Neue Ursachentheorie

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Eric
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Neue Ursachentheorie

Beitragvon Eric » Sonntag 7. Dezember 2003, 12:08

Hallo!

In wie weit, so denkt ihr, können folgende Dinge Einfluss auf die Entstehung eines spontanen Pneumothoraxes haben?:

- Elektro-Smog/elektrische Strahlung
- schlechte Körperhaltung

Was beobachtet man an sich selbst und was haben andere Leidende für Symptome entdeckt?

Ich selbst habe immer kalte Hände und Füße - habt ihr das auch?

Grüße,
Eric!

Fire
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Neue Ursachentheorie

Beitragvon Fire » Sonntag 7. Dezember 2003, 21:20

kalte Hände und Füße sind eigentlich ein Zeichen für eine schlechte Durchblutung.

das mit der "ungesunden" Körperhaltung habe ich mittlerweile schon häufiger gehört allerdings noch keine med. Studien dazu gefunden.

Elektrosmog ist mir völlig neu.

Wäre aber eigentlich mal ne gute Idee alle bekannten Ursachen und alles sinnvolle was hier an möglichen Gründen rumschwirrt in einer Umfrage zusammen zu fassen und mal zu schauen was rauskommt.

guentzer mayerhofer
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Beitragvon guentzer mayerhofer » Montag 29. Dezember 2003, 02:22

Hallo liebe Betroffenen,
mir ist im Jahre 1999 binnen 4,5 Monate 7x die Lunge zusammengefallen und ich wurde dann 1x rechts ohne Komplikationen endokopisch operiert und 2x endoskopisch links und 1x geöffnet links. Das heißt es wurde mir ein großer s
Schnitt auf der Seite verpasst und ich verlor bei diesen Eingriff auch meine Pleura, das ist die schützende Haut. Es sind Komplikationen links aufgetaucht, 1x eine blase die übersehen wurde und 1x eine Fistel die durch eine von der Dauer zu lange Drenasche entstanden ist. Zwischendurch ist mir noch ein paar mal die Lunge zusammen gefallen weil z.B. Luft beim entfernen der Drenasche dazugekommen ist.

Nun 4 Jahre später geht es mir halbwegs gut und ich möchte mich nicht beklagen. Ich bin zwar mit der Atemluft eingeschränkt da meine Lunge stark vernarbt ist, habe auch immer wieder einmal Schmerzen aber ansonsten geht es mir halbwegs gut. Starke Probleme bekomme ich wenn ich in stark verrauchten Räumen bzw. Räumen mit schlechter Luft aufhalte. Weiters habe ich Schwierigkeiten bei Kälte und Wetter Umschwüngen bzw. bei zuviel Stress im Alttag. Zwischendurch wurde ich auch wieder einmal wegen einer Hypoventilation ins Spital eingeliefert.

In den letzten 4 Jahren hat auch mein Onkel, bzw. nun seit kurzen auch meine Schwester mit denselben ein Problem. Alle 3 Personen sind über 30 Jahre schlank und relativ groß gewachsen. mir wurde gesagt das das rauchen nicht der Auslöser war, weil wir alle 3 geraucht haben. Natürlich wird jeder Arzt abraten nach so einer Krankheit weiter zu rauchen. Von der Verklebung was ich hier schon gelesen habe würde ich allen Personen dringend abraten unter 60 Jahren da es nur eine kurzfristige Angelegenheit sein kann. Das ist ratsam für ältere und schwache Menschen die den Eingriff vielleicht nicht durchstehen könnten.
Nun stellte sich die frage ob diese Krankheit die uns 3 in der Familie erwischt hat, ob die vererbbar ist. Mir wurde gesagt das wir einen Blut-test bzgl. Antitrypsin machen sollten was hier Klarheit schaffen könnte. Weiters ist zu empfehlen 1x im Jahr eine MR- Untersuchung und auch einen Belastungstest bzgl. Blutsauerstoff zu machen. Das ist nämlich auch sehr wichtig.
Was ich noch bemerken möchte ist das ein endoskopischer Eingriff bzgl. Spontan Pneu heute keine große Sache mehr ist. Ich bin das erste Mal nach 1 Woche nach Hause gegangen. Dieses sollte man wenn notwendig auf jeden fall über sich ergehen lassen. Weiters möchte ich bemerken das in meinen Fall unendlich viele nicht hervorgesehende Probleme auftauchten für das die Chirurgen nichts dafur konnten. Was ich sagen möchte ist, ich bin gut und ordnungsgemäß von der Chirurgie behandelt worden. die Zeit wo ich auf der Pumologie-Station war ist es nicht immer so gelaufen wie es sein hätte sollen......

Wir werden jetzt in den nächsten Tagen oder Wochen alle einen Blut- test machen und ich werde mich dann wieder zu den Thema melden.

Nun für alle die dieses Problem haben oder eine Op bevorsteht Kopf hoch es ist halb so schlimm wie es im ersten Moment aussieht.


lg Guenter

guentzer mayerhofer
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Beitragvon guentzer mayerhofer » Montag 29. Dezember 2003, 02:23

Hallo liebe Betroffenen,
mir ist im Jahre 1999 binnen 4,5 Monate 7x die Lunge zusammengefallen und ich wurde dann 1x rechts ohne Komplikationen endokopisch operiert und 2x endoskopisch links und 1x geöffnet links. Das heißt es wurde mir ein großer s
Schnitt auf der Seite verpasst und ich verlor bei diesen Eingriff auch meine Pleura, das ist die schützende Haut. Es sind Komplikationen links aufgetaucht, 1x eine blase die übersehen wurde und 1x eine Fistel die durch eine von der Dauer zu lange Drenasche entstanden ist. Zwischendurch ist mir noch ein paar mal die Lunge zusammen gefallen weil z.B. Luft beim entfernen der Drenasche dazugekommen ist.

Nun 4 Jahre später geht es mir halbwegs gut und ich möchte mich nicht beklagen. Ich bin zwar mit der Atemluft eingeschränkt da meine Lunge stark vernarbt ist, habe auch immer wieder einmal Schmerzen aber ansonsten geht es mir halbwegs gut. Starke Probleme bekomme ich wenn ich in stark verrauchten Räumen bzw. Räumen mit schlechter Luft aufhalte. Weiters habe ich Schwierigkeiten bei Kälte und Wetter Umschwüngen bzw. bei zuviel Stress im Alttag. Zwischendurch wurde ich auch wieder einmal wegen einer Hypoventilation ins Spital eingeliefert.

In den letzten 4 Jahren hat auch mein Onkel, bzw. nun seit kurzen auch meine Schwester mit denselben ein Problem. Alle 3 Personen sind über 30 Jahre schlank und relativ groß gewachsen. mir wurde gesagt das das rauchen nicht der Auslöser war, weil wir alle 3 geraucht haben. Natürlich wird jeder Arzt abraten nach so einer Krankheit weiter zu rauchen. Von der Verklebung was ich hier schon gelesen habe würde ich allen Personen dringend abraten unter 60 Jahren da es nur eine kurzfristige Angelegenheit sein kann. Das ist ratsam für ältere und schwache Menschen die den Eingriff vielleicht nicht durchstehen könnten.
Nun stellte sich die frage ob diese Krankheit die uns 3 in der Familie erwischt hat, ob die vererbbar ist. Mir wurde gesagt das wir einen Blut-test bzgl. Antitrypsin machen sollten was hier Klarheit schaffen könnte. Weiters ist zu empfehlen 1x im Jahr eine MR- Untersuchung und auch einen Belastungstest bzgl. Blutsauerstoff zu machen. Das ist nämlich auch sehr wichtig.
Was ich noch bemerken möchte ist das ein endoskopischer Eingriff bzgl. Spontan Pneu heute keine große Sache mehr ist. Ich bin das erste Mal nach 1 Woche nach Hause gegangen. Dieses sollte man wenn notwendig auf jeden fall über sich ergehen lassen. Weiters möchte ich bemerken das in meinen Fall unendlich viele nicht hervorgesehende Probleme auftauchten für das die Chirurgen nichts dafur konnten. Was ich sagen möchte ist, ich bin gut und ordnungsgemäß von der Chirurgie behandelt worden. die Zeit wo ich auf der Pumologie-Station war ist es nicht immer so gelaufen wie es sein hätte sollen......

Wir werden jetzt in den nächsten Tagen oder Wochen alle einen Blut- test machen und ich werde mich dann wieder zu den Thema melden.

Nun für alle die dieses Problem haben oder eine Op bevorsteht Kopf hoch es ist halb so schlimm wie es im ersten Moment aussieht.


lg Guenter

Norman
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Beitragvon Norman » Dienstag 30. Dezember 2003, 18:48

kalte Füsse und Hände hab ich auch schon immer. Ärzte haben aber bei Untersuchungen gesagt, das mit der Durchblutung alles ok wäre.

3 Monate vor meinem 1. Pneu im Mai 03 hab ich angefangen mehr Sport zu treiben, d.h. 2-3 mal die Woche joggen (aber immer Seitenstechen) und Fitness-Studio, hauptsächlich für Brust und Schultern --> bei Nachforschungen hab ich mal gelesen, dass Pneus früher (damals noch anders bezeichnet) vor allem bei Baumfällern öfters vorkamen. Bewegungsabläufe beim Axt schwingen und Training sind ja ähnlich.

Ne andere Theorie wär noch aus meinem Beitrag mit der Buteyko-Atmung (hier im Forum) abzuleiten.

Aber aus der Vielfalt der Fälle die ich schon gelesen habe, wirds wohl die richtige Mischung machen ;)


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