Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

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3/4Lunge
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Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon 3/4Lunge » Freitag 3. September 2010, 23:39

Hallo leute,
ich habe eine frage die die meisten von euch warscheinlich schnell beantwoten würden aber angesichts gewisser details vielleicht genauer unter die lupe genommen werden sollten.

Ich habe schon mein leben lang das Schnorcheln als Hobby gehabt und wollte es jetzt wider vertiefen und Apnoe-Tauchen, (Tauchen ohne Pressluft mit einem einzigen athemzug). Geräte tauchen ist Tabu und leuchtet mir aus Medizinischer und Phsikalischer sicht auch ein!

Ich hatte 2005 einen Lungenriss in der rechten pneuspitze, ich bekamm ne Drenage und und paar tage später war ich raus aus dem Hospital. Ein jahr drauf (auf den Tag genau) den 2ten, selbe stelle. Ich wurde diesmal Operiert, man entfehrnte mir 2cm aus der lungespitze weil es dort unregelmässigkeiten gab. Es war eine offene op. Bis dato ist alles super hatte eienen normalen heilungsprozes und seither nie wider problemme, anschenit war der entfehrnte teil der problemherd. Meine CT aufnahme vor kurzem hat ergeben das alles an der Lunge in super zusstand ist und alles so wie es sein soll nach so einer op die über 4 jahre zurück liegt. Ich weiß das es nicht gefählich ist mit so einer verhelten verletzung zu schnorcheln oder die luft anzuhalten. Aber wie schaut es aus wenn ich in die tiefe will? Ich bin berits letztes jahr gut 10 Meter tief getaucht (mehrmals) und mein atemluft kann ich inzwischen auch 4 minuten anhalten (Reglos im Wasser). Die lunge wird durch den druck gleichmässig zusammengedrückt und dähnt sich beim aufstiegt ja ganz normal aus. Die nabe könnte im schlimsten fall nicht so dehnbahr sein wie das Lungengewebe aber das kann es bei Patienten die einen unfall-Pneu hatte auch sein und die düfen wenn sie vernüftig geklammer wurden auch wider tauchen (Sogar gerätetauchen).


Ist das auf dauer fahrlässig wenn ich mich regelmässig (jählich oder vor jedem Tauchtrip) untersuchen lasse?
Oder sollte ich nur bis zu bestimmten tiefen tauchen (man sagt ja bis 18 Meter ist man im bereich des sicheren (Geräte)-Tauchens)
Selbst der Taucharzt war sich nicht ganz sicher als ich nachfragte.


Vielleicht gibt es hier auch den ein oder anderen Arzt der das ganze näher erläutern kann so da ich es verstehe.

P.S. Meine Rechtschreibfehler dürft ihr großzügig übersehen, da sind bestimmt ne menge drin aber auch unter akademikern gibt es legasteniker ;)

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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon Laser » Samstag 4. September 2010, 00:55

Hallo 3/4 Lunge,

ich kenne mich mit dem Tauchen nicht wirklich aus deshalb kann ich dir dazu nichts so wirklich sagen.
Ich würde dir aber Raten über dieses Problem am besten mit dem Arzt zu reden.
Wenn dein momentaner Arzt dir da nicht wirklich weiterhelfen kann könntest du dir ja noch eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einholen. Ist eigentlich immer ganz gut mehrere Meinungen zu hören.

Soweit ich weiß gibt es hier im Forum keine Ärzte. Wir sind hier alle Menschen (bzw. auch Laien auf dem Gebiet) die mehr oder weniger Probleme mit Pneus haben/hatten.

Gruß

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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon eve » Samstag 4. September 2010, 03:28

Hallo 3/4 Lunge

Du kannst Traumapneus bei so Sachen nicht mit Spontanpneus vergleichen. Bei einem Trauma ist was passiert, ein Unfall, ein zu geosse Belastung oder was anderes...es ist immer ein klarer Grund da. Darum sind so Leute danach auch nicht eingeschränkt. Das hat nichts mit Narben, Klammern oder so zu tun.

Bei Spontanpneus geht man von einer Schwäche aus. Diese Schwäche bleibt auch nach einer Pleurodese bestehen. Der Grund für das Flaschentauchverbot ist diese Schwäche, da ein höheres als normales Risiko besteht, unter Wasser einen Pneu zu bekommen. Wenn man danach nicht extrem sorgfältig auftaucht, mit konstantem Ausatmen, evtl. sogar längeren Luftausgleichpausen usw. kann aus dem kleinsten Spalt bei der Luftausdehnung eine kollabierte Lunge werden oder sogar eine Verdrängung der anderen Organe stattfinden. Das kann lebensgefährlich werden und nicht jedes Boot hat eine Druckkammer dabei, um einen in Panik geratenen Taucher wieder unter Druck zu setzen :) Im Tauchkurs wird das alles durchgegangen...

Solange du nicht allzu tief tauchst, sollte es eigentlich gehen...wo genau die Grenze ist, weiss ich nicht, aber Rekorde würde ich nicht anstreben. Es gibt Berichte von Rekordtiefentauchern, die durch den hohen Druck in der Tiefe Pneus entwickelt hatten. Wie eigentlich beinahe immer beim Tauchen ist auch beim Tiefentauchen wichtig, nicht alleine zu gehen und, da du doch pneugefährdet bist, dich z.B. bei einem Sportarzt, bzw. auch in einem Taucherforum so gut zu informieren, wie es irgendwie geht. Da du schon einen Arzt gefragt hast, würde ich mal ins Taucherforum gehen...aktiven Tauchern sollten die Instruktionen eigentlich noch präsent sein und da gibt es sicher auch den einen oder anderen Tiefentaucher drunter, der sich damit auskennt :)
Wenn du aber niemanden findest, würde ich mich langsam rantasten...du musst ja sowieso aufpassen, dass du immer genug Restluft hast, um wieder auftauchen zu können und in so einer Situation denke ich auch, dass der Körper vorwarnen würde, wenn sich ein Pneu anbahnt. Was niemand beurteilen kann, ist, wie du reagieren würdest, wenn du unter Wasser einen Pneu bekämst; da wäre ein 2. Taucher mit einer Flasche für den absoluten Notfall wohl das beste.

Mir wurde damals geraten, ganz aufzuhören, wobei ich in der Zwischenzeit einen Tauchlehrer kennengelernt habe, der sich aufs Flaschentauchen mit Behinderten spezialisiert hat, der u.U. auch jemanden mit operiertem und verheiltem Spontanpneu mitnehmen würde.
lg
eve

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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon 3/4Lunge » Samstag 4. September 2010, 16:52

Hallo Eve...was du da zum schluss sagts ist interessant!

Mein Taucharzt meinte er wird mich nicht ein bischen oder teil tauchtauglich schreiben, sowas gibt es nicht das tauchtauglichkeitszeugniss ist dafür da um zu gewährleisten das ich zum gerätetauchen geeigent bin und das bin ich schlicht weg nicht. Apnoetaucher tauchen auf eigenem Risiko, meint er.

Ich habe kein problemm auf eigenm risiko apnoe zu tauchen, aber der Verin in dem ich Trainiere und die AIDA (das ist der internatzionale verband der Apnoeisten).

Selbst meine ärzte waren mit meinem erten pneu im Hospital übefordert und haben mit gefählichem halbwissen behandelt, mein gesunder menschen verstand hat oft mehr recht gehabt als ihr akademisches wissen (ich sollte nicht aufstehen und durfte nur flach atmen (bullshit)). Im Fachkrankenhaus dann haben sich all meine intuitiven heilungsmassnahmen bewahrheitet, ich bekamm eine extra lange drenage um auch mal aufzustehen und hatte einen atemtrainer mit dem meine lungen ordentlich frischluft befüllen weden sollten und die athemmuskulatur wider in genaggebracht werden sollte.


So sehe ich das auch beim Apnoe-tauchen, ich denke man sollte in seinen körper hineinhorchen und nicht nach zaheln und faketen tauchen und schon gar nicht nach rekorden!

Übrigens halte ich das mit dem Nottaucher der mit einer suerstoffflasche bereitsteht für einen fatalen fehler selbst bei einem Pneu. Selbst apnoeisten bei den der hebe ballon nicht gleich zündet greifen nur im aller aller schlimmsten notfall dazu weil es einfach viel zu riskant ist mit einem pneu hoch zu kommen.

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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon 3/4Lunge » Samstag 4. September 2010, 16:53

Ach übrigens. ist zeitgleich passiert! ;)

http://www.taucher.net/forum/Apnoe-Tauc ... i2702.html

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eve
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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon eve » Samstag 4. September 2010, 18:05

Hah...mit kleinen Abweichungen sind wir uns ja einiger als manche Aerzte :D

Die haben ganz recht...am Schluss liegt das Risiko bei dir und deiner Fähigkeit, in deinen Körper reinzuhorchen. Was der eine da sagt mit rantasten tönt für mich vernünftig.

Ich mag mich erinnern, als ich für das 2 Taucherbrevet trainierte, hatte ich Probleme, die 20m tief zu tauchen. 50m lang im Schwimmbecken ging gut, aber 20m tief hatte ich keine Chance. Ungefähr zu der Zeit hatte ich meinen 1. Pneu, der damals als Bronchitis diagnostiziert wurde.

Lass uns wissen, wie es weitergeht (ich vermisse das tauchen).
lg
eve

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Re: Apnoe-Tauchen trotz Lungenrisse?

Beitragvon 3/4Lunge » Samstag 4. September 2010, 18:18

Lustig, mein zweiter Lungenriss wurde auch als Bronchites diagnostiziert, da meinete ich zu meinem Arzt (Sportarzt wohlgemerkt der mich in meiner Zeit als Mountenbike-Teamfahrer betreut hat): "Bei allem Respekt Dr. aber ich weiß wie sich ne Bronchitis anfühlt und das ist keine 100%ig nicht!"

Ich bestand darauf mich zum Radiologen zu überweisen und siehe da... soviel zum Reinhorchen in den Organissmuss, letztendlich lebet keiner so lange und intensiv wie wir selber mit unserem körper wir wissen nur manchem nicht genau was da los, aber intuitiv machen oft viele menschend as richige!


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