EB - my story

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Soric
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EB - my story

Beitragvon Soric » Dienstag 13. Januar 2009, 00:17

bin erst heute auf dieses forum gestoßen nachdem ich mal nach möglichen folgen beschwerden von der vollnarkose bzw den ganzen schmerzinfusionen und tabletten gesucht hab.

mein erstes mal hatte ich genau nachtsüber vom 24. auf den 25. dezember 2007...also direkt in den weihnachtsferien 2 tage nach meinem maturaball(der meiner meinung nach nicht so toll war^^). da ich wie viele andere hier das wort spontanpneumothorax noch nie gehört habe bzw zu dem zeitpunkt nicht wusste was ich genau hatte kam mir erstmal erkältung lungenentzündung oder sowas in den sinn womit ich mir aber die abnormalen schmerzen nicht erklären konnte. war dann noch 2 tage zu hause und mit mittwochs zum hausarzt der den "verdacht" hatte das ich vllt nen lungenkollaps hätte. er gab mir den rat noch am selben tag ins krankenhaus zu gehn und ein röntgen machen sollte. Tja und mit diesem rat bin ich auf herkömmlichen weg also zu fuß zur straßenbahn ect zum lkh west in graz gefahren. war dann ziemlich überrascht wie sie mich nach dem röntgen in nen rollstuhl gesetzt haben und ich nicht mehr selber gehn durfte bis ich dann den zettel in der hand hielt wo draufstand lungenkollaps, linker lungenflügel fast vollständig kollabiert(moment...der hausarzt hat mich aber zu fuß ins krankenhaus geschickt^^ darf man das eigentlich? xD)
mich traf dann der schlag als ich meine eigene operation unterzeichnen durfte/musste da ich schon 18 war. nach der op war ich ziemlich weggetreten, bin dann auch draufgekommen das ich nichtmal mehr ein buch lesen konnte da ich am satzende nicht mehr wusste was am satzanfang stand.
soweit so gut...wurde nach ner woche entlassen...hatte nicht sehr viele beschwerden außer leichte vergesslichkeit konzentrationsprobleme und ja...war etwas knapp mit der luft...war aber noch ok.
genau und pünktlich zu den semesterferien kam dann der 2. kollaps. entschied mich zur operation da es wenig sinn machte vllt nach paar tagen wieder ins krankenhaus kommen zu müssen nachdem ich grad entlassen wurde. mir wurde versichert das nichts mehr passieren könnte (hm vllt sollte). war da aber noch etwas skeptisch und das auch berechtigt, denn zu den osterferien bzw am ostersonntag verabschiedete sich mein lungenflügel wieder. auch diesmal die übliche prozedur mit der operation. nach dem ganzen spektakel wo ich 3 mal nen lungenkollaps hatte in ca 4 monaten war ich körperlich und geistig im keller. das schuljahr musste ich natürlich wiederholen.
wie es andere auch hier im forum beschrieben haben bekam ich bei bzw vor allem bei leichten anstrengungen probleme mit der luft..laufen kam gar nicht in frage. schmerzen hatte ich beim atmen weniger...aber beim hinlegen bzw beim aufstehen... und ja..die bauchmuskeln auf der linken seite waren nicht mehr funktionsfähig von den operationen wo der muskel teilweise durchtrennt wurde. war die ersten 2 wochen nur zu hause...nicht unbedingt viel bewegung nachdem ich von meiner mutter hörte das ich regelmäßig spazieren sollte (die das vom arzt hatte) bzw jeden tag da sonst das risiko steigt das ich nochmal nen kollaps kriegen könnte was ich unbedingt vermeiden wollte.
hab dann gleich am nächsten tag angefangen bei sehr warmen wetter den schloßberg (vllt kennt den wer..ist in graz im stadtzentrum der hügel) zu besteigen...aber über die stufen.
kam da nicht sehr weit...vllt mal 1/4 max 1/3 davon und ich musste die nächste bank aufsuchen...hab das fast jeden tag durchgezogen...wenn ich mal 2-3 tage nichts gemacht habe hab ich gemerkt das ich son komisches gefühl an der linken schulter hatte.
son leichtes stechen, wo ich dann natürlich die panik bekam und gleich den schloßberg mit dem stechen in der schulter raufgegangen bin. lustigerweise gings mir danach immer besser. im sommer begann ich dann mit freunden fast täglich fußball zu spielen. ging ehrlich gesagt nicht gut...war binnen weniger minuten außer puste gewesen und hatte hin und wieder son stechen  in der rechten oder linken schulter. hab dann nach nem monat ca im august mit laufen begonnen...über insgesamt 5,4km ca. anfangs mit mehrmaligen unterbrechen. mit der zeit gings dann immer besser. hatte auch hier wenn ich länger nichts gemacht hab (ne woche zb) nen leichtes stechen in der schulter.
mittlerweile schaff ich die laufstrecke bzw ne runde( hin und zurück) in einem zug ohne unterbrechung im normalfall.
fußball geht auch recht gut was die ausdauer betrifft. und seit oktober 2008 hab ich mich dazu entschlossen für die kampfkunst süd shaolin anzumelden.
um ehrlich zu sein gings konditionsmäßig seitdem sehr steil nach oben. ich musste nach vorlesungen an der uni bzw wenn ich noch schule hätte nicht mehr zwingend für 2-3 stunden hinlegen und schlafen( was damals nicht ging...war da einfach nur fertig), und die muskeln auf der linken brustseite geben wieder ein lebenszeichen von sich. hab da die hoffnung aufgegeben nach über nem jahr und der arzt sagte das die chance sehr stark sinkt das da wieder was wird.

im großen und ganzen kann ich mich über diese entwicklungen nicht beklagen, außer ich hab immer noch konzentrationsprobleme..bin mit dem gedächtnis auch noch immer etwas hinten nach und hab noch tage wo ich den ganzen tag schlafen könnte. bin da mit meinem latein am ende... grade bei der uni isses wichtig das ich gut konzentriert bin und gut lernen kann. aber es ist nunmal nicht mehr so wie früher.
meine frage wäre wer hat das den auch? konzentrationsschwächen, gedächtnisprobleme ect... hab vermutet das es vllt mit den zeugs zusammenhängt das ich gekriegt hab gegen die schmerzen...die infusion, spritze, tabletten oder vllt auch noch von den narkosen, es ist doch schon etwas her das letzte mal( nicht das ich mich freuen würde hehe).

naja ansonsten...sry...text ist etwas lang geworden^^
mfg soric

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Re: my story

Beitragvon cadenza » Dienstag 13. Januar 2009, 02:45

hey...also meine op war jetzt erst am 31.12.08 und ich wunder mich die ganze zeit warum mir schwindlig und übel ist...gedächnissprobleme etc...im prinzip das gleiche wie bei dir.
bekomme seit 2 wochen tramadol-ratiopharm 100mg und nehme früh und abends eine. jetzt habe ich die packungsbeilage mal studiert und da stehten genau diese dinge als nebenwirkungen. mal schauen habe heute die letzte genommen in der hoffnung es wird besser.

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Re: my story

Beitragvon Soric » Dienstag 13. Januar 2009, 09:20

hmm hatte voltaren...bzw musste noch vor der entlassung welche nehmen...danach hab ich keine einzige mehr geschluckt, obwohl das zeug ist meistens so stark das man noch ein paar tage noch die wirkung hat. ist heute zwar besser aber nicht mehr wirklich so wie damals. übel...hm...bei den tabletten gings bei mir...schlimm wars bei der narkose bzw bei den spritzen. war da beim 2.mal 2 1/2 tage nur am erbrechen bis es am ende des tages besser wurde.

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Re: my story

Beitragvon cadenza » Dienstag 13. Januar 2009, 20:31

ja die voltaren habe ich auch die ganze zeit genommen und nehme sie jetzt auch noch. aber glaube net das dass davon kommt. direkt nach der op lag ich auf der itensivstation für 26 stunden. da habe ich eine spritze nach der anderen bekommen gegen die schmerzen bis ich gekotzt habe und dann bekam ich andere. die übelkeit ging auch recht fix wieder vorbei. so nach ner stunde.
ist scgon komisch, denn jetzt nachdem du das so schreibst überlege ich auch ob es von der op kommt.

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Re: my story

Beitragvon RaybZ » Dienstag 13. Januar 2009, 20:38

Habe zur Entlassung auch Voltaren bekommen,und noch andere tabletten..aber irgendwie halfen die ned so wie sie sollten,..auch die Schmerzpumpe im KH war nicht so der hit..musste die normale dosis verdoppeln lassen...und die schmerzspritze die man im KH bekommt,die is ja sowieso der hammer..die hat mehr wehgetan als mir die schmerzen genommen..gott hat die gebrannt.. :D

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Re: my story

Beitragvon Soric » Dienstag 20. Januar 2009, 14:51

@cadenza hmm hab mir gedacht ads alles zusammenhängt, allein so ohne op merkt man kaum was wenn man schmerzmittel nimmt, natürlich sind die nicht zu vergleichen was man nach/während ner op verwenden. nach ner op is man physisch ohnehin geschwächt, besonderes nach mehrmaligen operieren und die wunden kaum zeit hatten zu verheilen...oder im meinem fall nur oberflächlich. bei mir isses halt doch schon ne weile her...und habs immer noch...nur net mehr so heftig wie am anfang...aber halt irgendwie abnormal...das letzte mal is wieder fast 2 jahre her. hatte als kind mal ne ohren operation...meine mutter meinte da war ich auch mehr naben mir als bei der sache..vor allem beim lernen. versuchs mit sport wegzukriegen...obs dann wirklich geht..kA...geht mir schon mächtig auf den keks.

@ray joah kenn ich zu gut lol...hab ein paar mal die spritze von ner recht ...eh..stämmigen schwester gekriegt...das zeug war in 3-4 sek drin >_> auch ne art der schmerzbekämpfung lol.... da spürt man nur mehr die stichstelle xD


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