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Re: Meine komische aber interessante Geschichte über meinen Spontanpneu :-)

Verfasst: Montag 11. August 2008, 15:34
von Nighwitch
hallihallo

also ich hatte den pneu am 11.11.06 um ca. 22.00 bei nem auftritt un den arzttermin erst donnerstags drauf, waren also auch paar tage wo ich mit dem pneu rumlief ohne zu wissen was es denn ist

dachte die ganze ziet ich hätte nen nerv eingeklemmt

also samstags abends höllische schmerzen beim atmen bis atemnot, sonntags nur auf couch gesessen weil sbald ich aufgestanden bin hatte ich das gefühl mir wird die luft abgeschnürt und ich hätte ne melone im brustkorb
monatgs morgens alles ok  bis ich meinen jüngsten in die kita brachte , aufm rückweg stand ich mitten aufm bürgersteig und habe gejappst wie ein fisch ohne wasser , bis ich zu hause war hats schon einige ziet gedauert weil die schmerzen genauso höllisch waren wie samstags

zu hause erstmal in die wanne , soll ja bei eingeklemmten nerv helfen*gg

schmerzen nachher weg

dienstags bei lungenfacharzt angerufen (bin astmatikerin) und dort geschildert was passiert ist. naja was soll ich sagen termin erst donnerstags :(

ich donnertags zum doc, lungenfunktionstest gemacht( erster ok , dann inahllieren und zweiter abgebrochen weil nix mehr zu machen war auf grund starken hustens)
doc röntgen angeordnet dann röntgenbild angesehn , da merkte ich schon das was nicht stimmt denn der guggte immer auf pc und bild abwechselnd

dan sagte er sie haben nen spontanpneumothorax recht! ich sagte was habe ich
wusste bis dato nicht mal das es sowas gibt*ggg

naja resultat einwiesung in klinik, durfte aber nochmal nach hause um meinem mann was zu sagen und die kids unetrzubringen

im kh nix drainage nur sauertsoffteraphie und samstags aus kh wieder raus mit rückläufigen pneu

bis jetzt toi toi toi kein neuer mehr, zumindest nicht das ich wüsste, weil ich bin kein großer arztgänger und da entweder nur schmerzen aber nie atemnot da war....

aber ich habe jetztmehr röntgenbilder als jeh zuvor*ggg

fakt ist das ich ein bullöses emphysem habe kann ich jederziet damit rechnen , den meine blasen sind an die 4 cm groß, aber beim nächsten kommt op haben die ärzte schon gesagt

also bibber ich immer

und mit den luftschwierigkeiten kann ich auch bestätigen, habe ich lufend  vorallen wenn es heisst ist oder im winter die nasskalte luft

Re: Meine komische aber interessante Geschichte über meinen Spontanpneu :-)

Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 14:05
von Kristin
Ich bin jetzt 21 und seit letzten Freitag erst aus dem KH raus.
Also bei mir fingen die Beschwerden nach meinem letzten Autounfall an. Ich hatte Schmerzen in der linken Schulter und dachte ich hätte mir beim Unfall einen Nerv eingeklemmt. Wenn ich diese Beschwerden hatte hielt das immer so 3 Tage an und dann war alles wieder weg. Einmal war es so schlimm dass ich dann doch zum Arzt gefahren bin. Dieser meinte zwar es klingt komisch beim abklopfen und abhören aber er pledierte auch auf eingeklemmten Nerv, da ich vorher Volleyball gespielt hatte und verschrieb mir Schmerzmittel mit Entzündungshemmer gegen eine eventuelle Rippenfellentzündung. Ich war dann krank geschrieben und nach 3 Tagen war alles wieder ok. Dann vor 2 Wochen in der Frühschicht ging es mit einem Mal wieder los. Atemnot, Schmerzen und dieser perverse Hustenreiz bei Bewegungen. Ich bin dann nach Haus gefahren und hab mich erstmal hingelegt. Mein Freund hat mich dann Gott sei Dank mit zu seinem Arzt geschleppt ( meiner war im Urlaub) und dieser meinte ich hätte auf der linken Seite keine Atemgeräusche mehr. Er hat mich gleich in eine Lungenklinik eingewiesen in die wir dann am Abend noch gefahren sind. Die Ärztin dort schaute mich an und meinte: Machen sie sich keine Sorgen, wenn es so schlimm wäre wie es auf der Einweisung steht würden sie hier nicht so sitzen und mit mir reden! Höhö denkste! Ich bin dann zum röntgen und nach der ersten Aufnahme meinte die eine Schwester zur anderen, sie solle sofort die Ärzte zusammen trommeln. Da wurde ich das erste Mal bleich ( und ich bin von Natur aus blass). Zum Glück war mein Freund die ganze Zeit bei mir und gab mir Halt. Die Ärztin die mich aufgenommen hatte schaute mich an und sprach von einem Totalzusammenfall meines linken Lungenflügels. Ich fragte ob sie mir das mal erklären könnte. Sie zeigte mir das dann beim Röntgenbild. Dann hieß es auch gleich Schlauch und ab an die Vakuumpumpe. Toll ich stand so unter Schock, dass ich erstmal losgeheult habe, was mir heute irgendwie peinlich ist. Naja dann war ich 8 Tage an dieses Ding angeschlossen und mir ging es damit auch besser. Dann hieß es ich werde für 4 Stunden abgeklemmt um zu sehen was passiert. Ich freute mich tierisch denn ich hatte 8 Tage in meinem Krankenzimmer verbracht und durfte nur selten aufstehen. Ich fühlte mich gut als ich abgeklemmt wurde und bin auch ein wenig rumgelaufen, was mir etwas schwer fiel. Das habe ich aber darauf geschoben, dass ich 8 Tage meistens gelegen hatte. Dann ging es zum röntgen und danach wieder auf Station. Ich freute mich darauf, dass die Ärztin kommen würde um mir zu sagen dass ich wieder Heim könne. Dazu sollte es nicht kommen. Erst kam die Schwester und schloss mich wieder ans Wasserschloss an was mir schon den ersten Stoß gab. Dann kam die Ärztin mit der Nachricht, dass meine Lunge nicht gehalten hätte und sofort wieder zusammengefallen war. Ich wurde dann ratzfatz auf die Station der Thoraxchirugie verlegt wo man mir sagte, dass ich am nächsten Tag operiert werden sollte. So kam es dann auch, ich wurde morgens gleich als erste operiert was mir das Gefühl gab: Gut wenn sie dich vor alle anderen legen, dann kann es nicht so kompliziert sein. War es dann auch nicht. Ich hatte am Vortag solche Angst vor der OP dass ich wieder die meiste Zeit bei meinem Schatz im Arm geheult hatte. Aber als ich dann aufwachte und meine Mutter an meinem Bett saß war die Welt wieder i.O. Ich fragte den Arzt ne Weile aus wie alles gelaufen ist und die wichtigste aller Fragen, wann ich denn nach Hause könne. Der Arzt sagte es lief alles super und wenn es so weiter ginge könne ich am Ende der Woche Heim. Ich lag dann den Rest des Wochenendes auf der ITS ( da am WE keine Verlegung statt findet) und den Rest der Woche wieder auf der Thoraxchirugischen Station. Es lief wirklich alles gut. Ich bin jetzt sogar froh, dass es bei mir operiert wurde, denn der Arzt meinte die Wahrscheinlichkeit es auf der Seite wieder zu bekommen geht nun gegen Null. Es ist so, dass bei der OP der Teil mit den geplatzen Bläschen entfernt wurde und quasi zugetackert wurde, um einen neuen Zusammenfall zu verhindern wurde ein Teil des Rippenfells entfernt und meine Lunge dort angeklebt und nun soll sie dort anwachsen. Es kann sein, dass ich es auf der rechten Seite noch einmal bekomme, doch nun weiß ich, dass es sich beheben lässt und ich beim nächsten mal gleich um eine OP bitte.

Ich habe noch keine großartigen Schmerzen da ich noch Medikamente bekomme und kann daher dazu noch nichts sagen. Ich soll mich noch schonen und merke auch wenn ich es übertrieben habe. Mit dem Rauchen versuche ich gerade aufzuhören.

Der Arzt sagte es wäre bei mir wohl so gewesen: Durch das Rauchen haben sich Bläschen auf der Lunge gebildet, als Kind bin ich dazu auch zu schnell gewachsen und hätte daher eh ein höheres Risiko. Durch meinen Unfall wird wohl ein Bläschen geplatzt sein, es hat sich aber in der ersten Zeit wohl immer wieder verklebt, das Volleyballspielen hätte der Lunge aber den Rest gegeben.