Hallo

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summer
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Hallo

Beitragvon summer » Donnerstag 4. Juli 2013, 12:02

einen schönen guten Morgen.
Bin grad durch Zufall aufs Forum gestoßen und möchte mich gerne anschließen. Da ich erst am Montag entlassen wurde (nach meinem 5 Pneu) bin ich noch krankgeschrieben und habe etwas Zeit :D
Ich hatte im Mai 98 eine labroskopische Unterleibs-OP. Man vermutet, dass dabei die Lungen überbläht wurden da mein erster Pneu 4 Tage nach Entlassung auftrat. Drainage 5 Tage warten ziehen - bei der Kontrollaufnahme zur Entlassung wurde ein Rezidiv festgestellt. :o Wieder Drainage, diesmal ausgesprochen schmerzhaft und nach 10 Tagen Entlassung. Beide waren rechts. Ein knappes Jahr später folgte ein Pneu links. Wieder mit Drainage behandelt.
Dann 2000 der dritte Pneu links. Behandelt mit Pleurektomie und Spitzenresektion, Drainage und nach 10 Tagen Entlassung. Die Angst vor einem Rezidiv war sehr hoch, zumal ich damals schon Witwe war und 2 kleine Kinder hatte. Habe ca. 5 Monate gebraucht, bis ich wieder bei Kräften war und weitere ca.2 Jahre, um meine Angst in den Griff zu kriegen.
Danach mit Joggen angefangen und wieder gutes Lungenvolumen erreicht.
Durch viele Ereignisse (ich hatte Krebs, meine Schwestern auch, eine ist vor kurzem verstorben und mein Sohn hatte einen bösartigen Tumor im Kopf), kam ich nicht mehr groß zum Nachdenken und habe meine Angst vergessen.
Durch meine Krebsbehandlung in der rechten Brust konnte ich auch nie so besonders unterscheiden, welche Schmerzen kommen von der Lungen OP und welche von der Krebs OP/Behandlung.
Habe aber alles gut in den Griff bekommen.
Dann jetzt dass. Nach "13 Jahren" , am 22.6., scharfer Stich in der rechten Thoraxseite. Als der nicht wegging bin ich am 24.6. zum Röntgen, danach meine beiden Hundis untergebracht und ab ins Krankenhaus. Hatte riesige Angst vor der Drainage. Gott sei dank einen verständinsvollen Arzt (das Krankenhaus hat eine eigene Thoraxchirurgie/Lungenzentrum) der es riskierte, mich zu beobachten und die Drainage erst am nächsten Tag bei der erneuten Thorakoskopie zu legen. In der ganzen Zeit habe ich mich dort hervoragend behandelt und umsorgt gefühlt und meine Beschwerden und Ängste wurden ernst genommen.
Vor der OP wurde noch ein CT gemacht.
Es wurde eine Pleurodese gemacht (mit Talkum) und 2 Drainagen gelegt. Habe so viele Bullae, dass die nicht alle entfernt werden konnten. Rechts bis 3,5 cm groß und im linken Lungenflügel bis 1,5 cm.
Nun bin ich seit 1.7. zu Hause. Die Erfolgsaussichten für den rechten Lungenflügel liegen bei 90 %. Allerdings habe ich ja auch noch einen linken, der 1999 auch schonmal schlapp gemacht hat.
Nehme noch Schmerzmittel und mach Atemtraining und darf laut Arzt ab dem 22.7. wieder langsam anfangen zu joggen und ab 15.7. wieder arbeiten.
Meine Stimmung schwankt zwischen Optimismus (alles wird gut), Angst vor dem Rezidiv (nicht vor dem Eingriff usw. sondern vor den Schmerzen danach), und Übermut.
Geht es mir gut, mach ich was im Haushalt, habe ich dann Schmerzen, Angst - ich hätte zuviel gemacht.

Aber ich bin ein Stehaufmännchen/Frauchen :mrgreen: und hoffe, dass meine positive Einstellung wieder Oberhand gewinnt.

So, hoffe die Vorstellung war nicht zu lang.

Liebe Grüße :D

Laser
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Re: Hallo

Beitragvon Laser » Donnerstag 4. Juli 2013, 17:45

Hallo summer,

willkommen im Forum.
Du hast auch schon einiges mitgemacht, aber wie schon gesagt Kopf hoch man kann es sowieso nicht ändern.
Nimm dir aber auch die Schonzeit die vom Arzt empfohlen wird, tue dich jetzt so kurz nach der OP nicht überanstrengen.

Gruß

summer
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Re: Hallo

Beitragvon summer » Freitag 5. Juli 2013, 14:22

Hallo Laser,

danke für deine Begrüßung. Bin schon wieder auf dem Wege der Besserung und gehe 3 x tgl. mit den Hundis. :D
Hatte meine OP am 25.6. und bin am 1.7. raus gekommen. Außer den Schmerzen und einer gewissen Schwäche, geht es mir wieder relativ gut.
Der Doc meinte, 3 Wochen nach Entlassung könne ich langsam wieder anfangen zu joggen. Arbeiten gehe ich ab 15.7. wieder, allerdings erstmal nur 5 Stunden und ab 22.7. wieder voll.
Trete schon kürzer. Soll nicht schwer heben und mindestens 6 Wochen nicht fliegen, Tauchen und nicht in die Berge fahren. (nicht höher als 1200 Meter). Bin aber eh der Nordsee-Fan und die Gefahr besteht nicht :mrgreen:
Denke, dass Schlimmste ist überstanden und hoffe, dass meine linke Seite keine Mätzchen macht. Ist denn bei dir wieder alles gut? und wann wurdest du operiert?

LG


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