Zentralklinik Bad Berka

Eure Erfahrungen mit den behandelnden Institutionen.
Cath
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Zentralklinik Bad Berka

Beitragvon Cath » Freitag 5. Dezember 2003, 16:49

Die Klinik meines ersten Pneu nachdem die "Normale" nicht mehr weiter wußte

Die Klinik ist vom Aufbau her wirklich sehenswert, reisige Wintergärten mit großen Pflanzen(Zimmerpflanzen in Baumgröße)
Personal ist wirklich net und hilfsbereit.
Des weiten verfügen sie über die neuste Technik und die Ärzte scheinen auch zu wissen was sie machen.
Meine Op liegt jetzt 14 Tage zurück und ich fühle mich schon wieder richtig gut D
Mir wurden meine Bläschen herrausgeschnitten und das Loch mit zwei Titanklammern geschlossen. Ausserdem behandelte man das obere Drittel meiner Lunge und Rippenfell mit Jod sodas diese zusammen wachsen. Das herraus geschnittene wurde dann auch eingeschickt und genauer Untersucht. Am nächsten Tag nach der Op kam gleich eine Atemtrainerin.
Also fand mich dort wirklich gut aufgehoben, man hat darauf geachtet das ich abhuste und das ich mcih leicht wieder belaste mit Fahrrad fahren usw.

Kann diese Klinik guten Herzens weiter empfehlen!!!

Weiter Infos www.Zentralklinik-Bad-Berka.de

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Re: Zentralklinik Bad Berka

Beitragvon Shorty » Sonntag 26. August 2007, 11:24

Also ich kann mich dem nur an schliessen. die klinik in bad berka hat nicht ohne grund so einen guten ruf. die ärzte sind nur etwas redefaul. man muß schon genau nach fragen wenn man etwas wissen möchte. aber es sind wirklich gute ärzte und so eine pneu-op ist für die wahrscheinlich das leichteste.
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Re: Zentralklinik Bad Berka

Beitragvon montebianco » Freitag 2. Mai 2008, 10:40

so - geb jetzt mal auch meinen senf dazu, nachdem ich in den letzten tagen die zentralklinik "testen" konnte.. ;)

bin mit den bisherigen meinungen größtenteils d'accord. fachlich sehr gutes haus (spezialklinik halt - pneumologie und thoraxchirurgie waren dort zwei der ersten spezialabteilungen nach gründung der klinik vor fast hundert jahren...). die ärzte der thoraxchirurgie scheinen zu wissen, was sie tun, pneus sind für sie vermutlich die aufwärmübungen zum etwas diffizileren op-programm  ;D

was die erwähnte redefaulheit angeht, kann ich das zum teil bestätigen, zum teil auch nicht.
erstens hängt es davon ab, welchen doc man als behandelnden arzt und operateur erwischt. in meinem fall war es ein assistenzarzt (dr. scholz), was mir sehr entgegen kam. zum einen müssen diese leute sich erst noch beweisen (anders als ein oberarzt oder chefarzt, die sich mit nem pneu wohl nur noch abgeben, wenn's denn unbedingt sein muss...), zum anderen stecken die assistenz-/stationsärzte noch viel mehr im stationsalltag und sind deshalb ein wenig aufgeschlossener gegenüber den sorgen und nöten der patienten.
und zweitens hängt die ärztliche redefreude und -faulheit auch davon ab, inwieweit man den docs das gefühl gibt, dass man sich ehrlich und ernsthaft interessiert für das, was die da eigentlich mit dir veranstalten. wenn sie den eindruck haben, dass das so ist, werden sie auch ganz kommunikativ... ;) bei mir z.b. kam der betreffende assistenzarzt am tag vor der op von selbst an und meinte, er habe gerade meine ct-bilder auf dem bildschirm, ob dich denn mal draufschauen wolle, damit er mir erklären könne, wo das problem liegt. fand ich wirklich klasse!
aber auch bei anderen patienten kam der mann gut an - z.b. ein zimmerkollege, bei dem die drainage (nach ner komplizierteren thorax-op) verstopft war und gespült werden musste. das kann richtig wehtun, aber der dr. scholz hat das sehr einfühlsam gemacht, dem patienten jeden seiner schritte erklärt (und ihn dadurch halt auch ein bisschen abgelenkt) - sehr gut!

ebenfalls sehr gut - schon am ersten tag post-op gabs physiotherapie und atemtraining; kannte ich so bisher nicht. genauso bemühte man sich, mir bereits am ersten tag das verlassen des bettes zu ermöglichen (per extra-langem drainageschlauch); das habe ich im vergleich zu meinem ersten pneu-bedingten klinikaufenthalt (in weimar) sehr genossen.

das pflegepersonal auf der station, auf der man dort vermutlich zu liegen kommt, ist ein wenig mufflig (wahlweise auch sehr resolut bis gouvernantenhaft). mein fall war's nicht, aber dafür lassen sie sich auch nicht oft blicken und man hat dementsprechend meistens seine ruhe. extra-wünsche bzw. deren erfüllung sind wie immer personen- und tagesformabhängig. denke aber, das sind vor allem auswirkungen der gesundheitsreform - wenn ich sehe, dass in der spätschicht eine voll- und eine hilfkraft alleine für eine chirurgische station mit 36 betten zuständig sind, kann ich mir gut vorstellen, dass die erstmal damit zu tun haben, ihr normales pensum zu schaffen...

das haus als solches ist sehr angenehm eingerichtet; beim ersten betreten fühlt man sich eher in einem hotel als in einer klinik. ein eindruck, der sich allerdings spätestens beim essen verflüchtigt ;D vermutlich der beitrag der küche, die verweildauer der patienten angesichts der einführung der fallpauschalen so niedrig wie möglich zu halten...

die zimmer auf der station waren jeweils in 2-zimmer/4-betten-einheiten angeordnet, also 2 zweibettzimmer mit jeweils eigenem bad/dusche; dazwischen eine art gemeinschaftsraum mit sitzecke, glotze und kühlschrank. sehr kommunikativ - wir 4 leute hatten jedenfalls unseren spaß ;D. einziger haken - für bettlägerige patienten ist es schwierig, den tag mit glotze-gucken rumzubringen... ;)

so richtig zu hause gefühlt habe ich mich dann, als ich sogar wlan auf meinem zimmer hatte... :) kostenpunkt: 3 eur leihgebühr/tag für die wlan-box, ansonsten flatrate-surfen bis zum umfallen. das ist billiger als in jedem (deutschen) hotel!

fazit: fachlich hervorragendes haus mit angenehmer atmosphäre; leichte defizite im pflege-/versorgungsbereich; dennoch voll und ganz zu empfehlen!!!!!

ehli
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Re: Zentralklinik Bad Berka

Beitragvon ehli » Dienstag 20. Mai 2008, 13:05

hallo montebianco,Kann es sein das wir zwei zusammen lagen,mit helmuth und ronny,h2 zimmer 17+18,ich lag zur gleichen zeit da drinnen,nur bis zum08.05.2008,weil sie mir nach der op,( 1woche später)noch mal eine trainage legen mussten.Ich kann mich deiner Meinung nur anschliesen,was die Klinik angeht.Bin jetzt knapp 2Wochen zuhause und es geht aufwärts.

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Re: Zentralklinik Bad Berka

Beitragvon Tassekaffee » Mittwoch 9. Juli 2008, 09:14

Hi Leute,

liege nun auch schon 4 Wochen in Bad Berka und ich bin auch recht zufrieden. Außer mit meinem Verlauf, habe nämlich immernoch eine Drainage.

Damit mir aber nicht so langweilig ist, hab ich mir jetzt auch wlan geholt, funktioniert echt super!

;-)


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