Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

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Schatzmeister
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Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

Beitragvon Schatzmeister » Donnerstag 8. September 2011, 19:17

Hallo,

promt habe ich auf meinen Rehaantrag eine Ablehnung von der Rentenversicherung(BfA) erhalten:

Begründung (Originaltext):

*Ihre letzte Leistung zur medizinischen Rehabilitation liegt noch keine vier Jahre zurück.

Ihren Antrag haben Ärzte unseres sozialmedizinischen Dienstes nach den Leitlinien zur
Rehabilitationsbedürftigkeit umfassend geprüft. Die Leitlinien beschreiben krankheitsbedingte
Funktions- und Fähigkeitsstörungen mit individuellen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im
Erwerbsleben. Vorzeitige Leistungen können wir nur erbringen, wenn diese aus gesundheitlichen
Gründen dringend erforderlich sind (Ausschluss nach §12 Abs.2 des Sechsten Buches
Sozialgesetzbuch - SGB VI in Verbindung mit § 15 Abs. 1 SGB VI).

Die Auswirkungen der bei Ihnen festgestellten Gesundheitsstörungen

- Z.n. Thorakotomie link mit Keilresektion aus Lungensegment
S1/S2 und S10 am 24.05.2011 bei Lungenemphysem und
Bullaruptur und Pneumothorax, COPD.

auf das Leistungsvermögen sind aber nicht so schwer wiegend, dass vorzeitige Leistungen zur
medizinischen Rehabilitation aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich sind.

*AHB im Juni 2011

Nun werfen sich folgende Fragen auf:

Wer kann mir Hilfestellung beim Widerspruch geben ???

- AHB zählt doch nicht zur Rehabilitation, oder ???

- wie krank muss ich sein um eine Reha zu erhalten ???

Bin nun leider etwas ratlos....


Grüße Jörg
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Laser
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Re: Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

Beitragvon Laser » Freitag 9. September 2011, 16:41

Hallo Jörg,

ich kann dir da leider nicht weiterhelfen. Es gibt glaube ich nur wenige im Forum die an einer Reha-Maßnahme teilgenommen haben. Aber vielleicht meldet sich noch Leute die sich damit besser auskennen.

Viele Grüße und weiterhin Gute Besserung

JoomlStyle
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Re: Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

Beitragvon JoomlStyle » Sonntag 11. September 2011, 01:40

Das hört sich mich für mich nach einem Besuch beim Anwalt an. Anders kannst du da glaube ich eh nichts machen.

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Schatzmeister
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Re: Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

Beitragvon Schatzmeister » Montag 19. September 2011, 18:45

Hallo Leute,

habe zwischenzeitlich Widerspruch eingelegt und mein Arzt
hat eine Stellungsnahme geschrieben welch wie folgt lautet:

Medizinische Begründung zur Ablehnung einer stationären Reha-Maßnahme für o.g. Patienten.

Die Vorgeschichte desPat. ist bekannt. Der Pat. leidet seit seiner Rückkehr aus der AHB unter zunehmenden linksthorakalen Schmerzen infolge ineroperativer Rippendurchtrennung bei Keilresektion. Radiologisch ist eine verzögerte Knochenheilung nachgewiesen. Die Beschwerden des Pat. sind mittlerweile therapieresistent. Trotz hoher Dosen Stufe II-Analgetika berichtet der Patient über nächtliche atemabhängige Schmerzen und konsekutiver Schlaflosigkeit. Er sei tagsüber nicht leistungsfähig. Die Analgetika verursachten Übelkeit und Inappetenz.

Infolge der Schmerzsymptomatik leidet er unter zusätzlicher Atemnot, welche schonhaltungsbedingt sind.

Der Patient ist damit nicht arbeitsfähig und es droht ingesamt eine weitere Verschlechterung des AZ, die zu einer dauerhaften zusätzlichen Minderung der Erwerbsfähigkeit führen kann.

Eine medizinische stationäre Reha-Leistung ist deshalb dringend indiziert.



Meiner Meinung nach, ist damit eine dringende medizinische Notwendigkeit der Reha nachgewiesen !!!


Wie ist Eure Meinung ???
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eve
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Re: Reha wurde abgelehnt...Wer kann helfen ???

Beitragvon eve » Montag 19. September 2011, 20:42

Das hat zwar mit deiner Frage nichts zu tun...aber was ist denn bei deiner OP passiert? So einfach wegen nichts wird doch keine Rippe durchtrennt...

Bekommst du etwas, um die Heilung zu verbessern?

Aber zum Bericht...wenn ich den so lesen würde, dann nein, das würde mir nicht reichen. Ich spiel jetzt mal deine Gegenseite :)
1. haltungsbedingt: das kann man wegtrainieren...ein bisschen Fitnessprogramm und Inhalieren und das geht wieder.
2. wenn die Analgetika Uebelkeit verursachen, soll man halt andere Mittel verschreiben...davon gibt es ja unzwischen Hunderte...und überhaupt, warum bekommt der denn Opiate? So schlimm sind die Schmerzen bestimmt nicht!

Ich seh die schon, wie das durchgelesen wird...und falls ihr meint, dem sei nicht so...einer Freundin von mir mit Diabetes, Schulterkopfnekrose mit mehreren Schulterprothesen, die am Schluss im Rollstuhl war, wurde die Invalidität nicht erkannt mit der Begründung, sie hätte ja Zeit gehabt, sich daran zu gewöhnen.
lg
eve


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