Lungen OP Erfahrungsbericht

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Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Skanda » Mittwoch 3. März 2010, 10:29

Hallo allerseits.

Hatte nun meinen 4ten Lungenpatschen und werd mich jetzt operieren lassen.

Der Grund dafür scheint meine Statur zu sein.
Beim Atmen entsteht dabei zu grosser Druck auf zu kleinem Lungenquerschnitt wodurch dann das Loch entsteht.

Mir wurde gesagt das das obere Ende der Lungenflügel irgendwie (mit Plasma??) verklebt wird.

Hat jemand damit Erfahrung?
Bzw. diese Operation bereits an sich machen lassen?


Danke für eure Antworten
Grüsse
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Renenm » Mittwoch 3. März 2010, 16:29

Hi,

also, bei mir wurden die Blässchen weggemacht, Lungenspitze weggeschnitten, und verklebt.
OP verlief ohne Probleme, und habe nach 6 Tagen das KH wieder verlassen könne. Hatte keine Schmerzen nach der OP, und habe nach 7Tage (nach OP) ohne Tabletten auskommen können, weil garnichts weh tat.
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Laser » Mittwoch 3. März 2010, 18:31

Was bei dir gemacht wird kann man nicht so ohne Informationen sagen. Falls du Lungenblebs an der Lungenspitze werden die entfernt. (Von einer Verklebung mit Plasma? habe ich noch nie gehört.
Wahrscheinlich wird bei dir ein Teil des Rippenfells noch entfernt damit sich die Lungen wieder schön ankleben kann.
Meistens wird es so gemacht soweit ich weiß.
Mit dem Schmerzen ist es bei jedem Mensch unterschiedlich. Deshalb kann man dazu auch nicht so viel sagen.

Gruß
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Skanda » Donnerstag 4. März 2010, 15:07

Danke für eure Antworten.

Ich mach unteranderem Kraftsport und Klettern, also Dinge bei denen man die Pressatmung schon braucht. Der letzte Pneu entstand auch durch die Pressatmung.

Möchte aber eigentlich nicht auf Sport verzichten.

Renenm hattest du seit der OP nochmal einen Pneu?
Machst du Sport?
Wie wird geschnitten, machen die das über die Schlüssellochtechnik oder wird richtig groß aufgeschnitten?
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Laser » Donnerstag 4. März 2010, 15:16

Das wird überwiegend über die Schlüsselllochtechnik gemacht.
Auf Sport musst du nicht verzichten. Nach einer gewissen Schonzeit kann man wieder Sport machen.
Da frägst du den Arzt am besten wie lange die Schonzeit sein soll, und wann du wieder Sport machen kannst und ob du Kraftsport und Kletten weiter ausüben darfst.
Sollte aber kein Problem sein.
Die Wahrscheinlichkeit noch ein Pneu zu bekommen nach einer OP liegt je nach Operationtechnik zwischen ca. 3 - 5 %. Die Wahrscheinlichkeit ist dementsprechend ziemlich gering.

Gruß
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Renenm » Donnerstag 4. März 2010, 16:05

Auf der Pneuseite hatte ich die OP im September, und seitdem keinen Pneu.
Auf der rechten Seite (vorsorgliche OP) ist sie erst 3 Wochen her.
Naja, etwas Sport mache ich schon.

Es ist ein ganz kleiner Scnitt an der Achsel, und noch 2 weitere von ca 3 oder 4cm.
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Logi » Samstag 13. März 2010, 00:28

VATS OP , mich hats nun auch erwischt . Der 1. vor Jahren ging noch ohne OP , aber beim 2.mal wollten die Ärzte nur noch sichergehen. Gesagt getan, ab in die Spez.Klinik für Thorax und den nächsten Termin wahrgenommen. 3x Schnitte a 2-5cm ( unter d. Schulterblatt , vo. zwischen 4-5 Rippe und unter der Achsel ) . Nach der OP wie immer ein kurzer und schmerzhafter Intensiv-"urlaub" mit allerlei Medikamenten und einer geschätzen Alterung von + 80 Jahren ;) Dannach kleine Laufübungen im Gang , samt Drainagen im Körper und lustigen Blut"handtaschen" die Überschuss aussortiert. Ab dem 3.Tag hat man das schlimmste hinter sich, okay ehrlichgesagt stehen und sitzen geht "relativ" gut , aber hinlegen war noch ein Problem. Empfehlung: Viel Laufen wirklich solange die Lunge mitmacht immer laufen und nicht faul fernsehen !!!

Nach 1 Woche wurden die Schläuche gezogen , natürlich nicht direkt hintereinander , aber dennoch in Abständen. Beim ersten mal ein "komisches" Gefühl , es fühlt sich wirklich an als würde man die innerein rausreißen , etwas höllisch formuliert , trifft aber den punkt . Beim zweitenmal ist man nicht mehr so nervös und ist auch vorbereitet . Alles soweit i.O. verlaufen , Schnitte sehen zwar nicht 1a aus , aber nach 3-4 Wochen sieht man da auch zum Teil nur bei näherer Betrachtung Narben.

Was haben wir gelernt: mind. 10 tage aufenthalt und anfangs wirklich probleme, die aber machbar sind !!
Einfach den Überlebenswillen aktivieren ( der Knopf dafür liegt oben im Kopf :P ) .
Im KKH sieht man immer einen , dem es schlechter geht und da geht einem der Kopf schon durch , wie gut es mir doch eigentlich geht . Eins möchte ich noch loswerden: Sport würde ich nicht sofort anfangen , lieber etwas ausruhen und kurieren , dannach langsam Ergometer ! Grüße
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Renenm » Samstag 13. März 2010, 01:08

Ich hatte nach meiner OP keine Schmerzen, zumindest ganz minimale.
Aber OP war alles i.O. und war nur 7 Tage im KH.
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Logi » Samstag 13. März 2010, 11:12

Nunja reine KKH-Aufenthalt würde ich 8 Tage sagen , den anreisetag abends und die abreise morgens um 10 kann man ja nicht wirklich dazuzählen. Dennoch bin ich zufrieden , es gibt ab und an wenn man sich zu lange treiben lässt und sich nicht hinliegt einen "pulsierenden" Schmerz .

Über die OP bin ich im nachhinein auch sehr zufrieden , mein PD sagt es sei alles super verlaufen in 1h und ein rezidiv ist bei 2-3% , als scherz nebenbei garantierte er mir 60 Jahre ruhe , das wäre super mehr will ich und kann ich nicht :P
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Renenm » Samstag 13. März 2010, 19:51

Bin sogar am OP Tag ins KH. Musste um 7 Uhr da sein, und war gleich als erstes dran mit OP.
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon GRIM » Mittwoch 17. März 2010, 20:35

Abend,würde auch gern meine erfahrung weitergeben also...

mein 1ten pneu hatte ich 2007 wurde normal angeschlossen mit schlauch und nach 5 tagen wieder endlassen,
hatte jetzt in Feb. 2010 erneut einen Pneu wieder auf der linken seite,arzt rat mir die OP (lungenspitze,rippenfell) war den nach 10 tagen raus alles schick soweit, leider haben ich nach fast 4 wochen
ab und an immer noch schmerzen so ähnlich wie rückenschmerzen beim tiefen einatmen manchmal auch so ein
brummen/knitschn/blubbern beim tiefen einatmen nicht immer aber fast täglich seit dem, habs vor 3 tag nicht mehr ausgehalten und bin in die notaufnahme dachte mir kann ja nicht sein wer weiss was das is
naja die ärzte stellen erstmal fest nach der blut abnahme das ich ein zuhohen d-dimere wert habe vorauf sie erstmal dachtne das ich ein blutgerinsel in der lunge haben könnte wegen der schmerzen :o ...mein herz rutschte in die hose... war aber fehlalarm..übernacht den im kkh gebleiben und am nexten tag nochmal blut abnahme und herz echo gemacht war aber alles schick soweit nur der wert ist immer noch hoch sie meinter aber das kann nach op sein das dieser wert steigt...haben mich den entlassen mit einem termin zum marfan spezialisten da ein verdacht bestehen könnte...der termin is erst in 3 monaten :o
GRIM
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon eve » Donnerstag 25. März 2010, 01:14

Grim, Marfan kannst du mehr oder weniger selbst testen/messen, wenn dein Körper den "Marfanbau" hat, wobei die gesamten Tests ziemlich umfangreich sind.

Es gibt eine gute Site (allerdings nur englisch) Marfan Organisation, wo ich das hier gefunden habe:
Major criteria of the skeletal system are met when a person has at least 4 of these features:

* A chest that sticks out (pectus carinatum)
* A chest that sinks in so much as to need surgery (pectus excavatum).
* Arm span greater than height. This means that when your arms are stretched to the side, the distance from finger tip to finger tip is greater than your height, OR
* Reduced upper to lower segment ratio. This is when the length of your torso (from shoulders to legs) is shorter than the length of your legs.
* Positive wrist sign. This is when your thumb and little finger overlap when you grasp the other wrist.
* Positive thumb sign. This is when you put your thumb on your hand and it extends beyond the palm.
* Curvature of the spine (scoliosis) with a curve greater than 20 degrees.
* Vertebrae (spine bones) that slip over each other (spondylolisthesis).
* Flat feet (pes planus).
* Extra-deep hip sockets (where the thigh bone meets the hip). This is also called “protrusion acetabulae” and doctors find it by hip x-ray.

lg
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Re: Lungen OP Erfahrungsbericht

Beitragvon Nighwitch » Dienstag 18. Mai 2010, 14:51

hallo

das prob. mit den d-dimeren hatte ich auch, verdacht auf lungenemboli und trombose, zig untersuchungen aber nix gefunden, also wurde mir gesagt es könne auch vom rauchen kommen das diie d-dimere so hoch sind :?: :roll:

bist also nicht alleine mit dem prob der d-dimere ;)
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