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meine erfahrunsgbericht

Verfasst: Sonntag 22. Februar 2004, 17:00
von mario_w
hallo,

hab das forum gerade durch zufall entdeckt und wollte auch mal meine erfahrung dazu schreiben.

bei mir trat er im oktober 2000 ein. ich saß normal morgends am frühstückstisch, rauchte eine zigarette (zu der zeit rauchte ich noch) und trank einen kaffee. plötzlich merkte ich da sich kaum noch luft bekam.

ich fing an gymnastik zu machen, da ich keinen ahnung hatte woher das kam aber es wurde nicht besser.

ich bin dann noch selbst zum arzt gefahren. ich saß da nun im wartezimmer x leute vormir un hechelte vor mir hin, trotz da sich der schwester mein befinden sagte.

als ich dann nach 15min immer noch nicht drankam platzte mir der kragen ich bin zur schwester und sagte das ich hier bald abkratze und nix passiert. siehe da ich kam sofort dran.

nach abhören des arztes und eines 2ten (gemeinschaftspraxis) stand die diagnonse fest. mir wurde dann auch schon ab und an schlecht und ich muss brechen.

es kam dann sofort der krankenwagen und ich wurde ist kkh borna gefahren. (in sachsen).

dort wurde dann ein loch auf der rechten seite in den brustkorb geschnitte und ein schlauch eingeführt der doe luft raussaugen soll damit sich der lungenflügel (der nur noch fausgroß war) wirder aufbauen kann.

so lag ich dann nun 1,5 wochen konnte nicht aufstehen und nix. (was besonders unangenehm ist wegen dem toilettengang dem man nicht machen kann.

ab und an wurde der schlauch abgeklemmt und ich kam unters ct um tz schauen ob sich der lungenflügel wieder aufgebaut hat und ob noch blässchen sind die wieder ein zusammenfallen bewirken können.

nach den 1,5 wochen wurde dann der schlauch mal zum test, eine nacht von der maschine abgeklemmt um zu sehen ob die lunge von alleine hällt.
leider war dies nicht der fall, wie das räntgenbild am nächsten tag zeigte ;/

was während des liegens schwerzhafdt wurde war, dass sich diverse "abwehrsäft" gegen den schlauch angesammelt hatten im unteren bereich des brustkorbes, welche sehr schmerzhaft waren und ich deswegen nachts oft aufwachte. aber diese tropfen die es da gab helfen gut drüber weg *g*

nach 3 tagen dann nochmal ein test, wenn dann die lungen nicht übernacht hält würde ich nach leipzig in die klinik kommen wo dann der lungenflügel an den brustkorb angeklebt werden würde.

ihr könnt euch vorstellen wie ich gehofft habe im bett ;)

und ich wurde erhört. der lunge hielt. ich war dann noch 3 tage zur beobachtung drin. dann wurde der schlauch entfernt und ich wurde nach etwas mehr als 2 wochen wieder entlassen ;)

das gute daran ist das ich seit ich aus dem krankenhaus gekommen bin nun auch nichtraucher bin ;)

auch wenn das rauchen nicht der grund des Spontanpneumothorax war, aber nachdem ich so lange ohne ausgehalten habe und meine verqualmten klamotten dann mal gerochen hatte, sagte ich mir "nun rauchst du auch nicht mehr"

wo ich den Spontanpneumothorax hatte war ich 24 jahre alt. ich möchte auch betonen das der aufhenthalt im kkh borna sehr gut war.

bis jetzt trat er noch nicht wieder auf und es gab auch bisher keine anzeichen für und ich hoffe das dies auch so bleibt.

meine erfahrunsgbericht

Verfasst: Montag 23. Februar 2004, 18:50
von Fire
wenn du 6 Jahre ohne Rezidiv hinter dir hast, sollte das ganze so gut wie ausgestanden sein. Ein Rezidiv nach mehr als 6 Jahren ist ungewöhnlich.

Re: meine erfahrunsgbericht

Verfasst: Donnerstag 1. Juli 2010, 18:29
von mario_w
leider nein. hatte mai 2005 einen zweiten auf der selben seite. diesmal war alles mit richtiger OP, da der normale ausheilungsversuch (per schlauch) scheiterte, weil sich kammern mit fluessigkeit gebildet hatten, welche das aufbauen der lunge verhinterten und alles infizierten.

man hatte die teilweise aufgebaute lunge dann vor der op nochmal kollabieren lassen und innen alles gesaeubert. Danach noch einmal von vorn der prozess, aber diesmal mit 4 schlaeuchen in der seite. war grausam! hat weh getan wie hoelle (vor allem der schlauch, welchen vorn die rippen entlang ging).

nach fast 4 wochen hatten man dann den letzten und schmerzvollsten schlauch entfernt und 3 tage spaeter wurde ich entlassen.

noch mal danke von hier aus an das team in der lungenklinik in karlsruhe. nach der op war ich dann fuer 4 wochen in reha auf der insel borkum.

ich habe heute immer noch ein seltsames gefuehl wenn ich tief einatme, aber die aerzte meinten, dass wird wohl nie weggehen und es ist genau da, wo die schlaeuche waren. der chirurg meinte nach der op, dass es (zumindest auf dieser seite) nicht wieder passieren wird. Er hat alles verklebt etc.

so das wars dann erstmal.

ps. als ich meinen ersten beitrag schrieb war ich wohl betrunken oO

pps. vielleicht sollte man das in "Erfahrungsberichte" verschieben