Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

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Bjoern082
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Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon Bjoern082 » Donnerstag 15. Juli 2010, 21:18

Hallo Welt,
ich hatte mein ersten Pneu am 26.05.10 bekommen. Ich arbeite hauptsächlich nachts so das ich am Tag Schlafe. Ich habe mich gegen 15 Uhr hingelegt wie jeden Tag bis ich auf einmal ein Brustschmerz rechtsseitig bekommen habe. Ich habe mich anders hingelegt und bin wieder eingeschlafen. Als mich dann meine Frau um 20.00 Uhr geweckt hatte, verspürte ich den Schmerz immer noch. Bin aus den Haus raus zum Auto eingestiegen, und zur Arbeit. Da angekommen ausgestiegen 5 Meter gegangen da konnte ich schon nicht mehr. Bei jeden Schritt wurde der Schmerz immer doller und ich bekam kaum Luft. Danach bin ich wieder ins Auto und habe die 112 gewählt den beschrieben was ich habe. Der Mann meinte nur ich habe evt ein nerv eingeklemmt und soll mich nicht so anstellen und ins Krankenhaus fahren. Ich habe da sofort aufgelegt und bin dann ganz langsam zum Eingang gegangen habe zwischendurch meinen Arbeitskollegen angerufen dass er raus kommt und mir hilft. Er hat dann noch einmal ein Notruf abgesetzt. Nach einiger Zeit kam dann der Rettungswagen der mich mit nahm. Im Krankenhaus angekommen lag ich erst einmal fast 1 std. in der Ambulanz bis ein Arzt kam und fragte mich ob ich es sei mit den Rückenschmerzen ich antwortete nein ich habe Brustschmerzen und bekomme kaum Luft er machte die Tür zu und kam 15 min später wieder rein.
Kurze Zeit später ging es zum Röntgen auf den Bildern war nichts zu sehen. Ich bekam Schmerzmittel und wurde wieder entlassen.
Mit dem Taxi wieder zur Arbeit von da aus mit den Auto nach Hause.
Am 27.05 morgens aufgestanden und zum Hausarzt er hatte mir dann noch mal Schmerzmittel verschrieben und meinte wenn es den darauf folgenden Tag nicht besser wird wieder kommen. Am nächsten Tag wieder dahin.
Da wollte er mir Antibiotikum verschreiben sagte aber darauf hin ich sollte mal zum Internisten fahren und mir die Lunge Röntgen lassen. Ich wieder ins Auto dahin gefahren. Nach den Röntgen kam eine Doktorin sofort an und sagte dass meine rechte Lunge zusammen gefallen ist. Dann kam der Notarzt und es ging ab ins Krankenhaus. Drainage gelegt und nach 8 Tagen konnte ich es wieder entlassen. Am 18.06 bin ich morgens aufgestanden habe Kaffee gekocht und habe dann Schmerzen im Rücken gehabt als wenn ein Nerv eingeklemmt worden war. Ich wieder zum Hausarzt von da aus mit den RTW ins KH dort dann der Schock Sie ist 8 cm zusammen gefallen. Da es Freitag war wurde ich auch nicht mehr operiert also habe die mich zugedröhnt mit Schmerzmittel am Montag dann die OP. Seid der OP die am 21.6.10 war habe ich bis heute noch Schmerzen in der Brust sobald was gehoben wird oder falsch bewegt wird zieht der schmerz der Lunge von oben nach Unten.
Wie ist es bei euch wie lange hat es gedauert bis ihr das machen konntet was ihr vorher gemacht habt.

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alexander_k
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Re: Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon alexander_k » Freitag 16. Juli 2010, 00:16

Hallo Bjoern,

erstmal willkommen im Club d. niemand freiwillig beitretten möchte.

Deine Lunge kann nicht weh tuen. Da die Lunge nicht mit Nerven versehen ist. Die Schmerzen die Du hast, können viele Gründe haben. (Rippenfell, Narben, Nerven die durchtrennt wurden etc.)

Deine OP liegt gerade mal 1 Monat zurück. Das ist völlig normal das du noch Schmerzen hast. Wenn deine Schmerzen zu extrem werden, gehe zum Arzt und lass dich untersuchen. Nur ein Arzt kann dir sagen, warum wieso und weshalb.

Zur Frage, wie lange es dauert .... Das kann dir sicherlich niemand ausm Stand sagen. Der eine kommt schnell wieder auf die Beine der andere braucht seine Zeit. Bei mir persönlich hat es circa 2 Monate gedauert bis ich wieder halbwegs "belastbar" war.

Wünsche dir weiterhin alles alles Gute.



Mit freundlichen Grüssen
Alexander
Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.

Bjoern082
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Re: Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon Bjoern082 » Dienstag 17. August 2010, 18:56

Alle guten dinge sind 3 am 24.7.10 war es soweid ein Pfosten in die erde geschlagen dann ein Brustschmerz ab ins Krankenhaus dann das Röntgenbild Herzlichen Glückwunsch Ihre Lunge ist eingefallen. Drainage rein am 26.7.10 CT am 28.7.10 die op jetzt haben Sie seitlich unter den achseln die Brust geöffnet dabei eine rippe angebrochen und ein stück von Rippenfell entfernt hoffe dass Sie jetzt Kleben bleibt. Hat jemand erfahrungen gemacht das trotz Rippenfell und Verklebung der Lunge Sie wieder eingefallen ist?

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Re: Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon Laser » Dienstag 17. August 2010, 22:02

Hallo Bjoern,

ich glaube das erste mal wurdest du auf der rechten Seite operiert oder?
Ist es diesmal auf der linken Seite passiert?

Die Wahrscheinlichkeit das es nach einer OP wieder passiert liegt ungefähr bei 3-5%. So genau kann man das aber leider nicht sagen.

Gruß

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Klaus
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Beitragvon Klaus » Dienstag 14. September 2010, 13:08

Hallo alle,

nach nun einem Jahr seit meinen beiden Lungen-OPs (endoskopische Entfernung der beiden Lungenspitzen)war ich gestern beim Lungenspezialisten, um noch einmal sicher zu gehen dass alles OK ist, da ich seitdem verstärkt ins Schwitzen gerate, selbst ohne besondere Anstrengung, was ich vorher nie so erlebte.
Lungenfunktionstest 100% und Sauerstoffgehalt auch 100%. Der Blasebalg ist also in Ordnung.
Das Belastungs-EKG bestätigte meine Vermutung, dass ich etwas Ausdauersport werde ausüben müssen.
Vom Prinzip her waren alle Werte gut, also keine Kreislauf-/Herzprobleme - das ist ja schon mal klasse und gibt keinen Anlaß sich besonders schonen zu müssen. Fazit: Konditionell bin ich halt etwas schlapp...

Empfohlen wurde mir ein bis zweimal in der Woche Rad zu fahren (oder Ergometer) und / oder Laufen zu gehen. Ich bin zwar schlank und rank und fühle mich für meine 50 noch super beweglich, aber eine Sportskanone war ich noch nie (z.B Rad fahren in der Natur und Schwimmen nur weils Spaß macht , nicht als Training).
Nun werde ich mir einen Hometrainer holen (die schlechte Jahreszeit kommt ja) und zu Hause dann
an meiner Ausdauer basteln.
Ich hoffe dass dann nach einem halben Jahr (so der Lungenarzt) meine generelle Kondition wieder besser sein wird und lasse dann nochmal ein Belastungs-EKG zum Vergleich machen.

Dann trete ich mal in die Pedale! :)

GUTE BESSERUNG,
Klaus

andreaas
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Re: Kondition / Ausdauer

Beitragvon andreaas » Dienstag 14. September 2010, 13:22

Klaus hat geschrieben:Hallo alle,

nach nun einem Jahr seit meinen beiden Lungen-OPs (endoskopische Entfernung der beiden Lungenspitzen)war ich gestern beim Lungenspezialisten, um noch einmal sicher zu gehen dass alles OK ist, da ich seitdem verstärkt ins Schwitzen gerate, selbst ohne besondere Anstrengung, was ich vorher nie so erlebte.
Lungenfunktionstest 100% und Sauerstoffgehalt auch 100%. Der Blasebalg ist also in Ordnung.
Das Belastungs-EKG bestätigte meine Vermutung, dass ich etwas Ausdauersport werde ausüben müssen.
Vom Prinzip her waren alle Werte gut, also keine Kreislauf-/Herzprobleme - das ist ja schon mal klasse und gibt keinen Anlaß sich besonders schonen zu müssen. Fazit: Konditionell bin ich halt etwas schlapp...

Empfohlen wurde mir ein bis zweimal in der Woche Rad zu fahren (oder Ergometer) und / oder Laufen zu gehen. Ich bin zwar schlank und rank und fühle mich für meine 50 noch super beweglich, aber eine Sportskanone war ich noch nie (z.B Rad fahren in der Natur und Schwimmen nur weils Spaß macht , nicht als Training).
Nun werde ich mir einen Hometrainer holen (die schlechte Jahreszeit kommt ja) und zu Hause dann
an meiner Ausdauer basteln.
Ich hoffe dass dann nach einem halben Jahr (so der Lungenarzt) meine generelle Kondition wieder besser sein wird und lasse dann nochmal ein Belastungs-EKG zum Vergleich machen.

Dann trete ich mal in die Pedale! :)

GUTE BESSERUNG,
Klaus


Hallo Klaus,

warum nicht an der frischen Luft. Allein die optischen Eindrücke motivieren enorm-oder lebst du in der Großstadt?
Hometrainer und Raumluft sind keine gesunde Kombi.

Gruß
Andreas

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Klaus
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Re: Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon Klaus » Dienstag 14. September 2010, 14:30

Hallo Andreas,

logisch ist Natur und frische Luft eine gute Kombination, daher kommt ein Fitness-Studio auch nicht in Frage (dicke Luft usw. - wegen meiner Bandscheibe musste ich mal Rückentraining machen).
Der Wald ist sogar in der Nähe, aber ich wohne am Berg und Richtung Taunus wird's mir einfach zu steil...da geht der Spaß schnell flöten...
Da mache ich dann im Wald lieber Nordic Walking, nachdem ich mit dem Auto einen Waldparkplatz angefahren habe.
Und was meint der innere Schweinehund wenn das typische November-Wetter wieder beginnt?
"Pah - bleib lieber zu Hause - draussen ist's zu ungemütlich" ;-)
Dann doch lieber der Hometrainer - die Erfahrung hatte ich früher schon mal gemacht.

Aber da hat jeder einen anderen Ehrgeiz...

Grüße,
Klaus

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jense
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Re: Den Spontanpneumothorax den keiner bemerkte

Beitragvon jense » Sonntag 29. Juli 2012, 04:03

Hallo Bjoern082,

kenn ich, bin 5 Wochen mit Pneu rumgerannt. Am Anfang nur ein bischen Rückenschmerzen, gefolgt von "Gluckergeräuschen" im Liegen. Anschliessend Herzspezialist, der hat nix gefunden, wat ein Wunder aber auch. Mein Hausarzt hat den Pneu denn beim 2ten Hinschauen auf's Röntgenbild gesehen und zum Lungenspezialisten überwiesen.
Ach ja, ich habe nach ca. 3 Monaten wieder alles gemacht, dass ich auch vorher gemacht habe.(Bis auf's Tauchen!)

VG

jense


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