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hobbydoc
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Beitragvon hobbydoc » Montag 23. Februar 2004, 13:51

Hallo liebe leidgenossen/innen,
nachdem ich jetzt schon einige zeit dieses forum beobachte, möchte ich auch meine story mit einbringen.
mein rechter lungenflügel klappte mitten in der nacht weg. der tag davor hatte es stressmässig in sich, was aber nicht´s unnormales bei mir ist . . )
das passierte plözlich, was ich aber nicht wegen der luftnot merkte, sondern durch ein muskelkaterähnliches stechen am rechten schulterblatt.ich konnte nicht mehr auf der rechten seite liegen.
dann fing so ein komischer, trockener reizhusten an.
diese kombination von symptomen bewegte mich nach 3 tagen idea mal zur ärztin zu gehen.
die behandelte meine schulter auf muskelkater und den reizhusten auf erkältung. schickte mich ohne kontrolltermin ! nach hause.
nach einer woche (verlangsamter arbeit und sport) ging ich nochmal hin. arrow termin beim lungenarzt zum röntgen.,der termin war aber erst 1 woche später ( . lungentest verlief soweit gut. hatte 70%leistung auf der linken ! .die röntgenaufnahme zeigte dann die rechte, liegende lunge.
nach der diagnose sofort einweisung ins krankenhaus shock . das war eine überaschung nach 3 wochen! dort sofort schlauch gelegt, nach 4 tagen endoskopisch operiert, weil eine ca,10cm grosse luftblase die ausbreitung der lunge verhinderte.
mit dem erfolg, was beim kontroll ct nach 6 wochen festgestellt wurde, die verursacher blase an der lunge blieb, was laut lungenarzt jederzeit zu einem neuen pneu führen kann...! in 8 wochen gibt es noch ein kontroll ct und im nächsten winter warscheinlich die 2. OP ? .
dafür wurde mir ein krankenhaus in münchen-Gautin empfohlen. kennt das jemand? ach ja, die nachbehandlung habe ich auf eigene faust unternommen (narben, muskulatur, entgiftung von narkotikum, strahlenausleiten). nach dem langen rumliegen und schonhaltung, narkosen, röntgen,ct´s ist das unbedingt notwendig....
nach der fehlbehandlung meiner ärztin habe ich bestimmt 5 oder 6 verschiedene ärzte und heilpraktiker belästigt. kann ich nur empfehlen.
gutes atmen an alle....

hobbydoc
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Beitragvon hobbydoc » Montag 23. Februar 2004, 14:42

wieso funktionieren meine smilies nicht???

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Beitragvon 260957 » Freitag 27. Februar 2004, 00:24

Hallo Hobbydoc,

bei mir das alles ziemlich ähnlich - drei Wochen an 'ne Erkältung geblaubt, in der Mitte der Zeit mit dem Flieger 5 Tage in Griechenland gewesen, dann Internistenbesuch, wg der Sorge, es könne sich eine Chronische Bronchitis entwickeln. Diagnose: Spontanpneu mit Totalkollaps rechter Lungenflügel. Krankenhaus, Drainage (heul, schrei, unbeschreiblicher Schmerz). Nach 4 oder 5 Tagen Sog weg, 2 Stunden später: Lunge weg. Einweisung nach Gauting. OP in videothoraskopischer Technik wurden aus rechtem Oberlappen atypisch reseziert und eine Teilpleurektomie, sowie mechanische Pleurodese angeschlossen. Nach einer Woche konnte ich heim. 2 1/2 Wochen Krankenschein, dann kriegte ich 'nen "Lagerkoller" und ging wieder arbeiten. Gauting ist mit Sicherheit eine der besten Adressen für solche OPs. Aber langsam könnten die Schmerzen nachlassen. Die sind manchmal fast unerträglich schlimm - besonders bei Wetterwechsel. Kann mir (m,47) vielleicht jemand Hoffnung machen, daß das nicht mehr lange dauert bzw. Tips geben, wie man die ohne Drogen wegkriegt?? :?

260957
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Beitragvon 260957 » Freitag 27. Februar 2004, 00:26

Hallo Hobbydoc,

bei mir das alles ziemlich ähnlich - drei Wochen an 'ne Erkältung geblaubt, in der Mitte der Zeit mit dem Flieger 5 Tage in Griechenland gewesen, dann Internistenbesuch, wg der Sorge, es könne sich eine Chronische Bronchitis entwickeln. Diagnose: Spontanpneu mit Totalkollaps rechter Lungenflügel. Krankenhaus, Drainage (heul, schrei, unbeschreiblicher Schmerz). Nach 4 oder 5 Tagen Sog weg, 2 Stunden später: Lunge weg. Einweisung nach Gauting. OP in videothoraskopischer Technik wurden aus rechtem Oberlappen atypisch reseziert und eine Teilpleurektomie, sowie mechanische Pleurodese angeschlossen. Nach einer Woche konnte ich heim. 2 1/2 Wochen Krankenschein, dann kriegte ich 'nen "Lagerkoller" und ging wieder arbeiten. Gauting ist mit Sicherheit eine der besten Adressen für solche OPs. Aber langsam könnten die Schmerzen nachlassen. Die sind manchmal fast unerträglich schlimm - besonders bei Wetterwechsel. Kann mir (m,47) vielleicht jemand Hoffnung machen, daß das nicht mehr lange dauert bzw. Tips geben, wie man die ohne Drogen wegkriegt?? :?

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Beitragvon hobbydoc » Freitag 27. Februar 2004, 16:14

hallo newbie
danke für die empfehlung für gauting. aber wenn die so gut sind, woher rühren die schmerzen? sind das die äusserlichen oder innerlichen vernarbungen? ich habe oft das gefühl, der letzte schlauch steckt noch in der brust! anscheinend ist das so, je härter die vernarbung um so schmerz...
endlich gibt es auch süddeutsche teilnehmer im forum.... gruss Hobbydoc wink

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Beitragvon 260957 » Sonntag 29. Februar 2004, 02:38

Hallo hobbydoc,

das mit den Schmerzen kommt zu 90% von innen - selten zwackt's mal außen, und dann isses nicht wirklich schlimm. Wahrscheinlich sind's die Narben innen, vom Aufrauhen und Sreifen schneiden -- oder was die da genau machen. Dachte, ich könne im Forum darüber mehr erfahren, hab' aber die Organisation des selben offenbar nicht ganz gecheckt. Werd' jetzt noch mal direkt im Forum posten. Gauting als Empfehlung hab' ich deswegen bestätigt, weil ich dort das Gefühl hatte, die wissen, was sie tun. Außerdem machen die als reine Lungenfachklinik nix anderes. In dem KH, in dem ich vorher war, hammses erst rein konservativ probiert, dabei mein "Einschußloch" (wo die Drainage reinkam) sich entzünden lassen und schienen mir ansonsten schon mit der korrekten Bedienung des Wasserschlosses überfordert. Aber ich wil nix beurteilen, von dem ich noch weniger verstehe, als jene.

Gruß aus München.

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Beitragvon 260957 » Sonntag 29. Februar 2004, 02:44

...nach 5maliger Mitteilung vom Server, daß nix geht, hab' ich versucht, ihn zu überreden respektive zu provozieren (vielleicht mag die Fischkiste keine macs??).... :D


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