doch mal ob du etwas über Pneumotorax im Internet findest. Und habe euch gefunden. Finde ich richtig super das es noch viele mehr gibt den es so geht wie mir.

Hier meine Gesichte:
alles fing im Jahre 2000 an als ich meine Lehrstelle bekam, als ich auf dem Weg nach Hause war hate ich auf mal ein stechen in der Lunge und ich dachte habe ich jetzt ein Herzinfaxt. Aber in meinem alter und fett war ich auch gerade nicht.Habe dann mit druck auf meiner linken Lunge versucht die Schmerzen weg zu drüken. Ab in Krankenhaus dort dann die Diagnose Pneumotorax Links müssen wir Operieren 8o ! Ich hatte panische Angst die Ärztin erzähte etwas von Schlauch in die Lunge. Ich musste auf die Intensiv Station( Bis dahin die heftigste unterbringung) weil mir so ja nichts fehlte! Ich bekamm denn Schlauch in die Lunge, Blutdruck messen jede Stunde egal zu welcher Zeit, fieber messen alle 3 Stunden, und alles andere im Bett machen wie waschen ect. Habe mich da tot gelangweilt, weil der Lunge ging es mit dem Schlauch besser, essen konnte ich alles aber auf Intensiv darf man nichts weder Fernsehen noch Radio noch Besuch empfangen ( doch eine Stunde pro Tag und nur einer zur Zeit). Nach drei tagen wollte die Ärtztin mich Röntgen um zu sehen op die Lunge schon wieder vollständig auf gegangen sei, und wollte das ich zum Röntgen zur Station gefahren werde.Ich sagte: Was ist wenn meine Lunge noch nicht richtig wieder da ist und die dann wieder zusammen fällt?
Weil bis dahin war ich mit dem Schlauch an der Wand verbunden. Man holte dann das Mobile Röntgengerät.
dann wurde die Lunge für 24 Stunden abgeklemmt, um zu sehen ob sie selbständig Arbeiten kann. War dann auch der Fall und ich kamm auf "normal" Station.
Bin dann aber mit alten opas zusammen auf ein Zimmer gekommen, die Schnarchten bis zum Ende des Stationsflurs.Ich zum Arzt : Ich möchte gerne ein anderes Zimmer! Ich hätte als Kassenpatient keine Anspruche zu stellen. Ich darauf und op ich möchte mich gerne selbst entlassen. Das könnte aber wieder auftreten und ich müsste dann wieder hier ins Krankenhaus kommen, ich sagte: Das habe ich einmal geschaft,dann schafe ich das auch ein 2tes mal und ging!

Ein Jahr später war ich mit meiner Mutter im Schwimmbad und wollte vom 3 Meter Turm springen, war soweit kein Problem. Das kam erst am Abend. Also wieder ins Krankenhaus. Dies mal aber ein anderes, wo ich gleich gefragt habe op ich hier auch auf Intensiv Sation müsste. Der Artzt in der Not aufnahme meinte: Nein. ich war erleichtert, bekamm dann auch ein Einzelezimmer(Trotz Kasse) der Schlauch war 3 Meter lang so das ich auch bequem zur Toilette kam.
nach der " Heilung" sagte der Arzt zu mir wenn das noch mal Auftaucht müsste man das mal Operieren.

Nach einem halben Jahr war ich allein zu Hause und merkte in meiner linken Lunge wieder so ein Luft weg bleiben. Ich dachte na toll nicht schon wieder! Da erinnerte ich mich das man es operieren soll! Dafür gab es dann nur ein Krankenhaus hier. Ich dort selber hin gefahren, weil der Schmerz nicht ganz so stark war wie die anderen male.Trotzdem müsste man wieder einen Schlauch in die Lunge legen. Dann direkt nach der op sollte ich zum Ct (das heißt den Körper durch Röntgen in Scheibenbildern wieder dar stellen) konnte gar nicht so lange die Luft anhalten wie die das wollten. Dann begann ein 3 Monatiger Aufenthalt im Krankenhaus. Alles fing mit dem Befund des Ct an, der Stationsarzt sagte mir man könne nicht eindeutig erkennen op da Lungenbläschen sind. D.h. er würde erstmal mit einer art Kamera da rein schauen und wenn dann nicht zu sehen sei müsste man eine andren Weg finden. Der andre Weg sa so aus das man mir meine Rippen mit einer Art Schraubstock auseinander drückt und die Lungenlappen für Lungenlappen untersucht, das wäre eine 19 Stündige OP, weil das Volumen der Lunge so groß wie ein Fussballfeld ist. Dem war dann aber Gott sei Dank nicht so,dann ging es weiter mit Lunge abklemmen, hat nicht gehalten, Lunge wieder anschliessen, wieder versucht, nicht geklapt.
Dann hat eine lern Ärztin den Schlauch gezogen und einen Druckverband auf die Wunde gemacht, das merkwürdige war das ich durch den Druckverband Atmen konnte. Wunde also wieder nicht richtig behandelt, der Stationsartzt bot mir dann Punkt absaugung vor, wo eine lange Spritze in die Lunge eingeführt wird und die Luft rausgezogen wird, klappte aber nicht.
Der Stationsarzt dann wir müssen noch mal Operieren, ich hatte keine Lust mehr und immer diese Schmerzen, weil man nur örtlich beteubt wird und der druck der dann auf die Lunge ausgeüpt wird. Ich wollte nicht mehr, der Arzt hat mir dann erklärt das es zu einer Art Versteinerung der Lunge kommen kann. Ich sagte ich mache die OP wenn sie die OP leiten und auch den Schlauch aus der Lunge hollen.
Das tat er auch. Troz OP, troz Stations und Oberarztes ging es nicht gut, ich habe einen halb Mond auf der linken Lunge der da ist und auch nicht weg geht. Man hat mich dann entlassen, und ich sollte nach einer Woche wieder kommen um nach zu sehen op der halb Mond noch da ist oder op es schlimmer geworden ist.

Nach der langen Zeit von damals sind noch Schmerzen da besonders wenn ich nicht Richtig und lange Schlafe, das ist bei meinem Beruf nicht immer möglich. Ich könnte einen Behinderten Ausweiß bekommen der mir 50% austellt, und ich früh Rentner werde, aber das will ich nicht dann habe ich ja nichts mehr zu tun. Gerade heute habe ich wieder Lungenschmerzen!

Alles liebe
Maxell
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