Schmerzen nach grosser Lungen-OP

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MarcoH
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Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon MarcoH » Mittwoch 7. Juli 2004, 01:11

Hallo zusammen!

Ich verfolge dieses Forum schon seit einiger Zeit, und finde die Beiträge sehr interessant (besser als das was mir die Ärzte im Allgemeinen zu diesem Thema sagen konnten). Ich möchte auf diesem Wege auch einige Fragen stellen.

Ganz kurz meine Geschichte: Meinen ersten Pneu hatte ich im Oktober 2001. Ich bin morgens aus dem Bett gehüpft und bekam auf einmal einen Druck, so ähnlich wie ein Völlegefühl. Der Arzt bei dem ich war meinte nur es wäre nicht so schlimm, nur ein Schleifen auf der Lunge. Nach zwei Tagen wurde es immer schlimmer und ich bin ins Krankenhaus München Harlaching gefahren. Die haben mir gleich eine Drainage gelegt und nach einer Woche war ich wieder fit. Anfänglich hatte ich ziemlich starke Schmerzen, aber nach ein paar Wochen war ich völlig schmerzfrei, was mich damals ziemlich gewundert hat (daß es so schnell ging). Positiv denkend wie ich bin, dachte ich, daß das Thema damit für mich erledigt wäre.

Doch dann im März 2003 kann der zweite Pneu. Ich lag im Bett und war im Halbschlaf, da hab ich mich kurz gestreckt. Auf einmal hat es ein einen kleinen Schnalzer links unterhalb von meinen Rippen getan, so als ob man ein Pflaster abziehen würde, gefolgt von einem Seitenstechen auf der anderen Seite des Pneus (rechts). Ich hab das ganze anfangs nicht ernst genommen, bin sogar noch arbeiten gegangen. Am nächsten Tag, nach dem Aufstehen, konnte ich kaum noch atmen und hatte starke Schmerzen. Da wusste ich schon was wieder los war. Und tatsächlich hatte ich wieder einen Pneu. Ich wurde wieder ins Krankenhaus München Harlaching eingeliefert. Der Oberarzt konnte sich sogar noch an mich erinnern, und meinte jetzt müssen wir richtig operieren, da das Risiko sonst zu hoch wäre, daß ich nochmal einen Pneu bekäme. Also wurde mir erstmal wieder eine Drainage gelegt, und schon am nächsten morgen wurde ich operiert. Dabei wurde mir die Lungespitze entfernt (die OP wurde ja hier schon mehrfach beschrieben).

Nach der OP hatte ich zwei Drainagen gelegt bekommen. Ich wurde allerdings nach knapp einer Woche schon wieder entlassen, was mich sehr gewundert hat. Ich dachte, bei so einer OP wäre man länger im Krankenhaus. Nachdem meine Schmerzen bei der ersten OP so schnell nachgelassen hatten, war ich nun sehr zuversichtlich, daß es auch jetzt wieder so sein würde. Zuhause lag ich erstmal die meiste Zeit im Bett oder auf dem Sofa und nahm Schmerzmittel, so ließen sich die Schmerzen am Besten aushalten. Sitzen machte Probleme und beim Laufen hatte ich sehr starke Schmerzen. Meine Ärzte sagte zu mir, ich sollte jeden Tag spazieren gehen, damit die Lunge gut belüften würde, und ich keine Pneumonie bekomme würde. Also lief ich jeden Tag so gut es eben ging (gebückt) einige Kilometer. Ich war 2,5 Monate krank geschrieben und die Schmerzen ließen nur sehr langsam nach. Ich hab dann eine in der Arbeit eine Wiedereingliederungsmaßnahme gemacht, also den ersten Monat nur halbtags gearbeitet. Was mir von Anfang an auffiel, ist, daß die Schmerzen im Liegen kaum da waren. Am Schlimmsten war es beim Stehen oder Laufen. Nun um es kurz zu machen. Heute ist die OP ein Jahr und 4 Monate her und die Schmerzen sind kaum besser geworden. Zwar kann ich längere Zeit sitzen, treibe auch wieder Sport, aber beim Stehen und Laufen habe ich immer noch große Schmerzen.

Und dazu habe ich Fragen an die Mitglieder dieses Forums, aber auch an die Ärzte, die hier posten. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, daß einen die Lungenfachärzte nur betreten anschauen und gar nicht wissen was los ist. Ich war bei 6 verschiedenen Pneumologen, und alle sagten, „das wird schon wieder, nur Geduld, aber eigentlich dürften sie keine Schmerzen mehr haben“. Die Lunge ist ja auf dem Röntgenbild auch völlig frei entfaltet, und auf dem neusten Röntgenbild sieht man, daß die Lungenspitze sogar wieder nachgewachsen ist. Die Besten Infos habe ich allerdings hier in diesem Forum bekommen.


-- Hier nun meine Fragen:

- Ist es normal, daß ich 16 Monate nach der OP immer noch so große Schmerzen habe?

- Wer kann mir sagen, warum ich hauptsächlich beim Stehen oder Laufen Schmerzen habe, aber fast schmerzfrei bin im Liegen, und warum mein Zustand von Tag zu Tag variiert?
(Am Schlimmsten ist es, wenn ich hüpfe oder springe, also eine Erschütterung auf die Lunge kommt. Laufen oder Joggen ist daher nur kurz möglich, da ich sofort für ca. 2Tage Schmerzen bekomme)

- Kann es sein, daß es gar nichts mehr mit der Lunge an sich zu tun hat, sonder ein Nerv verletzt wurde? Der Schmerz geht nämlich von einem Punkt direkt am untersten Punkt der Rippen aus (dazu muß ich sagen, daß meine Hausärztin mich gequaddelt hat, dies aber keinerlei Veränderung brachte).

- Kennt jemand eine gute Fachklinik in der Nähe von München. Ich möchte mich mal richtig durchchecken lassen (evtl. mit Kernspin), um endlich zu wissen, was los ist. Ich würde auch für ein paar Wochen in eine Klinik einrücken, wenn das etwas bringt.

- Mir ist aufgefallen, daß sich mein Zustand massiv verschlechtert, wenn sich ein Wetterwechsel ankündigt. Habt ihr diese Erfahrung auch gemacht?



Ich möchte mich schon im Voraus für alle Antworten bedanken, und hoffe auf eine positive Resonanz. Dies ist sehr wichtig für mich, da ich langsam nicht mehr weiß was ich machen soll, und mir diese ewigen Schmerzen auch langsam auf die Psyche gehen.

Gruß an alle und Kopf hoch
Marco

Manu
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Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon Manu » Montag 12. Juli 2004, 00:46

Hi,
mein Sohn hatte seinen ersten Pneu im März ´04. Ist alles prima verheilt. Er hatte nur eine Drainage. Trotzdem klagt er seitdem bei Wetterwechsel und neulich nach dem Schwimmen im Freibad (bei der Kälte!) über ziemliche Schmerzen und darüber, dass ihm schneller die Puste ausgeht. Habe es auch von anderen schon gehört. Scheint also dazuzugehören.
Gruß Manu.

PS: Hatte vor 12 Jahre selber eine große OP am Bauch. 18 cm Narbe. Schmerzt teilweise heute noch - aber mittlerweile nicht mehr so heftig. Irgendwann hört man nicht mehr so in sich hinein, die Angst vergeht allmählich. Also Kopf hoch, auch wenn´s dauert.

zewegreet
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Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon zewegreet » Mittwoch 14. Juli 2004, 23:12

Hallo Marco!

Aaalso: Ich weiß nicht, ob du die "Leidensgeschichte" von meinem Freund mitverfolgt hast.... Wie dem auch sei.... Ich versuche mal, aus unseren Erfahrungen etwas detaillierter auf deine Fragen einzugehen!

Seine letzte OP (hoffentlich auch wirklich die letzte!!!) war am 25.05. diesen Jahres. Er hat jetzt auch noch tierische Schmerzen teilweise! Ob das nach 16 Monaten normal ist, kann ich dir nicht sagen, aber aus Erzählungen, auch von Ärzten, weiß ich, dass das mit den Schmerzen sehr lange dauert, wenn sie überhaupt weggehen! Ich will dir jetzt nicht jegliche Hoffnung rauben, aber das ist das was ich gehört hab!

Warum du im Liegen keine Schmezen hast, baer beim Gehen und Sitzen, liegt möglicherweise daran, dass die Lunge im Liegen schön "gestreckt" ist und nicht von anderen Organen belastet wird. Wenn du sitzt oder stehst ist sie automatisch im Brustkorb "eingequetscht", da du dich permanent irgendwie nach vorne beugst o.ä. Kannst du dir etwa vorstellen, was ich meine?
Mit dem Springen und Hüpfen, ist ja logisch, dass es dann besonders schmerzt. Auch wenn die OP schon 16 Monate her ist, sie ist immer noch gereitzt! Wenn du beispielsweise eine offene Wunde am Bein hast, die dann irgendwann verheilt, ist die Stelle immernoch empfindlicher als der Rest vom Bein! Wenn nun die gereitzte Lunge so "heftig" bewegt wird, kannst du dir vorstellen was passiert! :-/
Diese Wetterfühligkeit scheint auch normal zu sein. Mein Freund klagt auch seit der letzten OP darüber, dass es sehr schmerzt, wenn das Wetter schlagartig schlechter wird, oder wenn es überhaupt umschwingt... Ich fürchte damit musst du leben!

Ob möglicherweise ein Nerv verletzt wurde, kann ich dir nicht sagen. Möglich ist das natürlich! Das müsstest du mal genauer untersuchen lassen.... Wie das geht, kann ich dir leider auch nicht sagen! :]

Hm, ne Klinik in der Nähe von München kann ich dir jetzt spontan nicht empfehlen. In Heidelberg weiß ich ist eine sehr gute Thorax-Klinik und es gibt auch noch sehr viel mehr in Deutschland. Da müsstest du mal im Internet ein bisschen suchen, eigentlich ist da einiges zu finden... Ich weiß aber, dass die normalerweise eine Kur bewilligt werden müsste. Ich weiß von jemandem, der ziemlich direkt nach Entlassung in Kur gefahren ist, was wohl einiges geholfen hat! Außerdem kannst du dir von deinem Arzt Atemgymnastik verschreiben lassen. Macht soweit ich weiß jeder Krankengymnast, aber in dem Fall würd ich mir einen empfehlen lassen. Ist besser! :] Vielleicht hilft das auch noch, die Schmerzen etwas zu lindern!

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen mit meinen Antworten! ich drück dir die Daumen, dass ales klappt bei dir!!!

Gruß,

zewegreet

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Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon marco » Donnerstag 12. August 2004, 15:40

Hallo Marco,

gleicher Name gleiche Zeit. Welch Zufall. Ich bin letztes Jahr Anfang 04.2004 operiert wurden. Ich bin schneller wieder ins Arbeitsleben zurück, hatte und habe immer noch schmerzen. Ich habe gelernt damit umzugehen, da Ärzte - außer Schmerztabletten - nichts machen können. Habe sogar eine Kur auf eigene Kosten besucht und hat nichts gebracht. Bei mir sind die Schmerzen bei Autofahren und nach langem sitzen. Die schmerzen liegen wohl (jedenfalls bei mir) weniger an der Lunge, sondern mehr daran das die Schmierschicht zwischen Rippenfell und Lunge nicht mehr exisitiert. Bei der OP wurde das Rippenfell angeraut und dadurch klebt die Lunge am Rippenfell. Das ist bei mir das schmerzhafte. Dagegen kann man nichts machen außer zu ignorieren.
Bei mir war eine ganze Zeit lang die Angst dabei, ob es wieder passiert ist. Ich habe und tue es immer noch mein Atemgerät (so ein kleines Teil mit 3 Bällen wo ich reinpuste - aus dem Krankenhaus mitbekommen) getestet, ob alles i.O. ist. Und siehe da - es ist alles okay.

Gruß Marco

sunshine
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Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon sunshine » Montag 16. August 2004, 17:35

hallo,
also die schmerzen sind denke ich normal. ich habe auch besonders bei wetterumschwüngen wieder mehr schmerzen und mache mir sorgen.
ich gehe heute auch deshalb mal wieder zum arzt. ich denke wir haben alle mit der angst zu kämpfen, denn im unterbewusstsein ist dieser schmerz gespeichert und wenn es dann mal ziept und zwickt, macht sich natürlich wieder die panik vor einem pneu breit.
ich hoffe ich bekomme jetzt mal massagen und psychologische hilfe, um dies in den griff zu bekommen.
also - wir sollten alle positiv denken und uns immer wieder gegenseitig aufbauen....
liebe grüße von sunshine... :O)

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon kriki64 » Montag 19. Oktober 2015, 16:34

Hallöchen an alle
Ich selbst hatte zwar keinen Spontanpneumothorax aber eben auch etwas mit der Lunge.

Habe eure Beiträge gelesen und es würde mich interessieren, ob ihr noch heute Schmerzen hast.
Zu meiner Person: ich hatte letztes Jahr im März eine Lungenteilresektion auf der linken Seite mit einer 15cm langen Narbe von der Brust bis zur Achsel, man musste bei mir auch die Rippen spreizen. Der damalige Chefchirurg war der Meinung, dass ein tiefsitzender Krebs vorliegt und daraufhin habe ich mich operieren lassen. Am Ende stellte sich heraus, dass es zum Glück nur irgendeine Entzündung war. Im nachhinein könnte man meinen, dass es vielleicht besser gewesen wäre, sich nicht operieren zu lassen. Aber ändern kann man nun nichts mehr.
So wie ihr beschrieben habt, habe auch ich diese fürchterlichen Schmerzen (mal mehr mal weniger). Habe schon verschiedene Therapien hinter mir (Krankengymnastik, Atemtherapie, Narbenunterspritzung, Osteopathie, Massage mit Fango sowie eine Sensomotorische Therapie (lösen von Verklebungen an der Narbe). Es hat zwar schon etwas nachgelassen aber es vergeht kein Tag, an den ich die Schmerzen mit der Brustkorbenge (lt. meines Arztes sind es die inneren Vernarbungen) nicht habe.
Welche Therapien habt ihr noch vielleicht gemacht? Laut der Ärzte, kann es noch eine Weile anhalten bis die Missempfindungen weg sind und wenn ich Pech bleiben dieser.

Würde mich freuen von euch zu hören.

Liebe Grüsse
Kriki64
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eve
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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon eve » Montag 19. Oktober 2015, 17:10

Hallo Kriki64

bei meiner 1. Pleurodese ging ziemlich viel schief, so dass der Zugang ziemlich plötzlich erweitert werden musste und ich danach auch mit einer 15 cm langen Narbe unter der Brust (die mussten auch die Rippen spreizen) aufwachte.

In diesem Fall zum Glück kümmerten sich die Aerzte bei der OP nicht mehr um gequtschte oder kaputte Nerven, sondern nur noch um den Notfall, den sie plötzlich auf dem Tisch hatten. Als Resultat war danach der grösste Teil der Brust und noch mehr taub und das blieb mehrere Jahre so; ich hab auch heute noch, 18 Jahre später, immer noch taube Stellen. Lieber taub als starke Schmerzen.

Was ich bei einer anderen Narbe, die immer mehr Probleme machte, hatte, waren Ultraschallbehandlungen. Die gingen bis in die Tiefe rein und lösten das ganze Gewebe.
lg
eve

wolf4711
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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon wolf4711 » Mittwoch 3. Februar 2016, 16:23

Hey

Bin vor 5 Tagen nach 4 wochen Lungenklinik und großer OP zu Hause.

5 Tage darauf wurde ich zum linksseitigen Herzkatheder (Termin von Lungenklinik) geschickt.

1 woche hatte man mich liegenlassen, weil ich laut EKG einen Herzinfarkt hatte.

Mit 47 Kilo und der Luftansammlung sah ich aus wie ein Zombie.

Laut Herzkatheder ist aber das Herz OK.

Ich glaube aber keinem Arzt mehr.

Habe Morbus Crohn und 12 Darm - OP.

Nun habe ich unerträgliche Schmerzen im Brustkorb und in beiden Armen und den Kniegelenken.

Ich kann kaum laufen und da ich allein im 4. Stock wohne ist der Gang zum Briefkasten eine

Tagesaufgabe.

Schmerzmittel wirken nicht (nur Kickikram)

Habe die Schnauze voll.

wolf

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon Fina » Donnerstag 4. Februar 2016, 12:41

Bist du bei einem guten Schmerztherapeut?
Man kann unterschiedliche Mittel versuchen. Ich hoffe, man findet was für dich.

Schmerzmittel mit Co Analgetika z.b. Epilepsiemittel oder Antidepressiva, die gegen Nervenschmerzen wirken. Oder auch zur Veränderung der Schmerzwahrnehmung. Das hilft sehr vielen Patienten.

Man kann auch bestimmte Nerven direkt betäuben, Nerv- Blockade. Oder auch Rückenmarksnah Nerven betäuben. Das ist alles aber invasiv und das macht nicht jeder Schmerztherapeut, wende dich da am besten an eine Uni. Das wäre noch eine Möglichkeit. Das muss auch erstmal nicht komplett für immer lahm gelegt werden, es gibt langzeit Mittel, die jetzt nicht die Nerven schädigen, aber betäuben.

Gute Besserung!

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon wolf4711 » Donnerstag 4. Februar 2016, 13:17

hey fina

ich bin bei einem schmerztherapeut durch morbus crohn.

habe heute 13:40 termin. hatte schon schmerzmittelpumpe und narkosemittel in bauchmuskel spritzen.

bin nah dran, aber der arzt ist manchmal ratlos bei den unterschiedlichen schmerzen.

danke, daß du mir helfen wolltest.

das leben ist nur noch ein qualvolles vegetieren.

wolf

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon wolf4711 » Freitag 5. Februar 2016, 00:15

hey fina

war beim schmerztherapeut und der wollte an 10 behandlungstagen mit akupunktur an mich

rumfummeln und spritzen bzw. nadeln geht bei den vielen op's gar nicht.

der arzt hat bei mir verschissen - hab schon schmerzen und dann noch nadeln - neeeh geht gar nicht.

hab so die schnauze voll und wenn ich das geld hätte : würde ich mir in der schweiz oder anderswo

die letzte spritze bzw. den letzen drink geben lassen.

gruß wolf

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon Fina » Freitag 5. Februar 2016, 09:12

So wie ich das verstanden habe, hattest du aber noch keine Nervenblockade? Rückenmarksnah?

Mein Arzt sagte auch, ich brauch nicht den "normalen Schmerzspezialist", die sind auch zu sehr auf der psychosomatischen Ebene tätig, die mir nicht helfen würde, sondern einen richtigen Anästhesist, der direkt die Nerven lahm legt.

Das geht nur an der Uni.

Eine Möglichkeit wäre noch, dass man stationär guckt und versucht, das ist evtl. auch meine Option. Umstellung Medikamente, was nimmst du ?
Was dem einen hilft, hilft nicht dem anderen.

wolf4711
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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon wolf4711 » Freitag 5. Februar 2016, 09:33

hey fina

werde heute morgen die akupunktur ablehnen. (anrufen)

bis zur praxis im krankenhaus sind es 1,5 km und es ist qualvoll überhaupt da hinzukommen.

der hausarzt hat mir ortoton 1-1-1 verschrieben.

habe halben tisch voll medikamente und nichts hilft - im gegenteil einige schaden mir durch die

nebenwirkungen. bin ratlos und frustriert.

danke fina, daß du dir über meine situation gedanken machst.

wolf

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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon Fina » Freitag 5. Februar 2016, 12:27

Das heisst, du nimmst zur Zeit keine Schmerzmittel, obwohl du Schmerzen hast.
Ortoton ist nur für die Muskelspannung da.
Vorsichtig bei zusätzlichen Schmerzmitteln, weil gegenseitige Wirkverstärkung eine Folge sein könnte!
Nicht immer denken Ärzte daran..

Ein Schmerzmittel wäre sinnvoll. Weniger Schmerzen- bedingt auch weniger Muskelverspannung. Meistens ist das die Ursache der verspannten Muskeln- muss nicht, kann aber, das kann man jetzt aber so nicht beurteilen.

Und wenn ein Schmerzmittel nicht hilft, versucht man mehrere. Sag mal, was du schon alles getestet hast.

Ich habe eine ganze Menge durch und wegen Allergie war das sehr schwierig. Mir hilft zur Zeit nur ein Opiat, hier bin ich auf einige auch allergisch und einige haben mir nicht geholfen (targin, tramal). Das kann aber nur ein Arzt festlegen und entscheiden, ob es sinnvoll ist, oder eher nicht, auch wegen deiner chronischen Darm-Krankheit, da wirken Opiate sehr auf den Darm, lähmen ihn und verursachen starke Verstopfung, vielleicht ist das auch eine Kontraindikation. Ob jetzt Schmerzpflaster weniger auf den Darm wirken, weiß ich nicht. Da gibt es aber eine ganze Reihe an Medikamenten.

Es kommt darauf auch an, was für Schmerzen du hast, ob es Nervenschmerzen sind, da helfen meistens keine Schmerzmittel, sondern, welche die zentral am Nerv wirken, wie Epilepsiemittel, hier gibt es wieder verschiedene Gruppen mit verschiedenen Wirkprinzipien. Auch hier habe ich was getestet, was SOFORT nach der ersten Kapsel mir enorm viel Schmerz genommen hat! Allerdings allergisch, Zunge, Gesicht, alles zugeschwollen.

wolf4711
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Re: Schmerzen nach grosser Lungen-OP

Beitragvon wolf4711 » Freitag 5. Februar 2016, 13:26

hey fina

eigentlich wollte ich die medikamente nicht öffentlich machen - nu ist es auch egal.

gabapentin - arcoxia 90 mg - novaminsulfon - tilidin 4mg - ass100 - pantoprazol ramilich simvahexal 20mg

symbicort 320 - sultanol 200 - amciderm creme gegen neurodermitis - citiricin gegen allergie : pollen und

hausstaub milben hundehaare reinigungsmittel weichspüler parfüm waschpulver seife deo -

habe morbus crohn 12 darm op die krämpfe sind grauenvoll und wenn die sich nicht lösen muß ich mit krankenwagen in die klinik (illeus), 2 kunstlinsen wegen grauen star - beide augen, kürzlich gebrochenen fuß - kann rechts
nicht richtig auftreten - op platte und 4 schrauben, tja und eben diesen pneumothorax mit op in lostau.

der herzkatheder in stendal war grauenvoll - beinvene.

nach 2 tagen lösche ich diesen text.

deine mühe mir zu helfen ist hilfreich, aber zb. in uni gehen ist ausgeschlossen, reha geht nicht.

gruß wolf


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