Seite 1 von 1

1 Monat durch die Hölle

Verfasst: Dienstag 24. Januar 2017, 10:23
von Julia000
Hallo, bin nun seit 1 Monat im Krankenhaus nach einem spontan Pneu.
Leider musste 2 x eine Bülau drainage gelegt werden weil der Arzt sie zu weit heraus gezogen hatte (sollte die Schmerzen erträglicher machen)

Muss auch sagen ich hatte wirklich unerträgliche Schmerzen von der Drainage. Kam auch eine leichte lunfenentzündung dazu.

Dann nach 3 wochen Drainage kam die unausweichliche OP.
Ist jetzt auch schon wieder 8 Tage her.

Schmerzen sind ertrählich und auch nur noch 1 Drain drin

Flüssigkeit kommt seit 2 tagen keine mehr nach aber sie "spielt" immer noch.
Behandlung gibts eigentlich keine nur Schmerzmittel und waaaaarten.

Wie lange hat das bei euch gedauert? Oder gings jemanden ähnlich?

Lg aus österreich

Re: 1 Monat durch die Hölle

Verfasst: Dienstag 24. Januar 2017, 17:08
von Natsu
Willkommen... ;)

Hmm das klingt seeehr anstrengend.. 2 Drainagen und dann doch noch die OP, alles hintereinander. Ich hatte durch die Drainage auch immer sehr sehr starke Schmerzen und leider wirklich viel zu wenig Schmerzmittel dagegen bekommen... ich hoffe du bekommst da was Besseres!
Ich hatte sie z.B. immer nur 3 Tage drin... also ich glaub die Dauer ist sehr individuell.

Was meinst du mit die Drainage "spielt" immernoch?

Alles Liebe!

Re: 1 Monat durch die Hölle

Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 18:15
von Bianca
Hallo Julia!

Ich hatte vor 1 1/2 Monat einen Spontanpneu links. Bin 22 Jahre :-/
Rettungswagen mit Blaulicht und rein in den OP nachdem Röngten wo man eindeutig gesehen hat, dass ich einen Pneu habe (5 cm). Drainage wurde mir für drei Tage gelegt. Die behandelnde Thoraxspezialistin hat vor dem Röngtenbild gesagt, dass - wenn ich noch Luft drinnen habe - müssen die mir mit einem Soggerät helfen *Angst*... Nachdem Röngten ca. 2h später kamen auf einmal 3 Ärzte mit einem neuen Gerät *Luis Vuitton* :-D in der Hand auf mich zu und ich wusste sofort, dass ich noch Luft drinnen habe. SIe haben dann das zweite Schlauchteil abgesteckt und das neue vom neuen Gerät angesteckt... das ist ein Soggerät was hilft, die Luft rauszuziehen... Wo das Gerät dann seine Arbeit gemacht hat, hatte ich sooo einen stechenden Schmerz jedes Mal beim EInatmen... bis zum nächsten Tag in der Früh (Visite) wo ich dann die Drainage rausbekam, weil die gesamte Luft wieder raus war. Da wusste ich dann, dass der Schlauch auf einen Nerv druckte. Am Entlassungstag wurde dann noch ein CT gemacht und konnten die Ärzte dann sehen, dass ich Bläschen in der Lungenspitze habe... weitere Behandlung bei einem Lungenfacharzt. Da hatte ich bereits meinen ersten Termin; wurde mir ein MIschblut vom Ohr abgenommen und bei dem konnte der Arzt sehen, dass mein Sauerstoff sehr gut ist, ich aber Hyperventiliere... also ganz anders atme... (was auch klar ist - ängstlich). Ich habe jetzt bald meinen zweiten Termin und da wird mir dann der Lungenfacharzt sagen, ob man eventuell die Bläschen rausschneidet.

Ich hoffe einfach nur, dass es das Erste und Letzte Mal war, dass ich so etwas habe... man ist danach einfach soooo ängstlich, weil man Angst hat, dass einem sowas wieder passiert! Kaum hat man kurzes stechen ---> ab ins KH und abchecken lassen.

LG ebenfalls aus Österreich, Bianca :-)