Mein Mann hatte es insgsamt 3X

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fleischi
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Mein Mann hatte es insgsamt 3X

Beitragvon fleischi » Donnerstag 29. Januar 2004, 14:07

Hallo,
mein Mann hatte insgesamt schon 3X einen SpontanPneumoThorax
Der erste passierte ganz plötlich bei einem Umzug er bekam auf einmal nicht mehr richtig Luft und hatte ein Stechen im rechten Brustkorb.
Mein Bruder fuhr uns sofort zum nächsten Krankenhaus.
In der Notaufnahme durften wir erstmal geschlagene 3 Stunden warten bis endlich mal einer zu uns kam.
Dann wurde er untersucht und es ging zum röntgen.
Als das RöntgenBild dann entwickelt war rief man uns wieder rein.
Und sagte uns das eine Rippe angebrochen wär(SuperFehldiagnose) :shock:
Zum Glück kam in dieser Minute einer der Chefärzte reingeschneit,
Er sah sich das Röntgenbild an und sagte mein Mann müsste sofort dableiben...
Mein Mann und ich sahen uns an und sagten in einem Ton :Hier?? :wink:
ne sagte mein Mann hier bleib ich nicht!!(bei der Kompetenz und schnellen Behandlung auch kein Wunder oder??)
Dann fragte man ihn wo er denn bitteschön hin wollte er sagte daraufhin nach Dortmund Brackel.
Man bat ihn daraufhin in spätestens 30 Min da zu sein.
Wir fuhren da hin..Und er wurde dort sofort behandelt...
Drainage wurde gesetzt und er wurde an einem Sauerstoffteil angeschlossen..
Leider war die Betäubung bei der Drainage nicht so toll und so hörte ich ihn noch bis auf dem Flur schreien..
Nach 2 Wochen Krankenhaus Aufenthalt entließ man ihn ..
"Angeblich gesund"
das ist jetzt schon 4 Jahre her und auch der erste Teil unserer Erfahrungsgeschichte.
Demnächst mehr in diesem Beitrag....

Annett
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Beitragvon Annett » Donnerstag 29. Januar 2004, 15:34

Hallo,
wollte nur kurz was zu der Betäubung sagen. Also die betäuben in dem Fall ja nur die Haut, damit man den Schnitt nicht merkt. Und den hab ich auch nicht gemerkt. Aber als der Doc dann durch die Rippen und durchs Rippenfell ging, da hab ich auch geschriehen. Das sind echt Höllenschmerzen :x Ist also keine Ausnahme gewesen bei deinem Mann...
Übrigens, mein Arzt stellte auch erst eine Fehldiagnose auf: Lungenentzündung! Bis er dann mal richtig hinsah und meine: "Sofort Krankenhaus, Spontanpneu"
Also dann, bin ja mal gespannt wie die Geschichte weitergeht...
Annett

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Beitragvon ladygabriele » Donnerstag 29. Januar 2004, 19:44

Hallo,

sagt mal, was hattet ihr für Ärzte, die die Drainage gelegt haben????

Ich habe außer von den ersten beiden Einstichen der Betäubungsspritze nichts gemerkt. Sobald ich auch nur einen kurzen Laut von mir gegeben habe, hat der Arzt nachgespritzt. Ich hab dann nur noch einen Druck gespürt - sonst nichts.

Selbst als am nächsten Morgen die Drainage gegen eine andere getauscht wurde, wurde das so gemacht und da war ein anderer Arzt da.

Gruss Gaby

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Beitragvon ladygabriele » Donnerstag 29. Januar 2004, 20:01

kann man jemand den vierfachen Beitrag etwas reduzieren. Ich hatte angezeigt bekommen, daß der Beitrag nicht angenommen wurde. Anscheinend aber doch.

sorry,

Gruss Gaby

Fire: ist gemacht*gg*

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Beitragvon Annett » Donnerstag 29. Januar 2004, 20:35

Dann hattest du wirklich Glück, Gabi. Ich hab einen Kumpel, dem ging es auch so wie mir. Er hatte höllische Schmerzen dabei.

Naja, vielleicht hatten die Ärzte bei uns ´nen schlechten Tag... :roll:

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Beitragvon fleischi » Freitag 30. Januar 2004, 14:37

Mein Mann musste kurz danach zur Bundeswehr und hatte es erst verschwiegen das er einen Pneu hatte aber die sind ja nicht blöd und haben bei der Untersuchung gesehen das er 3 relativ frische Narben hat.
Die ihn also gefragt woher und dann hat er alles erzählt..
Natürlich war dann die Sache mit der Verpflichtung gegessen und mit dem Wehrdienst auch...War er erst geknickt aber naja ...
Es vergingen seit dem ersten Pneu 4 Mon. und dann bekam mein Mann Schmerzen morgens um 8 ...Schmerzen in der Brust...
Er ist sofort mit nem Taxi nach seinem Lungenarzt gefahren und der hat dann sofort ne Einweisung für Hemer fertig gemacht (Lungenfachklinik)und nen Krankenwagen für ihn bestellt ...Die selbe Lungenhälfte ist noch mal zusammengesackt...
In Hemer haben sie ihn dann im Op operiert (lungenfell abgeschabt,Luft rausgezogen und so)
Haben ihm auch gesagt das es nicht am Rauchen liegt sowas kann jedem passieren...
Aber sie haben auch gesagt wenn es das Krankenhaus in Dortmund gleich richtig gemacht hätte dann wär es nicht noch einmal auf der selben Seite passiert....
Was mich ja nun echt gefreut hat(Ironie).
Danach ging es ihm Über 1 Jahr lang wieder richtig gut...
Aber dann wurd er morgens wach und hatte wieder plötzlich stechende Schmerzen aber auf der anderen Seite ...Diesmal dachte er erst nicht an einen Pneu sondern das er sich einen Nerv eingeklemmt hätte(Männer!)
Und ist über die Straße zum Hausarzt gegangen...
Der fragte nur was es denn gäbe ... und er erzählte das dann so aber er sagte auch das er nicht sicher sei vielleicht ist ja auch wieder was mit seiner Lunge...Der Arzt meinte dann es sei dann wohl besser wenn er zu seinem Lungenarzt gehen würde da er sich nicht so auskennt...
Nun ja daraufhin ist er dann erst einmal nach Hause und hat versucht die Schwägerin zu ereichen damit sie ihn fährt.
Er hat auch Glück und sie ist mit ihm gefahren.
Der Lungenarzt stellte einen Pneu fest (diesmal auf der anderen Seite)
Und er bekam die Einweisung nach Hemer.
Dort kam er wieder unters Messer...
Diesmal fragte er wieso ihm das jetzt schon 3 Mal passiert ist ..Die Ärzte sagten ihm das er zu schell zu viel gewachsen wär und so die Lunge nicht genügend Zeit hatte mitzuwachsen .
Aber jetzt könnte ihm eigentlich nichts mehr passieren...
Seit dem sind 2 Jahre vergangen und er hatte bis jetzt tatsächlich keinen Pneu mehr..
Ich hoffe auch das es so bleibt...

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Beitragvon ladygabriele » Freitag 30. Januar 2004, 20:43

"fleischi" hat geschrieben:Diesmal fragte er wieso ihm das jetzt schon 3 Mal passiert ist ..Die Ärzte sagten ihm das er zu schell zu viel gewachsen wär und so die Lunge nicht genügend Zeit hatte mitzuwachsen .
Aber jetzt könnte ihm eigentlich nichts mehr passieren...


Hääääh???? Bin ich dann mit 36 auch zu schnell gewachsen??? *ggg* Was ist das denn für ne Erklärung? Das es nicht vom rauchen kommt, hab ich aber auch gesagt bekommen.

Bei mir hatte der Hausarzt (Internist) SOFORT den richtigen Verdacht. Ich sagte nur, daß ich Schmerzen in der Gegend des Schulterblattes habe und nicht richtig Luft bekomme. Sofort wurde er total ernst, hörte ab und hatte schon den Hörer in der Hand, um mit dem Krankenhaus zu telefonieren. Mein Hausarzt hat gemeint, daß man einen absoluten Unterschied zwischen rechts und links hört und er sicher sei, daß es ein Spontanpneu ist. Er hatte recht.

Die Fehldiagnosen sind ja wohl echt heftig.

Gruss Gaby

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Beitragvon fleischi » Samstag 31. Januar 2004, 11:12

Ne die meinten natürlich in der Pubertät weil er da einen großen Schub nach oben gemacht hat...
Er ist jetzt 1.97 groß und wiegt (leider) nur 70 - 75 Kg .
Er kann alles essen und nimmt nicht zu im Gegenteil zu mir...

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Beitragvon fleischi » Samstag 31. Januar 2004, 11:14

Ja die Fehldiagnosen sind schon heftig gewesen .(und das im KH)
War ja auch der Grund weswegen wir nicht in dem ersten KH geblieben sind.

Alexander-L
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Beitragvon Alexander-L » Sonntag 1. Februar 2004, 13:56

Hey dein Fall ist ja fast der gleiche wie von meinem Daddy :(

Mit 18 hatte er den ersten anfall "luft in der lunge " hieß es da ....
jetzt nach ka fast 30 oder 40 jahren wieder . genau auf silvester ... und die härte ist dass die nix amchen... haben ihm ne drainage gelegt und die Luft rausgesaugt aber dann sollte er wieder nach hasue .
Das ganze ist dann 3wochen gutgegangen bis er auzsm nichts einfach wieder "atemnot bekam". Jetzt liegt er wieder im Hospital der is jetzt völlig verängstigt weil jeder Arzt was andres sagt und keiner so genau weiß was die amchen wollen. ich bin auf 180 und könnte da ne bombe reinsetzten mein vater isst nicht mehr richtig und hat den Kopf total haengen gelassen.

Das was ich fragen möchte ist ob ihr evtl. ne TeleNummer von nem GUTEN ARZT kennt an den ich mich wenden könnte damit wr mal ne ehrliche und fachgerechte meinung über OP-Möglichkeiten erwarten...

Bitte meldet euch . Alex

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Beitragvon Fire » Sonntag 1. Februar 2004, 15:58

Da das deutsche Recht eine Ferndiagnose explizit untersagt, wirst du Probleme haben soetwas telefonisch zu klären.
Infos zu dem Thema findest du entweder hier oder z.B. unter http://www.thieme.de/volltext/tim/tim-570.html .

Wenn dein Dad den Ärzten im Krankenhaus nicht vertraut würde ich dort auch keine OP machen lassen, sondern die Behandlung nachdem die Drainage gezogen wurde abbrechen und das Haus auf eigenen Wunsch verlassen. Dann habt ihr die Möglichkeit auch in aller Ruhe eine Fachklinik zu suchen und dort alles weitere abzusprechen.

Bei Fragen kannst du mich jederzeit gerne ansprechen

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Beitragvon Alexander-L » Sonntag 1. Februar 2004, 17:51

Hallo und erst einmal vielen lieben Dank für die ausführlichen Infos.
Was ist denn, wenn bereits eine OP vorgenommen wurde (vor ca. 20 Jahren) bei der die Lunge ja schon verklebt wurde. Die Ärzte sehen da große Probleme, da die alte Verklebung die OP wohl erheblich beeinträchtigt. Gibt es da unterschiedliche Vorgehensweisen mit unterschiedlichen Risiken? Mein Vater liegt nun schon mehrere Tage im Krankenhaus und die Ärzte sind sich offensichtlich nicht sicher, wie sie vorgehen sollen.

Viele liebe Grüße

Andrea + Alexander

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Beitragvon Fire » Sonntag 1. Februar 2004, 17:57

Die Verklebung beeinträchtigt eine weitere OP, da es nicht überall Platz für die endokopischen Geräte gibt, da die Lunge bereits angeklebt ist. Ein lösen der Lunge von der pleura birgt zum einen die Gefahr, das die Lunge dabei verletzt wird zum anderen ein Infektionsrisiko.
Wurde denn schon ein CT gemacht? Wenn auf dem CT keine weiteren Bullae zu sehen sind und die Lunge auf die Drainagen Behandlung anspricht würde ich auf die OP ersteinmal verzichten.

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Beitragvon Mehli » Mittwoch 4. Februar 2004, 20:58

"Alexander-L" hat geschrieben:Hallo und erst einmal vielen lieben Dank für die ausführlichen Infos.
Was ist denn, wenn bereits eine OP vorgenommen wurde (vor ca. 20 Jahren) bei der die Lunge ja schon verklebt wurde. Die Ärzte sehen da große Probleme, da die alte Verklebung die OP wohl erheblich beeinträchtigt. Gibt es da unterschiedliche Vorgehensweisen mit unterschiedlichen Risiken? Mein Vater liegt nun schon mehrere Tage im Krankenhaus und die Ärzte sind sich offensichtlich nicht sicher, wie sie vorgehen sollen.

Viele liebe Grüße

Andrea + Alexander


Hi Alexander,

ich bin der Peter aus Schönwalde und bin seid Silvester auch Mitglied im Club, " leider " Infos zum Thema Spontanpneu findest du auf diesen Seiten im Internet ( http//www.asklepios.com ) das ist eine Lungenfachklinik in der nähe von München. Ich hoffe ich kann Dir damit etwas helfen, deinen Vater Wünsche ich noch gute Besserrung.

Mehli
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Beitragvon Mehli » Mittwoch 4. Februar 2004, 20:58

"Alexander-L" hat geschrieben:Hallo und erst einmal vielen lieben Dank für die ausführlichen Infos.
Was ist denn, wenn bereits eine OP vorgenommen wurde (vor ca. 20 Jahren) bei der die Lunge ja schon verklebt wurde. Die Ärzte sehen da große Probleme, da die alte Verklebung die OP wohl erheblich beeinträchtigt. Gibt es da unterschiedliche Vorgehensweisen mit unterschiedlichen Risiken? Mein Vater liegt nun schon mehrere Tage im Krankenhaus und die Ärzte sind sich offensichtlich nicht sicher, wie sie vorgehen sollen.

Viele liebe Grüße

Andrea + Alexander


Hi Alexander,

ich bin der Peter aus Schönwalde und bin seid Silvester auch Mitglied im Club, " leider " Infos zum Thema Spontanpneu findest du auf diesen Seiten im Internet ( http//www.asklepios.com ) das ist eine Lungenfachklinik in der nähe von München. Ich hoffe ich kann Dir damit etwas helfen, deinen Vater Wünsche ich noch gute Besserrung.


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