Gefahr um den Job??

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workerin2000
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Gefahr um den Job??

Beitragvon workerin2000 » Samstag 16. August 2008, 21:09

Hallo Leute,

ich habe da mal eine etwas komischere Frage.

Also, ich habe meine Probezeit dei meiner Firma jetzt bestanden, was mich auch tierisch freut und so, aber bei dem Abschlussgespräch, wurde mir doch gesagt, dass ich mich beweisen muss, und das ich doch bitte zeigen möchte, dass mir die Arbeit wichtig ist.

Bei mir ist es so, dass ich vor 2 Jahren einen Pneumo auf der rechten Seite hatte und seitdem auch immer vorsichthalber alle 3 bis 6 Monate zum Lungenarzt gehe.

Klar gibt es immer mal wieder Tage, wo ich schmerzen habe und dann vorsichtshalber doch lieber erst zum Lungenarzt gehe, an stelle, dass ich dann vielleicht zur Arbeit gehe.

Aber da hatte ich halt das Gefühl, als würden die mir daraus einen kleinen Strick drehen.

Meine Frage ist jetzt einfach, ob das vielleicht auch schon mal jemandem von euch passiert ist oder ob jemand dann schon schwierigkeiten mit dem (sicheren) Arbeitsplatz bekommen hat.  ???

LG Caro
Gruß Carola

Maya
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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon Maya » Sonntag 17. August 2008, 10:47

Vorsichtshalber alle 3-6 Monate zum Lungenarzt - die Frage ist, WOFÜR?  ???

Entweder, der Pneu kommt, dann merkst du es, du kennst ja mittlerweile auch die Art des Schmerzes. Oder er kommt nicht, dann geht's dir gut, du bist gesund und der Lungenarzt wird auch nichts anderes feststellen können.

Ich selbst hatte noch keinen Pneu, deshalb kann ich nicht beurteilen, wie stark die Lungenschmerzen sind, die man danach unter Umständen auch mal "einfach so" bekommt. Aber mein Freund, der jetzt gerade seinen 5. oder 6. Pneu hat, meinte, er merkt schon sehr deutlich, wann es einfach nur so ein Stechen ist, das nach 2 Minuten wieder weg ist, und wann wieder ein Pneu kommt. Wie ist das denn bei dir? Und wie oft kommt das vor, daß du statt zur Arbeit zum Lungenarzt gehst? Wenn das einmal im halben Jahr ist, ist es eine Sache, ist es aber alle 2-3 Wochen, könnte ich mir schon vorstellen, daß der Arbeitgeber das nicht allzu gerne sieht - zumal, wenn dann jedes Mal nur rauskommt "okay, ein bißchen Schmerzen, aber eigentlich gesund, kein Pneu, alles in Ordnung".

Übrigens: Was ich merkwürdig finde (und vielleicht auch dein Arbeitgeber), ist, daß du einerseits da so extrem übervorsichtig zu sein scheinst und dir bei jedem Schmerz Sorgen machst, es könnte ein Pneu sein, andererseits aber wieder munter das Rauchen angefangen hast. Mit dem Rauchen aufzuhören würde dir mehr bringen als alle 3 Monate zum Lungenarzt zu gehen...
Zuletzt geändert von Maya am Sonntag 17. August 2008, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.

Maya
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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon Maya » Sonntag 17. August 2008, 14:12

workerin2000 hat geschrieben:Nein, ich glaube, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Das was ich meinte ist, dass man vielleicht schmerzen beim Luftholen hat und das dann auch nicht nach 2 Minuten und Schmerztabletten weg geht. Aber deswegen laufe ich nicht jedesmal zum Arzt.

Deshalb ja auch meine Frage, wie "schlimm" die Schmerzen sind. Weil ab und zu ein Stechen für ein paar Minuten scheint ja für viele nach einem Pneu "fast normal" zu sein...

Klar, vielleicht würde ich sofort merken, wenn es wieder ein Pneu ist, aber mein Lungenarzt hat gesagt, dass ich 1 Jahr lang alle 3 Monate zur Kontrollröntgenaufnahme kommen soll.

Okay, wenn der Arzt das gesagt hat, dann ist das natürlich in Ordnung, da hinzugehen! Wenn es sowieso nur weit im voraus planbare Kontrolltermine sind, könntest du vielleicht versuchen, sie nicht unbedingt in die Arbeitszeit zu legen.

Es ist ja auch nicht so, dass man sich dann keine sorgen macht, wenn man plötzlich wieder ein ziemlich unangenehmes Stechen in der Lunge hat, da gehe ich dann halt zur Sicherheit zum Lungenarzt und lass das Checken, als Gefahr zu laufen, dass es wieder 3 Wochen lang nicht bemerkt wird.

Die Frage ist eben, ob es überhaupt nochmal so lange unbemerkt bleiben würde. Wie gesagt, bei meinem Freund ist es so, daß der Schmerz bzw. die Symptome bei einem Pneu für ihn ganz charakteristisch sind, das heißt er erkennt schon selbst, ob es "nur" irgendwie "undefinierbare Lungenschmerzen" sind oder wieder ein Pneu. Aber ich weiß nicht, wie ausgeprägt das ist bzw. ob es jeder so erkennt.

Wieso war da meine Frage, ob ihr auch das gefühl habt, dass dann die Arbeit nicht mehr ganz so sicher ist, da man gefahr laufen könnte, dass wenn dann wirklich etwas passiert, man dann auch wirklich erstmal 3 - 6 wochen aus dem Verkehr gezogen wird.

Was für eine Arbeit machst du denn? Ich denke, je nach Pneu und je nach Art des Jobs bist du auch nicht unbedingt gleich 3-6 Wochen aus dem Verkehr gezogen. Inwieweit häufiges Kranksein (natürlich mit Attest!) ein Kündigungsgrund sein kann, weiß ich nicht, ich bin kein Arbeitsrechtler. Ich denke, wenn du da wirklich Informationen dazu haben willst, solltest du dich mal mit einem kompetenten Anwalt in Verbindung setzen. Ich vermute mal stark, es wird darauf ankommen, WIE lange/häufig man krank ist bzw. war, und vielleicht auch, inwieweit die Krankheit die Arbeitsfähigkeit langfristig bzw. generell einschränkt.

Du solltest dir aber auch keine übertriebenen Sorgen machen - es kann gut sein, daß du nie mehr einen Pneu hast, oder den nächsten erst in 5 Jahren.

Das mit dem Rauchen sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich war schon bei vielen Lungenärzten und die einen meinen es so und die anderen wieder ganz anders.

Ich habe noch von niemandem gehört, der da der Meinung war, Rauchen ist okay und schadet nichts. Was hast du denn für Ärzte?!

Kalr ist es "vielleicht" nicht so gut, wenn man Raucht, aber hier im Forum wird glaube ich auch bewiesen, dass es genügend Menschen gibt, die noch nie Geraucht haben. Also finde ich dass das mit dem Rauchen nur eine Ausrede der Ärzte ist,weil sie keine bessere Antwort bringen können. Oder keine richtigen Argumente haben.

Umgekehrt wird ein Schuh draus.  ;) NATÜRLICH gibt es viele, die noch nie geraucht haben und trotzdem einen Pneu kriegen. Aber a) ist die Wahrscheinlichkeit eines Pneus größer, wenn man raucht bzw. geraucht hat. Und b) ist die Wahrscheinlichkeit eines WIEDERKEHRENDEN Pneus größer, wenn man nicht aufhört. Natürlich kannst du mit dem Rauchen aufhören und trotzdem einen Pneu bekommen. Aber die Chancen sind höher, wenn du weiter rauchst.

Das erinnert mich immer so an das Standard-Raucherargument zum Thema Rauchen und Lungenkrebs: "Aber mein Nachbar/Kollege/Großonkel hat sich immer gesund ernährt, Sport gemacht und NIE geraucht, und trotzdem hat er jetzt Lungenkrebs". Ja, das mag ja sein. Nur: Wer nicht raucht, hat das "normale" Risiko dafür, das jeder hat (Umwelt, genetische Veranlagung, was weiß ich was noch alles da mit reinspielt...). Wer raucht, hat DIESES Risiko auch, DAZU aber noch ein zigfach erhöhtes Risiko aufgrund des Rauchens. Nicht jeder, der raucht, bekommt Lungenkrebs. Und nicht jeder, der Lungenkrebs bekommt, ist Raucher (wenn auch über 90%!). Aber wenn etwas ein Risiko einer Erkrankung signifikant erhöht - und beim Pneumothorax, den man schonmal hatte, ist das ja sogar noch "greifbarer" als beim Lungenkrebs, der einen vielleicht erst in 30 Jahren trifft, wenn überhaupt -, dann sollte man das doch bleiben lassen.

Oder wenn man es nicht bleiben läßt, wenigstens so ehrlich sein, zu sagen: Okay, beim ersten Mal wußte ich es nicht, wenn es nochmal passiert, hab ich mit meinem eigenen Verhalten bewußt dazu beigetragen.

Ich werde mir sicher nicht von einem Arzt sagen lassen, dass ich aufhören soll zu rauchen und wenn der Arzt seine Mittagspause hat, sehe ich wie er sich eine Kippe ansteckt.
Also Bitte!!!!!  :o

Na ja, der Arzt hat aber nunmal keine Veranlagung zu einem Pneumothorax. Natürlich ist es immer noch ungesund, aber im Vergleich zum Arzt ist es in DEINER Situation eben BESONDERS ungesund und akut viel gefährlicher.

Das ist ungefähr, wie wenn ein Arzt zu einem Diabetiker sagt: "Sie dürfen nicht soviel mit Zucker essen" und daraufhin in die Cafeteria geht und sich selbst ein Stück Kuchen nimmt. Da würde ja auch kein Diabetiker sagen: "Ich lasse mir doch nicht von einem Arzt, der selbst Kuchen ißt, die Süßigkeiten verbieten" - eben weil es offensichtlich ist, daß es für den einen viel gefährlicher ist als für den anderen.
Zuletzt geändert von Maya am Sonntag 17. August 2008, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.

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eve
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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon eve » Dienstag 19. August 2008, 13:18

Schaus mal von der Sicht aus an:
1. Rauchen ist in jedem Fall sehr ungesund
2. Leute mit Spontanpneus haben in jedem Fall eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwäche bei den Lungen. Was genau das in jedem speziellen Fall ist, ist heute noch nicht bekannt.
3. ca. 80%+ aller Spontanpneupatienten sind Raucher; d.h. ca. 20% sind Nichtraucher

D.h. also im Klartext, dass da eine beinahe 1:1 Beziehung zwischen Rauchen und Pneus existiert, wobei die natürlich einfach darin bestehen könnte, dass potentielle Pneupatienten eine Schwäche bei den Lungen haben, die durch das Rauchen noch verstärkt wird. D.h. wiederum, dass sicher einige Pneupatienten keine Pneus hätten, würden sie nicht rauchen.

Ich denke im Gegenteil, dass Maya, als selber nicht Betroffene, dieses Thema objektiver ansehen kann als wir Betroffenen. Ich denke auch, dass Rauchen eine Sucht ist und Süchtige brauchen jede Ausrede, um ihre Sucht zu rechtfertigen. Dass Aerzte sich, je nachdem, ob sie selber Raucher sind oder nicht, anders äussern, ist mir auch sehr gut bekannt, sollte uns Pneupatienten aber keine Rechtfertigung sein. Ein Arzt, der selber raucht, schadet seiner Lunge und nicht deiner, so wie du, wenn du rauchst, deiner Lunge schadest und nicht der des Arztes.

Dies von einer sowohl Pneugeschädigten wie auch starker Raucherin, die sich 1. sehr wohl bewusst ist, welche Gefahr sie damit eingeht und 2. auch bewusst ist, wie stark diese Sucht sein kann. Ich glaube, man sollte sich gerade bei so Sachen nicht selber belügen. Je nach Alter kommt nämlich bei Rauchern mit "primären" Spontanpneus (Pneus ohne erkennbare Ursache) irgendwann der Punkt, wo diese Pneus plötzlich als sekundäre Spontanpneus mit Raucheremphysem als Ursache eingestuft werden.

Aber zu Deiner Frage: ich würde so oft zur Kontrolle gehen, wie nötig, diese aber, wenn irgend möglich, ausserhalb der Arbeitszeit machen. Passieren diese Kontrollen zuviel und immer während der Arbeitszeit, wird sich Dein Arbeitgeber irgendwann zu Recht fragen, ob Du es mit der Arbeit ernst meinst.
lg
eve

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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon Maya » Dienstag 19. August 2008, 21:39

eve hat geschrieben:Dies von einer sowohl Pneugeschädigten wie auch starker Raucherin, die sich 1. sehr wohl bewusst ist, welche Gefahr sie damit eingeht und 2. auch bewusst ist, wie stark diese Sucht sein kann. Ich glaube, man sollte sich gerade bei so Sachen nicht selber belügen. Je nach Alter kommt nämlich bei Rauchern mit "primären" Spontanpneus (Pneus ohne erkennbare Ursache) irgendwann der Punkt, wo diese Pneus plötzlich als sekundäre Spontanpneus mit Raucheremphysem als Ursache eingestuft werden.

Mal eine ganz doofe Frage, und was heißt das jetzt?  ??? Also, gibt es irgendeine Konsequenz daraus, daß der Pneu irgendwann als Sekundärpneu eingestuft wird? Bei der Behandlung? Versicherungstechnisch? Und was genau ist eigentlich ein Raucheremphysem?

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eve
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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon eve » Dienstag 19. August 2008, 22:44

Maya hat geschrieben:
eve hat geschrieben:Dies von einer sowohl Pneugeschädigten wie auch starker Raucherin, die sich 1. sehr wohl bewusst ist, welche Gefahr sie damit eingeht und 2. auch bewusst ist, wie stark diese Sucht sein kann. Ich glaube, man sollte sich gerade bei so Sachen nicht selber belügen. Je nach Alter kommt nämlich bei Rauchern mit "primären" Spontanpneus (Pneus ohne erkennbare Ursache) irgendwann der Punkt, wo diese Pneus plötzlich als sekundäre Spontanpneus mit Raucheremphysem als Ursache eingestuft werden.

Mal eine ganz doofe Frage, und was heißt das jetzt?  ??? Also, gibt es irgendeine Konsequenz daraus, daß der Pneu irgendwann als Sekundärpneu eingestuft wird? Bei der Behandlung? Versicherungstechnisch? Und was genau ist eigentlich ein Raucheremphysem?

Nun, als erstes muss man wissen, dass es heute noch keinen Weg gibt, kaputtes Lungengewebe zu heilen.
Pneus entstehen durch das Platzen von Lungenbläslein nach "aussen", d.h. die Haut, die die Lunge umgibt, platzt auch, so dass eingeatmetete Luft aus der Lunge in den Brustraum kommt. Aus verschiedenen Gründen gibt es Leute, bei denen die Wände bei den Lungenbläschen schwach sind. Die platzen dann, so dass aus mehreren kleinen Bläschen ein grosses Bläschen wird und daraus richtige Blasen (bulla genannt) von mehreren cm Durchmesser entstehen können. Diese Blasen sind meistens innerlich, aber es gibt auch solche, wo die Wand nach aussen platzt und das ist dann ein spontaner Pneumothorax.

Lungenbläschen müssen wegen Atmen und der Lungenbewegung beim Atmen flexibel sein und flexible Wände haben. Beim Rauchen setzt sich Teer und Anderes in der Lunge ab. Die Folge davon ist, dass die Wände zwischen den Lungenbläschen nicht mehr so flexibel sind und sich nicht mehr so gut bewegen können. Dadurch platzen sie einfacher und wenn sie nach aussen platzen gibt es wieder einen Pneu, aber der ist sekundär. Der Grund für diesen Pneu ist das Rauchen. Emphysembläschen/-blasen können auch viel grösser sein; der Chirurg erzählte mir von Emphysemblasen, die 1/2 Lunge gross sein können, bevor sie nach aussen aufplatzen. So ein Pneu ist lebensgefährlich.

Diese Wände zwischen den Bläschen sind überlebensnotwendig. Sie bilden die Oberfläche, durch die die Luft vom Körper aufgenommen wird. Ich hab mal gehört/gelesen, dass eine gesunde Lunge, würde man sie ausbreiten, die Fläche eines Fussballfeldes bedecken würde.  Je mehr grosse Blasen oder je mehr Blasen, desto mehr Wände sind geplatzt und desto weniger Oberfläche haben wir, um die Luft aufzunehmen. Bei einem Emphysem mit einer Blase von der Grösse der halben Lunge ist nicht mehr viel da, um richtig atmen zu können.

Und jetzt kommt mein 1. Satz zum Tragen: auch wenn all diese Blasen rausgenommen werden und sofort mit dem Rauchen aufgehört wird, verschwindet der Teer nicht aus der Lunge. Es gibt Sachen, die sich danach wieder erholen, aber das Lungengewebe gehört nicht dazu und ist es genug geschädigt, ist auch das Emphysem fortschreitend. Bei einem gewissen Punkt wird das Atmen so schwierig, dass man mit Sauerstoff versorgt werden muss, dann im Sauerstoffzelt lebt und schlussendlich daran stirbt.

Was das versicherungstechnisch bedeutet, habe ich keine Ahnung und das ist ja auch von Land zu Land verschieden; auf jeden Fall ist man am Schluss behindert, da man keinen Schritt mehr ohne Sauerstoff machen kann.

War das ungefähr verständlich?
lg
eve

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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon Maya » Dienstag 19. August 2008, 22:49

Ja, das war verständlich, vielen Dank für die Erklärung!  :)

Das mit dem Sauerstoff stelle ich mir schrecklich vor... als ich meinen Freund in Newcastle im Krankenhaus besucht habe, war im Bett neben ihm ein älterer Mann mit Asbestose, der hat auch ständig Sauerstoff bekommen und sehr "geröchelt" und das klang echt nicht gut... was die anderen 4 Männer hatten, weiß ich nicht, aber viele hatten auch ständig Sauerstoffmasken auf und sahen alles andere als fit aus. Wenn ich mir vorstelle, sowas nicht nur zeitweise zu haben, sondern dauerhaft, chronisch, bis man irgendwann daran stirbt... oh Mann...

Ich glaube, solche detaillierte Erklärungen, was das Rauchen mit der Lunge anstellen kann, sollte man schon in den Schulen einführen, das wäre vermutlich wirksamer als ein abstraktes "Rauchen kann tödlich sein" auf der Schachtel, was sowieso niemand ernst nimmt.

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Re: Gefahr um den Job??

Beitragvon Nighwitch » Dienstag 2. September 2008, 15:01

also das mit dem emphysem kann ich nur bestätigen, ich hatte nen spontanpneu rechts im nov 06

aufgrund vielseitiger beschwerden wurde dann anfang dieses jahres untersuchungen gemacht wo sich das emphysem bestätigt hat.

also ich laufe immer mit dem bewusstsein rum jeden mom kann ein neuer kommen, weil meine blasen auf beiden seiten der lungenflügel sind und alle an die 4 cm

und ich kann dir sagen , es ist nicht so wirklich schön noch nicht mal ein paar stufen gehn zu können ohne zu schnauben wie ne dampflock,

oder wie in meinem fall nicht mit den kids toben zu können wie ich gerne würde

das geschädigte lungengewebe  ist irreparabel, kann nicht wieder geheilt werden

habe duch den mist ne lungenkapazität von 71 % also für mein alter schon recht wenig

jetzt bin ich mutig und sage ich bin noch raucherin , leider schaffe ich es nicht aufzuhören, allerdings habe ich mir fest vorgenommen beim nächsten pneu , der mit sicherheit irgendwann kommt und somit auch ne op, aufzuhören

hoffe doch sehr das es klappt
don`t worry-be happy/ nicht aufregen-nur wundern :)

kommt doch mal auf meine website:
http://www.pattys-hand-glasgravur.de:D


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