Hallo ihr Lieben / Vorstellung

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Anki
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Hallo ihr Lieben / Vorstellung

Beitragvon Anki » Mittwoch 28. Dezember 2011, 00:40

Hallo :)

Ich bin Ann-Kathrin, eine 22jährige Studentin aus der Nähe von Frankfurt am Main.
Ich habe das Forum eben entdeckt und bin wirklich angetan von dem Erfahrungsaustausch hier.

Dann komme ich nun mal zu meiner Geschichte im Kurzformat:

Am 16. Dezember 2010 habe ich in der Uni noch ein Referat gehalten und musste währenddessen so stark husten, dass mir eine Kommilitonin währenddessen ein Hustenbonbon angeboten hat. Dieser Husten quälte ich schon seit knapp zwei Wochen und war echt hartnäckig, zudem kam noch eine dicke Erkältung.

Am Morgen des 17. Dezembers 2010 (es war ein Freitag) meinte meine Mutter, ich solle vor dem anstehenden Wochenende noch unbedingt zum Arzt gehen, denn der Husten höre sich gar nicht gut an. Und dann hatte ich ja noch diese Schmerzen im Rücken, von denen ich dachte, es sei ein eingeklemmter Nerv. Pustekuchen.

Gott sei Dank bin ich an diesem Freitag zum Arzt gegangen, denn anderenfalls wäre es möglicherweise zu spät gewesen. Glücklicherweise habe ich eine superkompetente Ärztin, die mich nach dem Abhören direkt ins Krankenhaus schickte. Ihr Verdacht wurde bestätigt: Spannungspneumothorax der rechten Lunge.

Sofort wurde eine Bülau-Drainage gelegt und ich kam auf die Station. Am Wochenende wurden dann ein CT gemacht, auf welchem man deutlich die Bulles erkennen konnte.
Mein Krankenhausaufenthalt war echt heftig, ich lag vom 17. Dezember 2010 bis zum 1. Februar 2011 dort, wurde zweimal an der Lunge operiert (Bulles wurden verklebt und Lungenspitze verkürzt) und trotz den OP's ist sie ständig wieder neu kollabiert. Es hat knapp 2 Monate gedauert bis meine Lunge wieder vollständig entfaltet war.
In einer Nacht ist dann auch noch die Bülau rausgefallen und einmal hat ein dermaßen inkompetenter Pfleger die Bülau gewechselt ohne den Schlauch abzuklemmen!!! Das war echt der Hammer.
Schließlich habe ich die Atmos-Maschine bekommen (Bülau-Drainage in modern). Diese hat einen permanenten Sog, auch wenn man aufsteht und rumläuft, der Sog ist in die Pumpe integriert und alles digital. Ja, ich glaube, dass diese Atmos-Maschine meine Rettung war, denn dadurch hat sich meine Lunge dann endlich entfaltet.

Ich hoffe einfach, dass ich am liebsten nie mehr einen Pneu bekomme, doch ich weiß, dass das Risiko permanent besteht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!:)
Und so ein langer Krankenhausaufenthalt gibt einem eben auch die Chance, viel über sein Leben nachzudenken, gegebenfalls verändernde Entscheidungen zu treffen und das Leben neu lieben zu lernen. Das sehe ich zumindest als positiven Aspekt meiner Pneumothoraxkatastrophe.

Laser
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Re: Hallo ihr Lieben / Vorstellung

Beitragvon Laser » Mittwoch 28. Dezember 2011, 00:49

Hallo Anki,

willkommen hier im Forum.

Ich kann das mit dem Krankenhausaufenthalt total nachvollziehen, das war eine lange Zeit, aber jetzt hast du es zum Glück gut überstanden das ist das wichtigste.

Weiterhin Alles Gute und Gesundheit


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