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alex
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Beitragvon alex » Mittwoch 25. Juni 2003, 09:29

Ich denke mal dass Rauchen es beeinflussen kann, aber ich hab mehrere Ärzte gefragt, alle sagten, dass die Beeinflussung minimal wäre! Jedoch liest man auf diversen Internetseiten, dass das doch ein Hauptfaktor sein soll, ist was verwirrend :roll:

Anonymous

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Beitragvon Anonymous » Mittwoch 25. Juni 2003, 17:31

Also bei mir haben die Ärzte gesagt, es wäre einfach wegen der Größe und weil ich ziemlich schlank bin.
Aber trotzdem glaub ich dass das Rauchen das schon beeinflusst, öfters, wenn ich eine am rauchen war oder danach, hatte ich ein komisches gefühl in der Lunge, was es jetzt genau war, kann ich nicht sagen...
Ist bestimmt besser mitm Rauchen aufzuhören, der Teer heilt das ja bestimmt nicht!

alex
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Beitragvon alex » Mittwoch 25. Juni 2003, 17:34

Der Beitrag is von mir, hab mich vergessen einzuloggen.

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Beitragvon alex » Donnerstag 26. Juni 2003, 12:06

@kselina: Was war denn bei dir der Grund? Bist du auch ziemlich groß und schlank? Hab nämlich noch nie von einer Frau mit Spontanpneumothorax gehört.

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Beitragvon alex » Samstag 28. Juni 2003, 13:56

Ich frag mich ob es eher nicht mehr auftreten würd, wenn man dicker würde. Ein Arzt hat nein gesagt und ein anderer sagte ich sollte mal was mehr essen, was ich aber auch schon so mach :lol:

Anonymous

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Beitragvon Anonymous » Dienstag 1. Juli 2003, 21:43

die ärzte sagten mir, dass große, schlanke menschen einen spontanpneu erleiden - vor allem mehr männer als frauen - tja.... ich bin dann wohl eine der wenigen frauen (auch groß und schlank). auch was das rauchen betrifft sagten sie mir, dass es nicht sehr viel einfluss macht, aber doch mehr raucher als nichtraucher betroffen sind - leider habe ich es noch nicht geschafft ganz aufzuhören :(

im grunde genommen können die ärzte nicht sagen was man tun soll oder nicht, dass man dem spontanpneu entgeht - das ist frustierend!

ich hatte den spontanpneu vor 2 monaten links und mich schmerzt es jetzt ab und zu rechts - vielleicht ist es ja bald wieder so weit - und keine untersuchung kann mir gewissheit verschaffen...

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Beitragvon alex » Donnerstag 3. Juli 2003, 12:03

@djdoc: Ich denke mal die Ärzte wollen es zuerst mit einer Drainage versuchen um eine OP zu ersparen. Jedoch waren manche Drainagen bei mir schlimmer als eine OP...
Also bei mir ist das mit dem Essen genau so wie bei dir! Ich ess auch in letzter Zeit ziemlich viel, aber ich werd nicht wesentlich dicker, naja ich versuch es weiterhin, vielleicht klappt es irgendwann ja mal :D
Als Prävention könnte ja dann gelten, sich so wenig wie möglich in Ruhe zu befinden ? :lol:

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Beitragvon Fire » Dienstag 8. Juli 2003, 13:58

Die Aktion mit dem mehr essen könnt ihr getrost stoppen.
Mit schlank ist in diesem Fall der Körperbau gemeint. Sprich eine nachträgliche Änderung des Gewichtes hat keinen Einfluss auf die Rezidiv Wahrscheinlichkeit.

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Beitragvon Anonymous » Dienstag 8. Juli 2003, 17:07

Ich muss sagen, gott sei dank ist mir eine (nur) Drainage erspart geblieben. Mich haben die Ärzte (in einer Spezialklinik in Wien) aufgeklärt, dass es besser wäre gleich eine Operation durchzuführen, da sonst relativ sicher ein Rückfall kommt.

Ich verstehe nicht, dass viele Ärzte nicht aufklären und den Patienten entscheiden lassen.

Dass man mehr essen soll (dicker werden), habe ich noch nicht gehört - ist bei mir auch sinnlos - kann auch nicht zunehmen bzw. nicht wild in mich hineinfuttern.

Ich wünsche allen - toi, toi, toi!

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Beitragvon Fire » Dienstag 8. Juli 2003, 17:31

Warum die Ärzte nicht aufklären liegt zum Großteil daran, das sie selber nicht so genau wissen, wie man mit einem Spontanpneu umgehen soll. 1994 war es zum Beispiel noch üblich eine Drainage generell 10 Tage aktiv zu lassen, ehe diese abgeklemmt wurde. Diese Prozedur ist erst in den letzten Jahren geändert worden, um die Zahl der Sekundärinfektionen zu minimieren. Hier ist also ausschlaggebend wann der Arzt studiert hat, ob er sich fortbildet und von welchem Datum die eingesetzte Literatur ist.

Bezüglich dem direkt operieren: In Deutschland ist es eigentlich noch üblich eine OP erst nach dem zweiten Rezidiv ( also dem dritten Pneu ) durchzuführen, da dies angeblich künstiger für die Krankenkassen ist. Diese Vorgehensweise wird zur Zeit aber auch schon wieder überdacht und einige Kliniken operieren bereits Standardmäßig beim ersten Pneu ( könnte daran liegen das man das bedeutend höher abrechnen kann ).

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Beitragvon Anonymous » Dienstag 8. Juli 2003, 17:44

Kein Arzt im Spital - und das obwohl einer angeblich an einer Studie über Spontanpneus schreibt - hat mich nach meinen Lebensgewohnheiten gefragt - nach meiner Ernährung, auf welcher Seite ich immer schlafe, ob ich Sport betreibe etc.. Geschweige denn, was ich kurz vor dem Pneu gemacht habe (war den Abend davor schwimmen und ein paar Tage zuvor massieren und hatte schon seit Wochen Verspannungen im Rücken).

Wie kann man, ohne dass man die Patienten nach Details fragt, irgendwelche Studien anfertigen? Mich wundert nicht, dass die Ärzte ratlos sind - mag schon sein, dass man nichts genaues sagen kann, aber vielleicht wäre es möglich Tendenzen oder Vorzeichen zu erkennen.

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Beitragvon Fire » Dienstag 8. Juli 2003, 20:26

die Ursachen sind doch auch beim Spontanpneumothorax bekannt, zummindestens die den Pneu auslösenden Faktoren. Wie diese Faktoren entstehen ist jedoch noch unbekannt, dies lässt sich aber nicht aus Befragungen der Patienten rekonstruieren. Hier ist eher die Gentechnik gefragt bzw. wenn es sich nicht um einen genetischen Defekt handelt ist die Zeit zwischen Auslösung der Zellschwäche und Auftreten des Pneus zu groß um das überhaupt noch rekonstruieren zu können.

Von daher wird dich da nie jemand genau nachfragen, da es für Studien nicht relevant ist


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