Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

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quarterback962
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Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Dienstag 16. September 2014, 12:48

Hallo zusammen,

mein Name ist Ronny bin 46 Jahre alt, 173 groß und wiege ca. 65 kg. Ich bin Nichtraucher und gehe seit Jahren ins Fitnessstudio. Nun meinen ersten Pneu hatte ich im Jahr 2013, der jedoch nicht wirklich erkannt wurde. Ich hatte immer beim bücken dieses Gluckern im Rücken. Es tat nichts weh sondern es gluckerte nur. Da ich auch in diesem Zeitraum auch eine Erkältung hatte, war meine Hausärztin der Meinung, dass es mit der Erkältung zu tun habe. Nach 6 Monaten verschwand auch das Gluckern wieder und alles schien ok. Plötzlich war Juli 2014 das Gluckern wieder da und in der Nacht für 1-2 Atemzüge Luftnot und ständig einen trockenen Mund. Ich schaute im Internet nach und kam immer wieder zum Sachverhalt eines Pneus. Da ich jedoch keine Schmerzen hatte, wollte ich es irgendwie nicht wahr haben. Da ich jedoch auch Angst hatte, dass mehr passieren könnte, ging ich zu einem Lungenfacharzt. Die Tests die durchgeführt wurden, brachen keinen Hinweis. Zur Absicherung gab er mir eine Überweisung zum Röntgen. Also bin ich nach Feierabend zum Röntgeninstitut gegangen. Das Schöne dort ist, dass man dort ohne Termin hingehen kann und sofort die Aufnahmen durchgeführt werden. Der Doktor dort kam sofort raus und sprach mit mir über meine Lunge. Er zeigte mir anhand der Röntgenbilder was mit mir los sei und aus diesem Grund er mich nicht mehr nach Hause schicken kann. Es wurde ein Krankenwagen gerufen, der mich in die Klinik fuhr. In der Notaufnahme wurden alles Tests gemacht. Eine Drainage wurde nicht gesetzt, obwohl erst darüber gesprochen wurde. Vier Tage lag ich dann in der Klinik einfach nur zur Beobachtung. Mein Lungenarzt rief mich in der Klinik an und fragte, was bisher unternommen wurde. Jeden Tag wurde geröntgt und ein CT mit Kontrastmittel durchgeführt. Sie entließen mich jedoch mit dem Hinweis, falls es wieder auftreten würden umgehend ins Krankenhaus zu gehen. Ich war dann wieder bei meinem Lungenarzt, der zur Sicherheit noch einmal aktuelle Röntgenaufnahmen durchführen ließ. Da keine Änderungen sich ergeben haben und das Gluckern immer noch vorhanden war, wurde nun ein Termin mit dem Chefarzt der Thorax Chirurgie vereinbart. Das Gespräch war sehr ausgiebig und durch die vorhandenen Befunde und Bilder untermalt. Zur Verbesserung der Situation würde nur eine OP in Frage kommen. Die Diagnose lautete: Persistierender Rezidiv-Pneumothorax recht Z.n. Spontanpneumothorax rechts 2013. Am 08.09.2014 wurde ich dann operiert (Videoassistierte Thorakostkopie rechts, apikale Keilresektion, subtotale parietale Pleurektomie).
6 Tage lag ich dann im Krankenhaus. Die Schläuche wurden 4 und am 5 Tag gezogen. Die Schmerzen lassen sich soweit ganz gut aushalten und habe die Schmerzmittel nunmehr abgesetzt. Auf Grund dieses Forum konnte ich in dieser Zeit viele Informationen sammeln. Fragen die mir keiner beantworten konnten, fand ich beantwortet hier. Darüber war ich sehr glücklich. Viele hier haben auch kompliziertere Genesungen und ich wünsche allem, dass keine weiteren Pneus entstehen. Ich hoffe auch für mich selbst, geheilt zu sein. Wichtig ist immer doch positiv zu denken und natürlich viel Ablenkung. Ich lese immer wieder hier, ob es Neuigkeiten oder Erkenntnisse gibt, um vielleicht doch zu ersehen woher so ein Pneu kommt. Zur Zeit bin ich noch krankgeschrieben, denke jedoch wieder nächste oder übernächste Woche wieder zu arbeiten.

LG Ronny

summer
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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon summer » Samstag 20. September 2014, 13:08

Hallo Ronny,

herzlich willkommen. :) Schön zu hören, dass auch mal alles glatt laufen kann und man (zumindest mit einem kleinen unentdeckten Pneu) auch leben kann. Nimmt einenem so ein bisschen die Angst, man könne ihn nicht entdecken und was Schlimmes passieren. Wenn du erst keine Drainage oder OP hattest, war es sicher nur ein minimaler Mantelpneu. Mein Lungenfacharzt sagte, dass man kleine Pneus manchmal nur beobachtet, und sich alles von selber gibt.
Ich hatte nach 4 Pneus, die mit Drainage und einer OP behandelt wurden, 13 Jahre Ruhe ehe die operierte Seite wieder schlapp machte und erneut operiert wurde. Ist jetzt 1 Jahr her.
Geh nicht zu früh arbeiten und pass beim schweren Heben auf.
Mein Thoraxchirurg sagte mir, sie hätten ja operiert, damit ich wieder normal leben kann und keine Einschränkungen habe. :mrgreen: Kann ihm zwar nicht so ganz zustimmen, ein bisserl Angst hat man wohl immer, aber es wird weniger.

LG
summer

quarterback962
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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Sonntag 21. September 2014, 09:29

Hallo Summer,
ich denke mir geht es wie alle, dass ich nunmehr viel intensiver in meinem Körper hineinhöre. Im Nachhinein dachte ich mir schon, was alles hätte auch passieren können, mit dem unentdeckten Pneu. Vielleicht ist es auch viel besser sich nicht darüber zu viele Gedanken zu machen. Was ein wenig belastend sich darstellt, sind die Narbenschmerzen. Ich habe zwar die Schmerzmittel abgesetzt, aber es sind noch Schmerzen da. Diese sind gut zu ertragen, aber nerven tut es einen doch. Es wird aber von Tag zu Tag besser. Ich bin noch eine Woche krankgeschrieben, dann muss ich wieder arbeiten gehen. Das man nicht schwer Heben soll, habe ich auch schon viel darüber gelesen. Da ich bereits vor 6 Jahren eine Bandscheiben OP hatte, kann ich schon von daher nichts schweres mehr tragen.
Die Aussage vom Thoraxchirurgen hatte ich auch. Was war bei Dir passiert, dass nach 13 Jahren eine OP wieder erforderlich wurde? Da ich ja Neuling bin, was Pneu begrifft, bin ich für Erfahrungen von anderen sehr dankbar. Vielen Dank, dass Du auf meinen Text reagiert hast und Deine Worte geben mir für die Zukunft viel Kraft.

LG Ronny

summer
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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon summer » Sonntag 21. September 2014, 19:21

Hallo Ronny,
mit den Schmerzen geht es mal besser mal schlechter. Nehme auch immer wieder mal Schmerzmittel .
Ebenso mit der Angst, es könne wieder passieren. Mal gehts gut, und wenn ich wieder große Angst habe, gehe ich halt zum Röntgen :mrgreen: Ich hatte nach den vielen Jahren eigentlich die innere Sicherheit - dass passiert mir nicht nochmal. War aber trügerisch. Wollte gerade zum Joggen und noch bevor es los ging, wieder dieser Stich in der Brust (auf der operierten Seite, wo ich mir eigentlich sicher war, da passiert nichts mehr). Hatte Schmerzen und bin nicht gejoggt :mrgreen: Am nächsten Tag gings besser und ich bin ganz langsam meine Runde gelaufen und war noch den ganzen Tag auf nem Reitturnier unterwegs. Dann gings bergab und Montag morgen auf die Arbeit,wurde es schlimmer. Von da zum Arzt, Röntgen - Krankenhaus und am nächsten Tag OP. Ist jetzt nen gutes Jahr her. Diesmal ne Pleurodese mit Talkum. Der obere Lungenlappen hat gehalten und war von der letzten OP noch gut verklebt. Aber unten war alles weg und Zwerchfell usw. schon reichlich beiseite gedrückt.
Den Pneu davor hatte ich beim Eincremen nach dem Duschen. Also keinerlei Anstrengung.
Nach der letzten OP bin ich 2 Wochen nach Entlassung wieder arbeiten gegangen. Hatte aber immer wieder Schwächeanfälle. War wohl etwas früh. Spazierengehen ging sofort wieder. Muss ich auch - hab einen Hund. Und mit dem Joggen hab ich nach 5 Wochen wieder angefangen. Ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Muskeln abbauen. Hatte tatsächlich Muskelkater.
Wann war denn deine Banscheiben OP? Kurz vor dem 1. Pneu?
Ich hatte vor dem ersten Pneu ne labroskopische OP und der Thoraxchirurg meinte, es könne ein Anästhesieunfall gewesen sein da ich vorher nie Probleme mit der Lunge hatte.
Aber Ursachenforschung ist müßig. Man hat den Sch........ und muss versuchen, damit zu leben. Also, Kopf hoch, ablenken und weiter machen.

LG
summer :)

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Montag 22. September 2014, 16:39

Hallo Summer,
mit den Schmerzen der Narben hatte ich bei der Bandscheiben OP auch ganz anders in Erinnerung. Diese tat mir nicht so weh als die nun von der OP des Pneus. Vielleicht lag es auch daran, dass man am Anfang viel liegt und sich weniger bewegt und das ist ja hier doch ganz anders. Die Bandscheiben OP ist nun 6 oder 7 Jahre her und das mit dem 1. unentdeckten Pneu ca. 1-1,5 Jahre her. Einen Zusammenhang würde ich ja jetzt auch nicht erkennen.
Mit meinem Lungenarzt habe ich vereinbart, dass ich nach ca. 3 Monaten zur Nachkontrolle mich bei ihm melde und dann ein Röntgenbild erstellt wird.
Du schreibst, dass nach Deiner zweiten OP die Pleurodese mit Talkum durchgeführt worden ist. Bei einem OP Vorgespräch hatte mir der Chirurg erklärt, dass diese Methode bei sehr jungen Leuten durchgeführt wird. Merkst Du für Dich einen Unterschied? Ich kann mich noch erinnern, dass die Narbe von der Banscheiben OP von der Physiotherapeutin ensprechend massiert worden ist und diese ist kaum zu erkennen. Hast Du eine besondere Pflege an Deinen Narben durchgeführt? Ich habe jetzt damit angefangen die Narben mit Contractubex zu behandeln. Ich hatte kurzzeitig mal ohne Plaster die Narben gelassen, aber das halte ich noch nicht aus. Da drücken noch die Sachen zu sehr dagegen ( so ist das Gefühl).
Mich würde auch sehr interessieren, warum ich einen Penu bekommen habe oder aus welchem Grund sich die Bläschen an der Lunge gebildet haben. Innerhalb meiner Familie gibt es niemanden der jemals davon betroffen war. Jedenfalls hast Du Recht, denn es heißt jetzt viel Ablenkung und hoffentlich schaff ich den Einstieg in die stressige Arbeitswelt.

LG Ronny

summer
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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon summer » Samstag 27. September 2014, 12:08

Hallo Ronny,

die erste OP ist ohne Talkum gemacht worden. War aber auch schon 2000 und mein 3.Pneu rechts. War damals auch "schon" 39. Dann hatte ich den kleinen linken und 2013 wieder einen rechts an der operierten Seite. Diesmal mit Talkum da das wohl noch effektiver ist und die erste OP nicht gehalten hat. War aber "schon" 53 :mrgreen: Diesmal ging auch alles schneller. 2000 lag ich 2 Tage beatmet und mit Zugang an der Halsschlagader auf Intensiv. Diesmal bin ich nach dem Aufwachen direkt auf Station und hatte nur einen normalen Zugang und 2 Drainagen. Aber auch ziemliche Schmerzen, da die mit Talkum wohl stärker und länger sind. Damals hing ich noch mit Druckluft an der Wand und war 8 Tage an mein Zimmer und den Kloostuhl gefesselt :oops: Diesmal hatte ich transportable Flaschen mit Akku und konnte mich frei bewegen. Die Narben dauern irre lange bis sie flacher werden und abheilen. Meine alten sieht man nur noch wenig. Die neuen sind immer noch rot und geschwollen, und haben irre lange gedauert, bis sie abgeheilt sind. Habe immer Iruxul draufgemacht.
Woher die Blasen kommen kann niemand so genau sagen. Habe auch zeimlich viel gelesen. Bei mir wird ein Narkoseunfall vermutet. Habe aber auch gelesen, dass z.B. das Chlor in Schwimmbädern über der Wasseroberfläsche dazu führen kann. Ich war früher Leistungssportlerin und hatte 5 x in der Woche Schwimmtraining. Geraucht habe ich mit langen Unterbrechungen bis zum 27.5.1998, (mein erster Pneu) und dann nie wieder. Aber die Lunge vergisst das wohl nicht und auch passiv Rauchen ist schädlich. Aber nichts desto trotz. Wir haben die blöden Dinger und müssen damit Leben
Drücke dir die Daumen.

LG
summer :)

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Montag 6. Oktober 2014, 20:49

Hallo Summer,
der Heilungsprozess der Narben geht bei mir auch gut voran. Der Grind ist von den Narben abgefallen und sehe deutlich wie der Schnitt war. Die Narben sind natürlich rot und ich merke auch, dass sie noch etwas geschwollen sind. Die Narbe unter der Brust empfinde ich am unangenehmsten. Das Taubheitsgefühl ist auch noch da. Eine kleine Besserung beim Tragen der Sachen konnte ich feststellen, aber die Nerven werden wohl immernoch stark gereizt. Zu enge Sache ertrage ich aber immernoch nicht. Ich habe empfohlen bekommen Vitamin B Komplex zu nehmen, damit sich die Nerven schneller erholen. Na warten wir es mal ab, ob es auch funktioniert. Bin aber sehr froh, dass ich keine Schmerzmittel mehr brauche und es von Woche zu Woche immer besser wird.

Da hast Du auch schon ganz schön was durch. Wer weiß welche weiteren Umwelteinflüsse zu unseren Pneus geführt haben. Ich selber habe keine Erklärung. Da hast Du Recht....wir müssen damit leben und entsprechend auch umgehen.

LG Ronny

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Freitag 24. Oktober 2014, 21:27

Hallo zusammen,

Update:
Nun ist meine OP 7 Wochen her und soweit geht es mir gut. Das Tragen von Sachen bereitet mir keine Probleme mehr. Die Taubheit ging auch schon leicht zurück. Ist aber noch vorhanden. Empfinde ich aber nicht als wild. Klar beim Husten oder Niesen, tut die operierte Seite noch weh, daher bin ich da auch recht vorsichtig. Bei meiner Hausärztin bin ich regelmäßig noch zur weiteren Nachsorge. Meine Blutwerte sind noch nicht ganz in Ordnung, was jedoch noch von den Medikamenten bzw. Narkose verursacht sein kann. Jedenfalls wird jede Woche ein Blutbild erstellt, um zu sehen, ob die Werte sich zum positiven ändern. Mit dem Sport habe ich auch wieder angefangen, aber nur leichte Übungen und auf dem Laufband etwas Walking. Ich merke auch, dass die Konditionen auch langsam wieder zurück kommen. Jedoch dauert es noch ein wenig. Ich bin doch sehr erstaunt, wie gut mein Körper die OP verkraftet und sich erholt hat.

Ich hoffe, dass meine Ausführungen hilfreich sind und wünsche allen weiterhin gute Besserung!

LG Ronny

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon summer » Freitag 19. Dezember 2014, 10:40

Hallo Ronny,
hoffe, deine Genesung ist weiter fortgeschritten und du hast die OP "fast vergessen"
Ich komme gerade aus dem Krankenhaus. Diesmal war es die linke Seite. 99 war der erste Pneu da mit Drainage behandelt und nun wurde auch die linke Seite operiert. Nehme noch Schmerzmedis und bin bis 31.12. krankgeschrieben. Jogge darf ich erst in 4-5 Wochen wieder anfangen. Aber da ich einen Hund habe, bin ich direkt nach Entlassung wieder 3 x tgl. draußen unterwegs. Geht ganz gut und die Puste nimmt wieder zu :mrgreen: Dieses Mal hatte ich auch beim Bücken so ein komisches Gluckern im Rücken. Und als ich joggen wollte, ziemliche Schmerzen die nach Stoppen aber sofort wieder weg waren. Habe alles ganz gut überstanden und hatte dieses Mal einen Schmerzkatheder nahe Rückenmark liegen.
Hoffe, dir und allen anderen hier geht es gut.

LG

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Freitag 23. Januar 2015, 22:55

Hallo Summer,
Ich war völlig überrascht, dass es Dich wieder erwischt hat. Wünsche Dir gute Besserung und eine schnelle Heilung. Bei mir ist die Heilung super gut verlaufen. Das einzige was noch ist, ist die Taubheit. Die wird wohl noch mehr als ein Jahr sein. Es dauert halt, bis sich die Nerven wieder gefunden haben. Durch den OP -Stress hat mein Körper eine Gastritis entwickelt. Hat vielleicht jemand die selben Erfahrung gemacht. Die Magentabletten helfen mir nicht. Bin auf Heilerde umgestiegen. Wird es demnächst nicht besser, werde ich wohl eine Magenspiegelung machen lassen. Mit meinem Sport bin ich wieder voll dabei und das Joggen ist hinzu gekommen. Macht mir auch richtig Spass.

Also Kopf hoch und immer positiv Denken...!!!!!

LG Ronny

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Re: Nun ist es mir mit 46zig auch passiert

Beitragvon quarterback962 » Donnerstag 26. November 2015, 20:34

UPDATE:

Nun ist schon etwas mehr als ein Jahr vergangen nach meiner letzten OP und dachte das mit der Lunge nichts mehr passieren kann. Falsch gedacht, denn eines Tages (vor 3 Wochen) fing es wieder in der rechten Lungenseite an zu gluckern. Voll in Panik ging ich zu meinem Hausarzt, um mir eine Überweisung zum Röntgen zu holen. Am gleichen Tag ging ich noch zum Röntgen. Das Ergebnis war nicht schön. Wieder ein Pneu und das auf der operierten Seite. Ich ließ mich am nächsten Tag ins Krankenhaus Thoraxchirugie einweisen. Dort wurde auch gleich ein CT gemacht. Dies bestätigte, dass in der unteren rechten Lunge eine Blase geplatzt sein muss. Der OP Termin wurde gleich am nächsten Tag vereinbart und durchgeführt. Diesmal wurde von innen der Lunge mit einer Kamera nach den Blasen abgesucht und die untere rechte Lunge mit Talcum verklebt. Der obere Lungenteil wurde beim letzten mal verklebt und sah sehr gut aus. Die jetztige OP habe ich besser überstanden. Zur Zeit hänge ich noch an dem Kompressor. Das Atmen fällt mir natürlich noch etwas schwer und schmerzt noch ein wenig. Wer weiß wie es scherzen würde ohne Schmerzmittel. Jedenfalls bin ich froh, dass ich die OP überstanden habe. Nun hoffe ich, dass die Nachsorge auch ohne Probleme verläuft.


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