Allgemeines Krankenhaus CELLE, Niedersachsen

Eure Erfahrungen mit den behandelnden Institutionen.
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alexander_k
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Allgemeines Krankenhaus CELLE, Niedersachsen

Beitragvon alexander_k » Sonntag 25. April 2010, 01:14

Ich kann nur positives aus der Thoraxchirugie des AKH in Celle berichten. Lag dort 3 mal und wurde 2 mal operiert (Rezidivpneumothorax). Wurde dort sofort an einer mobilen Drainagepumpe angeschlossen und konnte enlich wieder aufstehen und mich frei bewegen.

Lag vorher 1 Woche in einem anderen Klinikum wo es nur diese "Zweikastenpumpe" gab die fest am Bett montiert war. Sprich, man war voll an's bett gefesselt und konnte sich eigtl. nicht wirklich gross bewegen. An's Aufstehen war garnicht zu denken.

Schwestern, Brüder (Pfleger), Assist.-, Fach.-, Ober.-, und Chefärzte waren alle ausnahmslos super nett. Auch die station (C11) war super modern und schön eingerichtet. Alles auf dem neusten Stand der Technik.

Gibt nicht was ich bemängel würde. Wobei, eine Sache fällt mir da spontan(pneu) ein. Direkt über mein Zimmer war das Heliped wo die Hubschrauber laden. Teilweise ganz schön laut und windig wenn des Fenster auf war hehe :D

In einer Skala von 1 - 10 würd ich glatt eine 10 mit ++ geben :)

Weiter so AKH Celle,



Ganz liebe Grüsse,
Alexander
Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.

michel
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Re: Allgemeines Krankenhaus CELLE, Niedersachsen

Beitragvon michel » Donnerstag 15. Dezember 2011, 13:39

Lag jetzt zweimal im AKH auf der M17, Pneumologie.

Meine Erfahrungwerte
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Notaufnahme/OP:

Beim ersten Pneu wurde ich leider nicht als "Notfall" behandelt und musste wie viele andere warten, beim Zweiten wo mir dann auch klar war das es sich wieder um einen Pneu handelt und ich den Ärzten sagte das es wohl wieder ein Pneu ist, wurde ich auch schnell behandelt. Keine 15 Minuten später nach Aufnahme im KH wurde auch schon das Röntgenbild gemacht welches meine Vermutung bestätigt hatte.

Leider hat der Arzt in der Notaufnahme mir den Zugang direkt in die rechte Hand gemacht wofür ich ihn würgen könnte. So schlecht (und bin auch kein alter Mann) ging es mir da noch nicht so dass man meine Venen nicht mehr sehen könnte und man deshalb mir den Zugang in die rechte Hand legen muss.

Die OP, also die Drainage legen, ging auch recht zügig. Man wird gefragt ob man Vollnarkose, oder eine Lokale haben möchte, sowie die Art der Drainage und ob es die konservative Absaugung sein soll, oder ob man an eine Pumpe möchte.

Sofern man bis dahin noch in der Lage ist Entscheidungen zu treffen bzw ansprechbar und die Lunge keinen Totalkollaps hat, muss ich sagen, dass dies doch ein recht guter "Service" ist. Dies ist natürlich von Pneu zu Pneu unterschiedlich.



Stationseindruck:

Die Schwestern und Pfleger sind alle sehr nett zu einem und reagieren auch adhoc wenn man Schmerzen hat und man sie anpiept.

Zum Einsatz kamen beim ersten Aufenthalt eine Drainagepumpe wie bei alexander_k und beim zweiten Pneu
eine Art "Tüte", worüber die Luft abgelassen wurde.

Da das AKH ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover ist - kurz MHH - hat man teils wechselndes Personal vor Ort, aber auch eine feste Belegschaft von Schwestern, Pflegern, Oberärzten, Stationsärzten und natürlich dem Chefarzt selbst, die alle entsprechend eingespielt sind und auch ein Pneu-Patient nichts exotisches für die Ärzte darstellt.


Entertainment:
In jedem Zimmer befinden sich Fernseher, leider funktionieren die Kopfhörer nicht mehr mit den Fernsehern.
Über den Kopfhöreranschluss kann aber Radio wie z.B. der hauseigene Radiosender des Krankenhauses gehört werden und selbstverständlich noch andere Sender.

Internet (DSL) ist per Kabel auf meinem Zimmer verfügbar gewesen (Stand 2011).

Neubau des Eingangs direkt unter der Station. Tagsüber gibt es also viel lärm durch die Bauarbeiten. Wer die ganze Zeit aber Radio hört, oder fern sieht, wird das aber eher weniger nerven und 2012 dürfte der Anbau eh fertig sein.

Essen:
Braucht man nicht viel zu sagen. Typisches Krankenhausessen. Manches Gericht ist mega lecker und manches wünscht man sich nicht bestellt zu haben.

Hygiene:
Zimmer und Nasskabine wurden täglich gesäubert, von daher nichts daran auszusetzen.


Da ich weder eine Schulnote noch das Krankenhaus, bzw die Station per Skala von 1-10 benoten möchte mache ich es kurz und vergebe trotz 1-2 Kritikpunkten ein:

Gesamteindruck: Äußerst Positiv, Prädikat: Man ist gut aufgehoben.


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