St. Barbara Hospital Duisburg

Eure Erfahrungen mit den behandelnden Institutionen.
Fire
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Beitragvon Fire » Dienstag 8. Juli 2003, 14:53

Das Krankenhaus war der Gastgeber für meinen ersten Pneu:

Das Krankenhaus an sich ist nicht grade das modernste, allerdings ist dafür das Pflegepersonal sehr nett und aufgeschlossen.

Aber fangen wir mal von vorne an:

Die Drainage wurde unter lokaler Betäubung gelegt, beim legen der Drainage kam es zu Komplikationen, da die Drainage nicht ok war und die Pleura nicht durchdringen konnte. ( Shit happens da konnte der Arzt nichts zu ) mit einer anderen Drainage gings dann ganz leicht.

Die Betreuung auf der Station war sehr gut, obwohl einige Schwestern wohl nicht sorecht wussten wie man mit der Drainage umgehen sollte. Das war aber insofern kein Problem, da man sich dann nicht davor scheute entweder einen Arzt oder mich zu fragen. Das eingesetzte System war allerdings nicht grade das modernste ( Bülau Drainage mit Wasserschloss ) und blubberte 24h am Tag so vor sich hin.
Die Röntgendiagnostik war vorbildlich, es wurde unaufgefordert nur mit Schürze geröngt.

Die Betreuung durch die Ärzte war auch ok, die Ursachen für den Pneu wurden sehr gut erklärt. Auch wenn dieses Haus eine OP nur als Not OP durchführt wurde die OP erklärt und es wurden Fachkliniken in der Nähe genannt.

Also alles in allem ist das Krankenhaus für einen Pneu ohne OP zu empfehlen und es ist bedeutend besser als andere Krankenhäuser die gerne gleich operieren würden

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Beitragvon Tomm » Dienstag 21. September 2004, 21:58

Zum Thema Wasserschloss wurde ja auch schon was in dem String zu Kamp Lintfort bemerkt ;-) Ja es nervt .. solange, bis ein pfiffige Intensivmedizin-Schwester NACHTS auf den Trichter kommt, den Ansaugdruck auf ein Minumum zu reduzieren. Dann hört es sich fast an wie kleiner gleichmäßig und selten blubbernder Geysir.

Einzige Einschränkungen:
1. Die Lunge sollte wieder anliegen.
2. Tagsüber muss der Druck unbedingt wieder auf normal gestellt werden.
3. Gibt es noch weitere Einschränkungen, die ich aber nicht alle aufführe, da es Einzelfallentscheidungen sind

P.S. ich hatte ein "Schloss" der Firma Pleurevac"

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Beitragvon Fire » Mittwoch 22. September 2004, 15:00

ob das so pfiffig ist sei dahin gestellt, da doch recht viele Bedingungen erfüllt bzw. ausgeschlossen sein müssen, um den Heilungsprozess nicht zu stören bzw. unnötig in die Länge zu ziehen.

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Beitragvon Tomm » Mittwoch 22. September 2004, 19:26

Sic! Wie das meiste in der Medizin ist es auch hier eine "einerseits richtig ... andererseits auch nicht falsch"-Entscheidung. :-P

So hat die Saugkraftminderung meinen Heilungsprozess beschleunigt, da ich schlafend Kraft tanken konnte, um innerhalb der idealen Zeit entlassen zu werden ;-)

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Beitragvon Fire » Mittwoch 22. September 2004, 21:18

Es hätte aber auch dazu führen können, das die anliegende Lunge erneut kollabiert, dann wäre das nix geworden mit right in time wieder aus der Klinik rauszukommen. Aber solange es gut geht ist dagegen eigentlich nix einzuwenden, in der Regel weiss man das aber meistens erst nachher*gg*

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Beitragvon Tomm » Mittwoch 22. September 2004, 22:02

... deswegen gibt es ja im nexten Jahrhundert die neuen Versicherungskarten , auf denen dann solche Fälle im nachhinein bis in die kleinste Nachtschweseterentscheidung nachvollzogen werden können ;-)


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