VATS OP , mich hats nun auch erwischt . Der 1. vor Jahren ging noch ohne OP , aber beim 2.mal wollten die Ärzte nur noch sichergehen. Gesagt getan, ab in die Spez.Klinik für Thorax und den nächsten Termin wahrgenommen. 3x Schnitte a 2-5cm ( unter d. Schulterblatt , vo. zwischen 4-5 Rippe und unter der Achsel ) . Nach der OP wie immer ein kurzer und schmerzhafter Intensiv-"urlaub" mit allerlei Medikamenten und einer geschätzen Alterung von + 80 Jahren

Dannach kleine Laufübungen im Gang , samt Drainagen im Körper und lustigen Blut"handtaschen" die Überschuss aussortiert. Ab dem 3.Tag hat man das schlimmste hinter sich, okay ehrlichgesagt stehen und sitzen geht "relativ" gut , aber hinlegen war noch ein Problem. Empfehlung: Viel Laufen wirklich solange die Lunge mitmacht immer laufen und nicht faul fernsehen !!!
Nach 1 Woche wurden die Schläuche gezogen , natürlich nicht direkt hintereinander , aber dennoch in Abständen. Beim ersten mal ein "komisches" Gefühl , es fühlt sich wirklich an als würde man die innerein rausreißen , etwas höllisch formuliert , trifft aber den punkt . Beim zweitenmal ist man nicht mehr so nervös und ist auch vorbereitet . Alles soweit i.O. verlaufen , Schnitte sehen zwar nicht 1a aus , aber nach 3-4 Wochen sieht man da auch zum Teil nur bei näherer Betrachtung Narben.
Was haben wir gelernt: mind. 10 tage aufenthalt und anfangs wirklich probleme, die aber machbar sind !!
Einfach den Überlebenswillen aktivieren ( der Knopf dafür liegt oben im Kopf

) .
Im KKH sieht man immer einen , dem es schlechter geht und da geht einem der Kopf schon durch , wie gut es mir doch eigentlich geht . Eins möchte ich noch loswerden: Sport würde ich nicht sofort anfangen , lieber etwas ausruhen und kurieren , dannach langsam Ergometer ! Grüße