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Milbo
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Beitragvon Milbo » Donnerstag 10. Juli 2003, 12:10

Hehe,.. nettes Forum (BTW, hab auch phpbb ;))

Also meine Erfahrungen und Überlegungen sind folgende.
Ich bin einer von den schlanken (62 kg) und 182 mm gross. Ich bin in eine andere Stadt gezogen zum studieren und so,.....
Ich hab damals noch Zigaretten geraucht (vor drei Jahren). Wegen verschiedener Grpnde habe ich das Zigarreten rauchen aufgehört. Nun lebte ich alleine in einer seltsamen WG hatte ziemlich viel stress mit einer von denen,... dann hatte ich noch ein Horrorfach im Studium. Die ersten 2 Pneus hatte ich immer während einer Abgabe der Hausarbeit.
Bei meiner ersten OP waren noch 2 Frauen (22 und 28), die eine normal die andere dünn, beide Nichtraucher,....hmm.....
Ich habe ein grosses Lungenvolumen (habe drei jahre Didjeridoo gespielt).
Aber ich habe einen dünnen Bauch und bin so ein Krummlaufer (Schultergelenke zeigen nach vorne, leichter Buckel). Die beiden Mädels schienen mir ähnliche Körperhaltung einzunehmen,....
Wegen der ganzen Spekulationen wegen der Gene,...
Also es gibt einen genetischen Defekt, welcher zu Spontanpneus führt,...die Lunge befindet sich in ständiger Zersetzung und wird ständig wieder aufgebaut,...es gibt ein Molekül welches beim Aufbauen der Lunge beteiligt ist,.........
ABER, Menschen die diesen Mangel haben,... haben starke Probleme mit der lunge auch schon als Kinder,... Rauchen geht bei denen garnicht und wenn das nicht entdeckt wird sterben solche auch früh (unter 20 jahre).
Nun es ist wahr, das es in gewissen Familien häufiger auftritt,.... jedoch würde ich hier nach allgemeinen Lebensumständen oder Körperbaugeschichten suchen,... (Schulterkugel bei allen leicht nach vorne geneigt, Nahrung einseitig?)
Aufgefallen ist nämlich mir, dass ich unter STress sehr wenig esse,.. in einem anderem Forum habe ich was über Fette gelesen,...nun
das ist meine Theorie,... wir brauchen 20 essentielle Aminosäuren, welche in Ölen enthalten sind. Bei einem oder mehreren schein ich Mangel gehabt zu haben, dadurch konnte dieser Stoff nicht in ausreichender Menge hergestellt werden,....
Ich hatte jetzt stärker auf meine Ernährung und versuche jetzt auf 68kg zu kommen (muss ja wohl gehn),.... Ich bin auch so einer, der fressen kann wie Sau und ich setze nix an,.. aber in dem Jahr vor den Pneus war mir auch noch der Appettit vergangen,.....
Wenn ich mit meinr Freundin (die will natürlich kein Öl und Fett) esse, geb ich mir oft nen Teelöffel Kaltgepressten Oliven-, Kürbis-, Sonnen-, usw-, Öl extra. Bei manchen Schmerzen fress ich jetzt immer was,.. es funktioniert ;)
Also ich habe das für mich auf Essen, Stress und Körperhaltung zurückgeführt und Husten,...Verückterweise habe ich aufgehört mitm Rauchen und dann das Husten angefangen,... Grmbl,...
Also achtet auf eure Fette ;) und lassts den Bauch nicht einfallen (Ballaststoffis)

Fire
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Beitragvon Fire » Donnerstag 10. Juli 2003, 17:16

ist aber ne ziemlich wilde Theorie :lol: . Werde das ganze aber gerne mal abklären auch wenn ich nicht glaube, das eine Gewichtsänderung bzw. die Zuführung von Fetten oder Aminosäuren etwas mit dem Krankheitsgeschehen zu tun haben.

Das Streß ein Mitauslöser bei einer physischen Neigung zu Spontanpneus ist, ist mittlerweile fast unumstritten.

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Beitragvon soulscape » Donnerstag 24. Juli 2003, 23:21

also mir hat man zur Praevention nur vom Rauchen und Tiefseetauchen abgeraten.
Das Tiefseetauchen sei aber eigentlich nicht unbedingt ein Ausloeser eines Spontanpneus wie haeufig behauptet wird, sondern vom Tiefseetauchen wird deswegen abgeraten, weil es den Pneu dramatisch verschlimmern kann: Wenn man in der Tiefe taucht herrscht ein wesentlich hoeherer Druck als an der Oberflaeche. Wenn man nun in der Tiefsee einen Pneu bekommt und auftaucht dann dehnt sich die komprimierte Luft im Hohlraum zwischen Lunge und Rippenfell aus aufgrund des Druckabfalles und die Lunge wird noch weiter zusammen gepresst: gefaehrlich!

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Beitragvon Gonzo » Sonntag 27. Juli 2003, 08:19

Ich scheine hier wohl ein Ausnahmefall zu sein.
Ich bin weder groß (gerade mal 1,80 m mit Schuhen) noch schlank (sattes Kampfgewicht von 80-84 kg - mal so, mal so).
Somit passe ich schon mal nicht in das typische Raster.

Die einzigen Gemeinsamkeiten, die ich mit den meisten Opfer des Pneus habe, ist das Rauchen (seit ca. 18 Jahren - habe sehr früh angefangen) und Probleme mit der Körperhaltung (hatte einen dreifachen Bandscheibenvorfall und nach einem Autounfall sind 2 Halswirbel verschoben).

In meiner Familie bin ich ein Einzelfall und ansonsten hatte ich noch nie Probleme mit der Lunge. Allerdings verspürte ich ich den letzten Jahren immer mal wieder eine Art "Herzstechen", was aber so schnell weg war, wie es kam.

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Beitragvon Gonzo » Sonntag 27. Juli 2003, 19:35

Um ehrlich zu sein, die Sache mit den Herzstichen fiel mir erst wieder beim Beitragschreiben ein. Bei der Behandlung im Krankenhaus verschwendete ich keinen Gedanken daran, obwohl der Doc mich alles mögliche gefragt hatte.
Morgen gehe ich zur Nachuntersuchung, da werde ich den Arzt konkret fragen. Vielleicht weiß der mehr. Ich werde dann hier berichten.

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Beitragvon Gonzo » Montag 28. Juli 2003, 11:29

Also, ich komme gerade vom Pneumologen. Das Herzstechen hat nichts mit dem Spontanpneu zu tun. Solange das Herzstechen nur kurz auftaucht und gleich wieder verschwindet ist es überhaupt nichts ernstes.
Ansonsten habe ich nur das übliche erfahren: Nicht rauchen, keine Tätigkeiten verrichten bei der man press- oder druckmäßig atmet, bzw. den Atem anhält (Bsp.: beim Heben oder Stemmen); auch bei starkem Husten und Niesen sollte man aufpassen.

Im übrigen hat er mir von einer OP nach dem ersten Pneu abgeraten. Das sollte man erst ab dem 4. Pneu in kürzerer Folge machen lassen.

Man, da sagt doch jeder was anderes.

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Beitragvon Anonymous » Dienstag 29. Juli 2003, 02:43

mein arzt hat mit nach meinem 2. Pneu dringenst zur Operation geraten.
Diese wurde auch minimal invasiv durchgefuehrt, also sah ich keinen Grund, auf eine Operation zu verzichten. Seither (knapp 2 Jahre) habe ich keine Probleme mehr.

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Beitragvon soulscape » Dienstag 29. Juli 2003, 02:46

mist, nicht eingeloggt.

mein arzt hat mit nach meinem 2. Pneu dringenst zur Operation geraten.
Diese wurde auch minimal invasiv durchgefuehrt, also sah ich keinen Grund, auf eine Operation zu verzichten. Seither (knapp 2 Jahre) habe ich keine Probleme mehr.

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Beitragvon Lungen-Platzer » Mittwoch 30. Juli 2003, 13:15

Sicherlich liegt es nicht nur am Rauchen! Ich habe mir auch sagen lassen, dass es an Größe und Schmalwüchsichkeit ("Leptosomer Körperbau") liegt! Allerdings begünstigt das Rauchen ja das Lungenemphysem, was sicherlich dann wieder in direktem Zusammenhang mit einem möglichen Pneu steht! Ich finde es töricht, nach einem (oder mehreren...) Pneus nicht mit dem Rauchen aufzuhören...

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Beitragvon alex » Donnerstag 31. Juli 2003, 10:45

"Gonzo" hat geschrieben:Also, ich komme gerade vom Pneumologen. Das Herzstechen hat nichts mit dem Spontanpneu zu tun. Solange das Herzstechen nur kurz auftaucht und gleich wieder verschwindet ist es überhaupt nichts ernstes.
Ansonsten habe ich nur das übliche erfahren: Nicht rauchen, keine Tätigkeiten verrichten bei der man press- oder druckmäßig atmet, bzw. den Atem anhält (Bsp.: beim Heben oder Stemmen); auch bei starkem Husten und Niesen sollte man aufpassen.

Im übrigen hat er mir von einer OP nach dem ersten Pneu abgeraten. Das sollte man erst ab dem 4. Pneu in kürzerer Folge machen lassen.

Man, da sagt doch jeder was anderes.


Bei mir wurd beim 2. Pneu zur Operation geraten... auch nach Statistiken her ist die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftreten geringer mit OP...
Und meinst du das mit Heben Stemmen usw. für das ganze Leben lang??? Bei mir meinte der Arzt ich sollte mich 3 Monate ausruhen danach könnte ich wieder alles machen... :?
Wie du geschrieben hast, jeder sagt was anderes...

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Beitragvon Fire » Samstag 2. August 2003, 22:54

Ab wann operiert wird ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Der aktuelle Leitfaden für die innere Medizin empfiehlt eine OP nach dem 2 Rezidiv also dem dritten Pneu. Es gibt einige Kliniken die operieren bereits nach dem ersten, z.B. Uniklinikum FFM und andere die operieren erst nach dem 4 Vorfall innnerhalb von 12 Monaten.
Da auch die OP nicht ganz ohne ist ( bezogen auf die Nachwirkungen ) sollte man die Entscheidung für oder gegen eine OP immer von dem Schweregrad des Pneus abhängig machen.
Statistisch gesehen ist die Empfehlung nach dem 2 Rezidiv zu operieren sinnvoll da man dann eh eine Rezidiv Wahrscheinlichkeit von über 90% hat

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Beitragvon Carmen » Montag 24. Mai 2004, 15:33

@ Österreicherin
Hallo Österreicherin :D , ich bin ebenfalls aus Österreich und wollte dich fragen, ob du mir sagen könntest, wo du operiert worden bist, und ob du auch mit dem Arzt zufrieden warst?
Ich bin in Wien, SMZO im Alter von 12 (!!!) operiert worden, nachdem ich mehrer (3 glaube ich, es ist 10 Jahre her) gehabt habe.
MfG
Carmen

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Beitragvon Kamai » Mittwoch 9. Juni 2004, 09:06

Komme gerade aus der Klinik nach meinem zweiten pneu. (Links rezesiv, Schlüsselloch OP)
Der erste lag 2 Jahre zurück als ich mich wieder einmal mit schmerzen wand!
Im FLT (FLT Fachkrankenhaus für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie) in Berlin-Buch haben sie mir gesagt das grundsätzlich immer erst beim 2. mal eine OP empfohlen wird. Sie sagten das wenn ein pneu einmal auftritt, kann es auch das letzte mal gewesen sein, doch beim zweitenmal ist ein drittes und viertes mal sicher! Dasehalb die OP!
Was die prävention angeht:
-Nicht Rauchen (eh nicht oder?!)
-Kontakt Sport vermeiden (Am. Football oder ähnliches) um Lungenfell reizungen zu vermeiden
Zu nehmen, also mindestens Normal Geweicht für größe und alter eher etwas drüber!
Und last but not least: BETEN das es nicht nochmal passiert! denn Sicherheit gibt es nie!


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