Mein erster und hoffentlich letzter!

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tina27nrw
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Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Montag 24. Februar 2014, 21:58

Hallo zusammen,

ich bin seit 4 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen und möchte gerne meine Geschiche los werden...

31.01.14:

Der Wecker klingelt, ich wache auf, mache ihn aus, gehe mit dem Oberkörper hoch und auf einmal kriege ich kaum noch Luft und habe einen stechenden Schmerz im Brustkorb. Ich lege mich wieder hin, stehe auf, setze mich hin, trinke etwas, versuche immer wieder die Stellung zu wechseln aber nichts hilft! Ich gehe eigentlich selten bis nie zum Arzt aber nach 20 Minuten habe ich solche Angst bekommen, dass ich meine Mutter anrief die mich zum Arzt fahren sollte. Am Telefon konnte ich kaum und nur ganz langsam sprechen... Im Auto konnte ich nur halb hängend wie ein Hund auf der Rückbank "sitzen", anders ging es einfach nicht vor Schmerzen.

Beim Arzt angekommen sollte ich mich setzen, ging ja nicht, durfte auf einer Liege versuchen zu liegen, vergeblich. Der Arzt versuchte alles mögliche, entdeckte aber nichts, auch nicht beim abhören, lediglich mein Blutdruck war niedrig. Ich sollte ins Krankenhaus zum Röntgen, da der Arzt aber etwas mit dem Herz ausschloss machte ich mir nicht so die Gedanken und ging mit einem Rezept für Diclofenac-Schmerzzäpfchen nach Hause. Diese halfen auch insoweit, dass die Schmerzen einigermaßen erträglich wurden. Besser atmen konnte ich trotzdem nicht.

01.02.14:

Da es nicht besser wurde ist meine Mutter mit mir in ein nahes Krankenhaus mit recht gutem Ruf gefahren. Es war Samstag und in der Notaufnahme wirklich viel los. Bei mir wurde ein EKG und eine Blutabnahme gemacht, relativ unauffällig. Auf meine Bitte hin mich zu röntgen, da mein Hausarzt dies für nötig hielt, wurde mir gesagt ich sei mit 27 ja viel zu jung zum röntgen und das sei sicher nur eine Muskelverspannung und ginge in den nächsten Tagen sicherlich weg. Nach 5 Stunden rumsitzen hörte ich auch noch den Satz "Es tut uns leid aber auf der Liste der Lebensbedrohlichkeiten standen sie heute ganz unten." Bin dann mit Schmerzen nach Hause und habe gehofft, dass alles wieder besser wird... Schließlich sind das Ärzte und die wissen schon was sie sagen...

03.02.14:

Montag, immer noch Schmerzen, brachte meinem Hausarzt die Blutwerte. Dieser hörte mich ab und sagte "Ach du scheisse" und ich denk mir so wie ach du scheisse :shock: da sagt er ich muss sofort ins ortsansässige Krankenhaus fahren zum röntgen, Verdacht auf Pneumothorax und ich denk mir Pneumo was? Noch nie gehört :o Er rief direkt in der Röntgenklinik an, die eigentlich schon zu hatte und machte einen Termin für mich klar, ich fragte nur was denn gemacht wird wenn es wirklich so etwas ist. Sagte er ja ich kriegte dann einen Schlauch in den Brustkorb aber das sei nicht schlimm.

Oh mein Gott! Ich dann zum Krankenhaus gefahren, musste kurz vorm Röntgen warten. Zuerst meiner Mutter eine SMS geschrieben und hinzugefügt dass wenn ich nicht mehr schreibe sie nach der Arbeit da und da ins Krankenhaus kommen soll. Pneumothorax gegoogelt (hätte ich das mal gelassen...).. dann direkt alles mit den Thoraxdrainagen etc gelesen... Na dachte ich mir, komm schon. Wird schon nicht das Schlimmste eintreffen was geht. Nach dem Röntgen zur Ärztin und ich seh schon das Röntgenbild auf dem es eindeutig zu sehen ist. Und sie sagt "ja, Sie haben einen Pneumothorax." :shock: :shock: :shock: :cry: :cry: :cry:

In dem Moment ist so eine Welt für mich zusammengebrochen. Ich war richtig unter Schock. Ich fragte was nun gemacht wird und überhaupt. Dann wurde mir gesagt dass jetzt eine Not-OP gemacht wird und mir dieser Schlauch durch die Rippen gesteckt. Ich wollte gar nicht dort bleiben... Zur Sicherheit hat mich die Ärztin dann noch persönlich in den OP begleitet und gesagt ich kann jetzt nicht gehen und dann saß ich da auf dem OP-Tisch...

.......

Später wachte ich dann irgendwann auf, meine Mutter war schon da, auch total verwirrt und geschockt. Ich hatte ein ich würde sagen fast antikes Wasserschloss neben mir wo der Schlauch drinsteckte und ein Ding das den Sog erzeugte was einen riesen Krach machte...

Ich weiß nun gar nicht mehr wann genau was passiert ist, jedenfalls in diesem Krankenhaus habe ich wirklich gedacht ich sterbe. Ich hatte ständig Schmerzen, der Verband wurde nicht gewechselt (einmal, da sagte die Schwester dann "ach du scheisse" oder so, als sie den alten Verband ab machte), für Schmerzmittel musste ich betteln!!! Das Krankenhaus ist seit Jahren insolvent und leidet an Personalmangel und das lassen die Angestellten einen spüren. Es wird sich nicht gekümmert, es hat keiner mein Bett bezogen und ich hatte auch keine Thrombose-Strümpfe. Nur Thrombose-Spritzen kannten die und diese so gut, dass meine beiden Oberschenkel von blauen Flecken übersäht sind(immer noch!), und die taten so weh... Das Essen war so schlecht dass man von 3-4 Komponenten wenn man Glück hatte eine essen konnte... aber gut, das aller schlimmste war:

Ständig wenn das Wasserschloss vom Sog abgemacht wurde wenn ich aufs Klo musste ist der Druck abgefallen. Ich habe es den Schwestern, Pflegern, Ärzten gesagt, sogar der Chefarzt wusste nicht wieso... Alle haben immer nur den Sog höher eingestellt und das sheiss ding wurde immer lauter und lauter... Dann fragen mich die Ärzte noch wieso denn die Röntgenbilder nicht besser werden... ja, bin denn ich der Arzt?!?! Irgendwann fiel dem Assistenzarzt auf, dass eine Klappe am Wasserschloss auf war und gar kein Unterdruck erzeugt wurde, meine Lunge war die ganze Zeit über eingefallen! An dem Tag habe ich die Verlegung in eine nahe gelegene gute Lungenklinik veranlasst. Das Beste was ich machen konnte. Zu dem Zeitpunkt war ich schon den 10. Tag in diesem Krankenhaus und habe mich von Tag zu Tag schlechter gefühlt!

12.02.14:

Heute hatte ich ja die Verlegung beantragt, hat dann soweit auch geklappt. Der Rettungsdienst war super freundlich, hatten auch so ein Unterdruckding dabei. Ich habe echt gedacht man, das sind meine Helden, meine Retter. Mir wurde an dem Tag dann auch gesagt ich sollte nichts essen... Ausgehungert kam ich in der Lungenklinik an (übrigens Ruhrlandklinik in Essen - super!!!) wo ich erst einmal etwas zu Essen bekam. Dann musste das alte Wasserschloss gegen ein modernes Gerät getauscht werden. Das stellte sich gar nicht so einfach dar, da die Schläuche aus dem alten und der der in mir steckte mit Kabelbindern verbunden waren!! Hallo??? Sind die da ein Baumarkt? :| :| :| :cry:

Jedenfalls war dann alles soweit fertig und ich sollte nochmal röntgen. Dr. Stamatis, Chefarzt dort, kam nach dem röntgen zu mir und sagte dass ich sofort morgen früh operiert werden muss und dass er mich operieren wird. Ohman dann ging alles so schnell. Ich hatte eine solche Angst. Wieso musste ich auf einmal nochmal operiert werden? Da müssen die im alten KKH doch Mist gemacht haben... Jedenfalls sollte meine Lunge verklebt werden und ein Stück Lunge und Bläschen abgeschnitten werden.

Kaum geschlafen und halb eBay leergekauft als Ablenkung :(

13.02.14:

Morgens als zweites operiert worden, werde ich auf der Intensivstation wach. Hier soll ich jetzt 24 Stunden bleiben. Komisch dachte ich mir. Sr. Stamatis kam irgendwann auch mal vorbei, habe gefragt. Die OP sollte eigentlich 2 Stunden dauern und dauerte fast 3. Es gab wohl Komplikationen mit dem Schlauch aus dem anderen Krankenhaus aber was genau wollte man mir nicht sagen, auch säter die Ärzte nicht. Sie sagten immer nur ist egal es ist ja jetzt alles gut. Ich weiß bis heute nicht was die da gepfuscht haben.

Jedenfalls war es auf der Intensiv schön. Keine Schmerzen, ständig hat sich jemand gekümmert. Also wirklich, außerordentlich war das da! Als ich noch nicht trinken durfte habe ich zB so Stäbchen bekommen um den Mund zu befeuchten usw.

Meine Mutter durfte auch für 10 Minuten zu mir.

14.02.14:

Nach dem Frühstück auf die normale Station gekommen, mit der Zeit immer mehr Kabel von mir abgemacht worden. Hatte dann 2 Schläuche in mir. Klasse dachte ich :cry: :oops:

Ich habe genug Schmerzmittel bekommen, je nach Bedarf, es war jeden Tag ein Physiotherapeut zur Atemgymnastik da, und Schmerzdienst, alles mögliche! Bettzeug wurd gewechselt, ich hatte Thrombose-Strümpfe, die Spritzen taten nicht weh... Man wie im Paradies!!!

Jedenfalls konnten am 18. und 19.02. wie geplant die Schläuche gezogen werden. Örtliche Betäubung tat den Umständen entsprechend weg, Rest hat man nur gefühlt, war aber im Nachhinein nicht schlimm. Alles lief wie geplant. Abschlussröntgen, und ab nach Hause.

Am letzten Tag habe ich auch noch eine AHB mit Hilfe des Sozialdienstes beantragt. Werde wohl nächste Woche in Reha nach Bad Lippspringe gehen. :)

........................

Bin ja erst seit 4 Tagen draußen, jetzt habe ich noch sehr starke Schmerzen und muss auch noch Opiate und andere Tabletten nehmen. Ich kann kaum schlafen und manchmal denke ich immer noch ich sterbe... ich kann einfach nicht liegen. Alles ist taub und trotzdem tut alles weh, auch jede Berührung, ich könnte wahnsinnig werden, wirklich! Ich freue mich auf die Reha wenn ich nicht mehr alleine bin und auch Ärzte vor Ort sind. Da fühle ich mich sicherer. Achja, heute rauche ich seit 3 Wochen nicht mehr und es fällt mir kein bisschen schwer! Ich könnte kotzen wenn ich ans rauchen denke...

Habe aber noch ein paar Fragen:

1. War von euch schonmal jemand wegen eines Pneus dort in Bad Lippspringe? Ist es hilfreich da?
2. Wie lange musstet ihr noch Opiate gegen die Schmerzen nehmen? Mein Hausarzt wollte sie mir erst gar nicht aufschreiben... Da würde ich ja verrückt werden vor Schmerzen...
3. Habt ihr Tipps für mich bzgl des Schlafens? Wie schlaft ihr? Ich werde ständig wach und habe Schmerzen. Habe aber auch Angst vor Schlaftabletten.

So das war es mal vorerst :)

Ich empfehle jedem die Ruhrlandklinik in Essen, oder zumindest eine Fachklinik, fühlte mich in dem Wald- und Wiesenkrankenhaus wie ein Versuchskaninchen!

LG Tina
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tm-107
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tm-107 » Montag 24. Februar 2014, 22:45

Bei deinen Fragen kann ich leider nicht helfen, da ich nur eine Drainage hatte. Aber ich muss auch mal eine Lanze brechen für Nicht-Lungen-Fachkliniken.
Ich war mit meinem Pneu im Helios-Klinikum Berlin-Buch und wurde dort einwandfrei behandelt.
Lediglich bei der Einbringung der Drainage in der Rettungsstelle gab es nur eine leichte örtliche Betäubung und als der Schlauch wieder gezogen wurde gab es gar keine Betäubung. Letzteres war durchaus erträglich ...
Ansonsten hatte ich die ganze Zeit ausreichend Schmerzmittel und habe vom Tag meiner Entlassung auch keine weiteren Schmerzmittel benötigt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass meine Schmerzschwelle relativ hoch liegt.

PS: Zum Thema schlafen kann ich vielleicht doch noch was beitragen. Ich konnte die erste Zeit nicht im liegen schlafen (also waagerecht), sondern musste den Kopfteil meines Bettes immer recht hoch stellen.
Nach 2-3 Wochen hat sich das aber gegeben.
Mitteilungen am besten per PN schicken, ich schaue hier nur sehr unregelmäßig rein.

tina27nrw
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Montag 24. Februar 2014, 23:03

Hallo tm-107,

danke für deine Antwort :)
Ja ich habe schon öfter gelesen, dass manche für das Legen der Drainage nur eine örtliche Betäubung hatten. Da kann ich von Glück sagen, dass ich eine Sedierung hatte und nichts mitbekommen habe.

Ansonsten was die normalen Krankenhäuser betrifft, klar, gibt es gute und weniger gute. Ich hatte leider sehr viel Pech. Das in dem ich war hat auch einen sehr schlechten Ruf und ich kann dem nach eigener Erfahrung leider nur zustimmen. Freut mich für dich, dass du ein gutes Gefühl hattest.

Mit dem Schlafen hoffe ich sehr, dass sich das bald gibt. Im Krankenhaus ging es, Schlaftabletten, man konnte das Kopfteil verstellen. Zweiteres kann ich leider daheim nicht. Mir helfen sehr viele weiche Kissen, es etwas erträglich zu halten :(
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tm-107 » Dienstag 25. Februar 2014, 14:58

Nicht verstellbares Kopfteil ist echt blöd ... das hilft mir auch bei Erkältungen gegen den Hustenreiz beim Einschlafen (oder geht das nur mir so?).
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summer
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon summer » Dienstag 25. Februar 2014, 15:23

Hallo,
Kopfteil hochstellen ist klasse. Musst nur einen neuen Lattenrost besorgen. Lohnt sich.
Habe leider bei allen Drainagen nur örtliche Betäubung bekommen :shock:
Eine Lungenklinik hat schon was für sich. Meine 2.Drainage habe ich in der Allgemeinchrirugie bekommen. Der Arzt hat beim Legen viel kaputt gemacht :o und ich hatte irre Schmerzen. Nach 12 Stunden haben die mich endlich schlafen geschickt und danach sediert.
Die anderen Male gings eigentlich. Gute Schmerzmedis. Allerdings wurde bei der letzten OP auch noch Talkum verwendet und das tut sehr weh. Wurde dann gut eingestellt, hat aber schon 24 Stunden gedauert. Nach Entlassung habe ich noch länger Tilidin und Novalgin genommen, und jetzt immer noch ab und an Diclo. Mein Oberkörper gleicht aber mitlerweile auch einer Gießkanne :D
Habe aber alles in allem weniger Probleme als nach der OP vor 13 Jahren und auch weniger Panikattacken. :D
Schlaftabeltten habe ich zu Hause auch keine genommen. Hatte immer Bammel, dass was passiert. Nehme Baldriantabletten forte 600. Helfen nach ner Zeit auch ganz gut.
Man bekommt Routine :mrgreen:

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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Mittwoch 26. Februar 2014, 00:20

Habe für ab heute wieder Schlaftabletten vom Arzt bekommen^^ Bin mal gespannt, das mit dem Lattenrost werde ich sicher in naher Zukunft angehen.

Frag mich wie mans aushält so viele zu haben... mich hat mein einer schon so dermaßen fertig gemacht... gewöhnt man sich da nach ner Zeit dran? KA, ich kann mir nich vorstellen nochmal sowas zu haben... komme mir schon ziemlich behindert vor. Hab mir eben das Röntgenbild angesehen -.- schlimm..
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Montag 17. März 2014, 22:36

Update:
-Langes hin und her mit der Rentenkasse, komme jetzt wohl am 31.03. nach Borkum in Reha.
-Oberkörper immer noch taub, bis aufs Schlüsselbein, das fühle ich wieder.
-Narben jucken, kratzen geht ja nicht :( aber die sehen super aus mittlerweile! Auf den beiden kleinen ist noch etwas Kruste,die große mit selbstauflösenden Fäden sieht schon top aus <3
- Schlafen geht mittlerweile ganz gut, werde selten nachts noch wach, auch keine Schlaftabletten mehr.
- Schmerzmittel nur noch Ibuprofen bei Bedarf, sonst nix mehr, sind mir zu krass die Drogenpaletten da...
-Mit dem Rauchen rückfällig geworden zwischendurch, aber ich lasse es jetzt!
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon Eisregen » Freitag 21. März 2014, 08:28

Die Reha wird dir bestimmt gut tun. Ich habe jetzt auch eine Mutter Kind Kur beantragt (meine Jungs sind fast 5 und 2 1/2).

Meine Op war im Dezember 2013 und ich bin immer noch nicht ganz beschwerdefrei :( Jetzt kämpfe ich seit Wochen mit Rückenschmerzen.

In meinem nächsten Leben bevorzuge ich einen Beinbruch oder sowas ;)
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tm-107 » Mittwoch 26. März 2014, 15:31

Mein Spannungspneu ist heute genau 1 Jahr her und ich bin fast beschwerdefrei. Vollkommen vergessen werde ich das ganze aber wohl niemals, dafür war des erlebte zu krass.

Und zum Thema Rauchen: HALTE DURCH :!:

PS: Meine Freundin hat mir heute zum ersten Geburtstag und 1 Jahr Nicht-Rauchen gratuliert :P
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Freitag 20. Juni 2014, 09:34

Hehe, alles Gute nachträglich, hatte auch erst kürzlich ;) Habe mir nun ne sehr gute e-Zigarette zusammengestellt, jetzt wird nur noch gedampft :) Reha hat gut getan, mir geht es auch schon besser als vorher. Bin grad dabei der Ärztekammer nen netten Brief zu schreiben wegen des Behandlungsfehlers der ersten Klinik... hab auch schon nen GdB von 30 nun bekommen aufgrund der Entfernung des linken Lungenoberlappens... mal gespannt was dabei raus kommt.
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon Angel » Freitag 20. Juni 2014, 10:33

Hallo zusammen,
Bin ganz neu hier und wollte nicht extra ein neues Thema aufmachen. Hatte meinen ersten Pneu letzten Sonntag und bin erst seit vorgestern aus dem Krankenhaus draußen. Hatte natürlich auch tierische Angst. Mir wurde auch eine Drainage mit örtlicher Betäubung gelegt, was auch nicht so schlimm war. Die Klinik in der ich war,war auch super. Alle haben sich gut um mich gekümmert.
Nur jetzt habe ich eine Frage :
Habe seit der Entlassung immer noch Schmerzen auf der rechten Seite (Vorallem beim Durchatmen). Hattet ihr auch noch schmerzen und was habt ihr dagegen gemacht? Außerdem rauche ich auch und weiß nicht wie ich aufhören soll.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen :)

summer
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon summer » Dienstag 1. Juli 2014, 18:24

Hallo, willkommen im Club.
Die Schmerzen werden dir bestimmt noch etwas treu bleiben. Hat der Arzt dir keine Schmerzmittel verschrieben? Die erste Zeit habe ich abwechselnd Tilidin, Novalgin, Diclo und Ibuprofen genommen. Das Rauchen würde ich auf jeden Fall sein lassen.
Ich habe seit meinem ersten Pneu keine mehr angepackt. und das ist jetzt 16 Jahre her. Den letzten Pneu hatte ich vor einem Jahr. Rauchen schädigt die Lunge nachhaltig und wenn man weiterraucht, steigt bestimmt auch das Risiko.
Versuchs einfach ;)
Viel Erfolg dabei und die besten Wünsche, dass es wirklich dein erster und letzter war.

LG

tina27nrw
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Re: Mein erster und hoffentlich letzter!

Beitragvon tina27nrw » Mittwoch 6. August 2014, 00:09

Hallo,

ich habe auch immer noch Schmerzen. Manchmal einige Tage kaum, an anderen Tagen durchgehend, fühlt sich aber mittlerweile mehr wie ein Stechen an und nicht mehr wie ein Schmerz der einen vollkommen bewegungsunfähig macht. Auf Schmerzmittel verzichte ich allerdings. Bin ich nicht so der Freund von, noch nie gewesen. Anfangs nach den OPs klar, habe ich auch die harten Dinger eingeworfen, anders wäre es nicht gegangen. Außerdem sagten die Ärzte, dass die Schmerzen den Körper sonst zu sehr belasten würden und da die sinnvollere Alternative diese notwendigen Drogen sind.

Ich wünsche dir auch eine gute Besserung! Das wird schon wieder, Kopf hoch. Ich bin mittlerweile körperlich wieder relativ gut dabei von den Schmerzen her. Da mir aber ein Teil der Lunge entnommen werden musste bin ich immer noch total schnell außer puste... Gehe ein Stockwerk hoch bin ich am schnappatmen... Für einen eher sportlichen Menschen wie mich ziemlich schlimm. Ich singe gerne und habe gelesen, dass das auch gutes Lungentraining ist. Das ist neben den Atemübungen zurzeit das einzige was mir hoffentlich hilft. Ich war wieder in meinem alten Sportverein aber meine Lunge macht das einfach nicht mit. Leider.

Mit dem Rauchen... Bitte bitte... lass das sein. Ich habe in meiner Reha und durch Gespräche so viel gelernt und Mut geschöpft und zu guter letzt hat mir mein Freund geholfen es endlich zu lassen. Meine Alternative ist allerdings ein Vaporisierer, also eine E-Zigarette. Habe mich bewusst für ein hochwertiges Modell entschieden, Startpaket ca. 120-150 €, monatlich danach 5-20 €. Ich bin nun schon 2 Monate rauchfrei! Und ich habe gerne und viel geraucht vorher. Falls du Beratung wünscht kannst du dich gerne per PM bei mir melden. Es hat echt geholfen. Muss allerdings am Anfang für den Umstieg noch Liquids mit Nikotin nehmen, damit ich auch nicht rückfällig werde. Aber das senke ich nun nach und nach bis ich auch darauf verzichten kann. Ziel ist es sowieso dann auch das Dampfen in naher Zukunft zu lassen. Ich möchte gesund leben und meinem Körper die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben bieten.

LG an alle und gute Besserung
Gott schuf den Mann stärker als die Frau um sie zu schützen, nicht um sie zu verletzen.


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