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Blubb
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Beitragvon Blubb » Freitag 20. Februar 2004, 20:38

Hi!

also werde wahrscheinlich am Montag operiert, aber keine Verklebung der Felle etc, sondern ne Gewebeentnahme, weil die wissen wollen woher das alles bei mir kommt, das dumme ist es kann nicht endoskopisch gemacht werden, sonden es muss nen schnitt gemacht werden, so nen scheiss! na ja wollt nur bescheid geben, wie lange dauert die op so an sich? der chefarzt meinte nicht länger als ne stunde, und wie lange liegt man so? er meinte maximal 15 tage, man als hab ich nicht schon genug sorgen, also wollt nur mal so bescheid geben!
ciao

Fire
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Beitragvon Fire » Samstag 21. Februar 2004, 00:13

Wie lange die Op dauert hängt davon ab was die Chirurgen so alles anstellen wollen, meine OP hat mit allem drum und dran 3,5 h gedauert, aber für ne reine Biopsie sollte ne Stunde ausreichend sein.
Liegezeit 15 Tage ist ne realistische Schätzung, wenn du Glück hast kommst du schon nach 10 Tagen raus.

Blubb
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Beitragvon Blubb » Samstag 21. Februar 2004, 21:44

Hi


@fire
ich hab mal noch ne frage und zwar, wenn die ein schnitt machen,(d.h nicht endoskopisch operieren) wie lang ist der schnitt in etwa?
und wie operieren die? ich meine es sind ja die rippen im weg, spalten die die rippen, oder sägen die die irgendwie ab? weil die kommen doch garnicht mit der hand durch die rippen durch und wenn die schläuche nehmen, können die doch gleich endoskopisch operieren oder?

warum hat es bei dir 3.5 stunden gedauert? was haben die denn alles gemacht?
die haben gesagt bei mir wollen die auch ne bronchoskopie machen, meinst du die machen das alles zusammen oder nen tag davor?
hast du jetzt eigentlich große beschwerden? kannst du alle sportarten machen? und hast du titanklammern oder so?

mein Lungenarzt hier zu haus meinte der eingriff dauert 10 Minuten,einmal auf gewebeprobe und wieder zu!ist ja routine meinte er....... ist das realistisch?ist das routine?

danke
mfg

Fire
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Beitragvon Fire » Sonntag 22. Februar 2004, 00:31

Also wielang der Schnitt ist kommt darauf an, wieviel Platz die Ärzte brauchen. Meiner ist ungefähr 15 cm lang. Die Rippen werden weggespreizt. Einschränkungen gibt es keine was den Sport betrifft, allerdings wäre ich beim Flaschentauchen vorsichtig.

Wenn die nur eine Gewebeprobe vom innneren der Lunge haben wollen dauert es wirklich nur 10-15 min. und es bleibt keine Narbe, da diese Untersuchung ( Bronchoskopie ) über die Luftröhre gemacht wird. ISst übrigens keine grosse Sache, allerdings ist die angenehmste Variante hier ein Schlafmittel, da ein Schlauch im Hals doch recht unangenehm ist

Blubb
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Beitragvon Blubb » Sonntag 22. Februar 2004, 13:53

Hi fire

also per bronchoskopie wollen die mir keine probe entnehmen, weil ich vielleicht zu schnell zu blutungen neige , weil ich nämlich ja ab und zu blut spucke und so komische infiltrate(seit anfang 2000) auf dem röntgenbild hab, aber keiner weiss was das ist, blut anfangen zu spucken hab ich erst seit meiner letzten drainage ende 1999 und als ich danch wieder sport gemacht hab,hab ich blut gespuckt, na ja deswegen wollen die auch nicht endoskopisch operieren sondern nen schnitt machen...also dauert das doch länger als 10- 15 minuten?
wenn man von der op aufwacht hat man dann eigentlich nen beatmungsgerät und ne katheter (für wasser lassen)???
und wieviel schläuche(drainagen) hat man ?
kann es beim rippenspreizen nicht zu nem bruch kommen? wie weit kann man die denn spreizen?
danke


ps: die wollen vollnarkose anwenden

Eric
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Beitragvon Eric » Sonntag 22. Februar 2004, 15:38

Also,

wie weit man die Rippen spreitzen kann, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie spreitzen die Rippen so sehr, dass sie genug Platz haben. Wenn sie mehr Platz brauchen, kann es auch sein, dass sie einzelne Rippen gezielt brechen müssen ... so wurde mir es damals jedenfalls gesagt. Aber es reichte bei mir glücklicherweise aus.

nach der großen Operation hatte ich einen Katheder dran. Das war sehr unangenehm. Vorallem das Ziehen war sehr sehr komisch. Bei mir kam dabei Samen mit heraus, weil es in den drei Tagen zu einer Reizung gekommen ist. Das war der unangenehmste Samenerguß, den ich je hatte. :oops: :oops: :oops:

Teilweise hatte ich drei Drainagen, meistens aber nur zwei drin. Nach der Operation hängt man an keinem "Beatmungsgerät" im klassischen Sinne. Du bekommst nur Sauerstoff über eine Sauerstoffsonde, die sie dir an deinen Nasenflügel klemmen.

Andreas
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Beitragvon Andreas » Montag 23. Februar 2004, 11:15

Ob sie die Rippen brechen oder spreizen ist eigentlich ziemlich egal. Die wächst beim brechen normalerweise wieder ordentlich zusammen und auch von den Schmerzen her ist es ziemlich egal.

Fire
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Beitragvon Fire » Montag 23. Februar 2004, 18:53

jep ob brechen oder biegen ist das gleiche , ausser das beim brechen die Rippen meist besser liegen als nach dem spreizen.

Zum Katheter, das ist von KKH zu KKH unterschiedlich, ich hatte z.B. keinen Katheter.( gott sei dank )


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