Pneu mit folgenden Panikattacken

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eve
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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon eve » Dienstag 25. Januar 2011, 01:17

Da schliesse ich mich gerne Laser und seinen Genesungswünschen an :)

Also ich hatte bis heute so ca 15 Operationen und kann diejenigen, bei denen ich vorher einen Einlauf bekam, an einer Hand abzählen...die Lungenoperationen gehörten da nicht dazu. Ich musste auch noch bei keiner Operation 2 Tage warten, bis ich etwas zu essen bekam, ganz zu schweigen von Trinken und ich war noch bei keiner Operation länger als 24 Std im Bett, bevor ich aufstehen durfte. Allerdings bekomme ich nach einer Narkose immer einen extremen Bewegungsdrang und würde am liebsten (habs auch schon gemacht) nach ein paar Stunden einen Spaziergang machen. Bei der letzten Pleurodese musste ich 6 Std warten, da ich einen Sandsack auf der Leiste liegen hatte, wo sie die Arteriensonde drin gehabt hatten, aber danach war ich das erste Mal unterwegs (mit Begleitung und im Rollstuhl).

Was die Zeit nach den OPs anging, fing man bei den Unterleibsoperationen nach so ca. 2-3 Tagen an (im Wisperton :D ) zu fragen, ob ich schon "Wind hätte", weil die Gasbildung anzeigt, dass die Verdaung wieder anspringt. Als ich dann "Wind" hatte, fragte (ausser bei einer Darmoperation) niemand mehr weiter. Bei meinen Lungenoperationen hat das niemanden interessiert :) und sie fanden auch immer, dass bis zu 7 Tagen ohne Stuhlgang ertragbar sei.

Was die OP angeht, kann man in der Schweiz den Bericht verlangen...evtl. geht das ja, wo du bist, auch.

Soweit ich weiss, ist die Katheterisierung bei einem Mann sehr viel schmerzhafter als bei einer Frau...da war ich schon öfters froh, dass ich eine Frau bin :P

Das mit dem Morphium ist so eine Sache; den einen wird es schlecht, den anderen nicht und es gibt Medikamente, die gegen das schlecht sein und Erbrechen wirken. Ausserdem verstopft Morphium, so dass du Glück hattest, dass du überhaupt konntest, als die anfingen, sich damit zu beschäftigen.

Wundschmerz hält nicht lange an. U.U. noch, bis Faden/Klammern weg sind, wenn überhaupt.

Lol, ich würde mal davon ausgehen, dass die es richtig gemacht haben...das ist halt der Unterschied von Spital zu Spital; die einen passen auf alles auf, die anderen eher nur auf das, was operiert wurde. Hat beides Vor- und Nachteile.

Jetzt schon dich mal ein bisschen :) und übe brav mit den Kügelchen. Das ist wichtig für die Atmung und das Lungenvolumen :)
lg
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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Dienstag 25. Januar 2011, 09:39

Danke euch zwei für die Antwort ist interessant zu lesen dass es bei euch doch bisschen anders war. Und Eve du hast schon 15 OP`s hinter dir?? na da ist kein wunder dass du schon am ersten Tag rumrennst :D
Das mit dem Stuhlgang kann ich mir nur erklären dass wenn ich bläungen oder sonstiges bekomme es womöglich der Lunge schadet, ach keine Ahnung vill. ist das in den Spital einfach mit eingeblant dass das bei jeden so gemacht wird, oder die schwester wollte nur mein nackten hintern sehn, wer weiss :D

Was anderes, heute ist der zweite Tag wo ich zuhause bin, und ich versuche mich zu erinnern ob ich damals bei der ersten drainage auch noch tage danach schmerzen hatte, aber ist ja auch mittlerweile 5 jahre her.
Ich hab heute mal versucht auf der rechten seite zu schlafen (OP links) aber das ging gar nicht, bleibt mir sofort die Luft weg, also bin ich immer noch gezwungen auf den Rücken zu schlafen. Mir wurden zwar schmerzmittel bei Bedarf verschrieben, die ich aber nicht nehmen will, weil ich von denen richtig benommen werde und den ganzen Tag dann verschlafe.

Morgen muss ich ja Visite machen, hoffentlich werden dann auch die Klammern gezogen.
Auch wenn ich ganz tief einatme bekomm ich sofort ein Hustenreiz, naja ich hoffe das ist alles normal und jeder mensch hat ja ein anderen heilvorgang oder heildauer wie auch immer.

So meine Kügelchen rufen :D bis denne

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon eve » Dienstag 25. Januar 2011, 11:42

Joakim, es ist wirklich wichtig, dass du die Schmerzmittel nimmst. Sonst trainierst du dich, flach zu atmen und das ist ganz schlecht. Neben den Schmerzen kannst du durch die Flachatmung eine Lungenentzündung bekommen.
lg
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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Dienstag 25. Januar 2011, 12:36

oha echt so schlimm??? danke für den hinweiss

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon eve » Dienstag 25. Januar 2011, 14:51

Da gibt es einige Imfos dazu (nicht auf Pneu beschränkt):
Z.B. Beatmungspflege
Beatmungspflege hat geschrieben:Pneumonierisiko haben:

* beatmete Kunden
* tracheostomierte Kunden mit Absaugpflicht
* Kunden mit schmerzbedingter Schonatmung, etwa als Folge von Operationen u. Ä.
* Kunden mit Atemstörungen
* Kunden mit Herzerkrankungen
* Kunden, die an Erkrankungen der Atemwege leiden
* rauchende Kunden
* übergewichtige Kunden
* bettlägerige Kunden
* Kunden mit erhöhter Aspirationsgefahr, etwa als Folge einer Hemiplegie, Schluckstörung, Sedierung oder Ernährungssonde
* abwehrgeschwächte Kunden
* Kunden, die in der Vergangenheit bereits unter Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis litten

lg
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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon eve » Dienstag 25. Januar 2011, 14:57

Joakim hat geschrieben:Und Eve du hast schon 15 OP`s hinter dir?? na da ist kein wunder dass du schon am ersten Tag rumrennst :D

lol, im Gegenteil...als ich während 3 Jahren jede paar Monate eine Operation hatte, wurde es immer schwieriger und ging jedesmal länger, wieder auf die Beine zu kommen. Ausserdem brauchte ich je länger, desto mehr Schmerzmittel...die Aerzte unterstellten mir am Schluss schon, ich sei medikamentenabhängig...aber das ist zum Glück schon länger her :D
lg
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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Freitag 28. Januar 2011, 12:02

zum kotzen seit mittwoch hab ich jetzt auch noch ne grippe, fieber ist zurückgegangen aber der scheiss husten ist immer noch da, bin auch gleich mittwoch mit fieber ins KH um die Lunge zu checken, da passt alles auch auf die Frage ob der Husten sich schlecht auf die Lunge auswirken würde, wurde verneint.

Naja bekomm den husten einfach net weg, abends auch wieder richtig arg geschwitzt, aber scheint echt ne normale grippe zu sein.

Sei alles verflucht da freut man sich dass man vom KH entlassen wird und dann liegt man wieder flach im Bett.... :(

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Laser » Freitag 28. Januar 2011, 15:26

Muss dich jetzt schonen damit du dich auch von der Grippe schnell erholst.

Gute Besserung

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Mittwoch 2. Februar 2011, 13:33

Hallo zusammen da bin ich wieder, grippe überstanden und war auch wieder bei der visite, rö-bild ist inordnung, nur ich hab immer noch so ein komischen husten, hab sonst nie husten hoffe der geht auch noch weg, ansonsten fühl ich mich einfach nicht 100%, irgendwie bekomm ich weniger luft als sonst, ka was des ist einfach ein komisches gefühl, vill. auch einbildung.

Was mich immer wundert dass der Arzt das Rö-Bild nur ein paar sek. anschaut und gleich sagt es sei alles bestens... naja die nächste kontrolle hab ich erst im september wieder mal sehn wies bis dahin aussieht.

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Montag 7. Februar 2011, 10:13

Morgen an die ganzen Pneus hier....

hab mal wieder eine Frage, und zwar diesmal auf die Wunde bezogen...
Ich hab ja 3 von der OP, die 2 kleinen verheilen gut, doch wo die drainage drinn war schmerzt immer noch, wie ne prellung, ist auch noch verklebt und darf ich erst in 3 Tagen runterziehn. Nur den Klebeverband wechsle ich und desinfiziere alles. Ist das normal dass nach über 2 Wochen noch schmerzt? oder gehört das einfach zum heilprozess dazu... oder schmerzt vill. nicht die wunde sondern innen irgendwas wo die drainage gerieben hat???

Hab Angst die kleber abzureißen, nicht dass die wunde dann aufgeht oder sowas...

Wie war das denn bei euch?? Ab welchen Zeitraum wart ihr "komplett" schmerzfrei/beschwerdenfrei???

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon pat01 » Dienstag 8. Februar 2011, 17:46

Joakim hat geschrieben:zum kotzen seit mittwoch hab ich jetzt auch noch ne grippe, fieber ist zurückgegangen aber der scheiss husten ist immer noch da, bin auch gleich mittwoch mit fieber ins KH um die Lunge zu checken, da passt alles auch auf die Frage ob der Husten sich schlecht auf die Lunge auswirken würde, wurde verneint.

Naja bekomm den husten einfach net weg, abends auch wieder richtig arg geschwitzt, aber scheint echt ne normale grippe zu sein.

Sei alles verflucht da freut man sich dass man vom KH entlassen wird und dann liegt man wieder flach im Bett.... :(


Seit zwei Tagen bin ich am frösteln und seit heute so richtig erkältet inkl. Halsschmerzen und Husten. Es sieht so aus, als würde ich jetzt auch noch diese Schweinegrippe bekommen. Also Tee trinken, Medis schlucken und abwarten. Ich will mich von dieser Schweinegrippe nicht zur Sau machen lassen :o

Was mir aber schon etwas Sorgen bereitet, sind mögliche Auswirkungen auf die Lunge, bzw. kann da ein Risiko von einem erneuten Pneu bestehen? Oder ist so eine Grippe "harmlos"?

LG
Patrick

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon pat01 » Dienstag 8. Februar 2011, 17:55

Hi Joakim

Joakim hat geschrieben:doch wo die drainage drinn war schmerzt immer noch, wie ne prellung, [...] Ist das normal dass nach über 2 Wochen noch schmerzt? oder gehört das einfach zum heilprozess dazu... oder schmerzt vill. nicht die wunde sondern innen irgendwas wo die drainage gerieben hat??? [...] Ab welchen Zeitraum wart ihr "komplett" schmerzfrei/beschwerdenfrei???


Ich hatte keine OP, aber am 15.12.2010 hatte ich rechts für vier Tage eine Drainage. Die Wunde selbst ist sehr gut verheilt, da ist nur noch wenig zu sehen.
Je nach Bewegung (aber auch je nach Wetter...?) schmerzt sie noch. Ganz zu schweigen von dem stechenden Schmerz im hinteren Schulterbereich der plötzlich wieder auftaucht. Ich denke das kommt davon, dass da eben ein Fremdkörper drin war und der bewegte sich wahrscheinlich jeweils auch etwas wenn ich mich bewegte.
Auch wären da noch das Stechen und Ziehen im Brustkorb, das habe ich eh dauernd. Aber immerhin meistens auf einem Level, den ich eher als unangenehm bezeichnen würde und nicht als Schmerz. Wie aus dem Nichts aber versetzt es mir immer wieder einen starken Stich. Manchmal zwei oder dreimal am Tag, manchmal aber auch alle zwei Stunden oder so.

Ich frage mich auch, ob das je weggehen wird oder nicht...?

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon eve » Mittwoch 9. Februar 2011, 02:33

@pat01: wenn du als nicht-Operierter diese Schmerzen, etc. immer wieder hast, solltest du zum Arzt/Röntgen gehen. Es könnte gut sein, dass du einen Mantelpneu hast.
lg
eve

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon pat01 » Mittwoch 9. Februar 2011, 09:17

Hallo Eve

Danke für den Hinweis. Letztes Röntgen war vor zwei Wochen und zeigte nichts Auffälliges. Aber vielleicht besser nochmals hingehen....

LG
Patrick

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Re: Pneu mit folgenden Panikattacken

Beitragvon Joakim » Mittwoch 9. Februar 2011, 09:59

@pat ich hatte vor 5Jahren einen pneu, der ohne op behandelt wurde, und wie ihr jetzt ja wisst hatte ich ja nun die OP, in den 5jahren hatte ich genau die selben beschwerden wie du... hab das auch zwischendurch checken lassen und es hieß immer "ne da ist nix, vill. kommts vom wetter", also hab ich mir eingeredet jeden zweiten tag wechselt halt das wetter :D dem war aber nicht so, ich könnte in den 5 jahren bestimmt 20 "kleine" pneus gehabt haben, die sich alle von alleine zurückbildeten.... ich bin auch der meinung dass das nicht jeder sofort auf einen rö-bild sieht, weils eben so klein ist.

zu meinen statusbericht: mittlerweile keine schmerzen mehr an der narbe, "nur" ich kann immer noch nicht auf der seite schlafen, also ist rückenschlafen angesagt, gwöhn mich langsam dran.

Werde morgen mal den Verband abziehen und kucken was die narbe so macht.


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